Studentenleben

Zwischen Vorlesung und Weinbergen: Die besten Partys & Events für Studis in Offenburg!

Studieren in Offenburg oder Gengenbach? Dann hörst du wahrscheinlich ziemlich häufig den Satz: Da geht ja absolut gar nichts.“ Zugegeben, auf den ersten Blick wirken beide Städte eher wie typische gemütliche Kleinstädte als pulsierende Studenten-Hochburgen. Aber genau hier liegt der Fehler: Wer nur oberflächlich schaut, verpasst die besten Spots, Events und Partys. Ich gebe dir hier einen Überblick über die besten 9 Events in Offenburg, Gengenbach und Umgebung.

Offenburg & Gengenbach als Studienort: Klein, aber fein

Ja, Offenburg und Gengenbach sind keine Großstädte wie Freiburg oder Karlsruhe. Dafür haben sie etwas, das viele größere Städte nicht bieten: Kurze Wege, entspannte Atmosphäre und richtig schöne Natur direkt vor der Haustür. Zwischen Weinbergen und Schwarzwald gelegen, bieten beide Standorte ideale Möglichkeiten für den perfekten Ausgleich zum Studium. Im Sommer locken Badeseen wie der Gifizsee in Offenburg oder der Baggersee in Niederschopfheim, spontane Grillabende oder kleine Wanderausflüge in die Natur der Ortenau.

Genau deshalb lohnt es sich, die richtigen Insider-Tipps zu kennen. Denn zwischen Vorlesungen, Prüfungsstress und Gruppenarbeiten gibt es rund um die Hochschule Offenburg überraschend viele Möglichkeiten, das Studentenleben richtig auszukosten. Von entspannten Cocktailabenden über legendäre Weinfeste bis hin zu Pub Quizzes und Outdoor-Partys. Hier kommen meine besten Insider-Tipps für deine Zeit in Offenburg und Gengenbach.

9 Insider-Tipps, die du in Offenburg & Umgebung nicht verpassen solltest

Als ich mein Studium in Offenburg begonnen habe, war mein Ziel klar: Möglichst viel erleben, spannende Events mitnehmen und neue Leute kennenlernen. Wahrscheinlich geht es vielen Erstis und Studierenden in der Region ähnlich.

Über die Jahre habe ich zahlreiche Veranstaltungen ausprobiert: Von legendären Partys über Festivals bis hin zu besonderen Freizeit-Events. Die Highlights daraus habe ich hier für dich gesammelt. Wenn du das Beste aus deiner Studienzeit herausholen willst, sind diese Veranstaltungen definitiv einen Besuch wert.

Karte mit den Events in Offenburg und Umgebung

1. Sir Gustav: Open Bar Session

Freitagabend, Cocktails, gute Musik und entspannte Stimmung: Mein absoluter Favorit der Events, die ich hier für dich gesammelt habe. Die Open Bar Session im Sir Gustav gehört für mich und viele andere Studierende mittlerweile fest zum Wochenendprogramm.

Jeden Freitag verwandelt sich das Sir Gustav in einen der beliebtesten Treffpunkte der Offenburger Studiszene.

Hier treffen gemütliche Lounge-Vibes auf gute Drinks und DJ-Sounds, die perfekt zum Start ins Wochenende passen. Besonders im Sommer lohnt sich der Besuch: Die beleuchtete Terrasse sorgt für eine richtig gemütliche Atmosphäre, die man so kein zweites mal in Offenburg findet.

  • Vibes: Entspannt, stylisch, gesellig
  • Preisklasse: Für jeden Geldbeutel geeignet
  • Must Try: Unbedingt den Espresso Martini probieren. Ich würde sagen, dass es hier den besten in der Stadt gibt.

📍 Hauptstraße 29, 77652 Offenburg

2. Die AStA-Kneipentour

Einer der besten Wege, um neue Leute kennenzulernen (besonders für Erstis oder internationale Studierende) ist die Kneipentour des AStA der Hochschule Offenburg.

Ein- bis zweimal pro Semester organisiert der AStA eine Tour durch verschiedene Bars der Offenburger Innenstadt. Das Prinzip ist simpel: Ihr bildet kleine Gruppen, zieht gemeinsam von Bar zu Bar und profitiert oft von speziellen Studentenangeboten gegen Vorlage des Studierendenausweises.

Perfekt, um Leute aus anderen Studiengängen kennenzulernen und natürlich gleichzeitig die Barszene in Offenburg zu entdecken. Dabei sind meistens Bars wie das Schoellmanns, die Gecko Bar, das Sir Gustav, Diyar’s Laufsteg und viele weitere coole Locations.

  • Vibes: Gesellig, spontan, typisch Studenten-Leben
  • Preisklasse: Individuell


📍 Offenburger Innenstadt

3. Gecko Bar: Pub Quiz Night

Dienstagabend, und keine Lust auf Netflix? Dann ab zum Pub Quiz in die Gecko Bar. Jede Woche kannst du hier ab 19 Uhr gemeinsam mit Freunden als Team antreten und dein Wissen unter Beweis stellen.

Von Popkultur über Allgemeinwissen bis hin zu komplett random Fragen ist alles dabei. Ihr müsst euch dazu nicht vorher anmelden, sondern einfach vorbeikommen und mitmachen.

Das Beste: Es gibt coole Preise zu gewinnen und die Stimmung ist locker, witzig und ideal für einen entspannten Abend unter der Woche.

  • Vibes: Lustig, gesellig, kompetitiv (aber nicht zu ernst)
  • Preisklasse: Studentenfreundlich

📍 Lange Straße 27, 77652 Offenburg

4. Offenburger Weinfest

Wenn man in Offenburg studiert, kommt man am Offenburger Weinfest eigentlich nicht vorbei.

Jedes Jahr im September verwandelt sich der Marktplatz in einen Treffpunkt für Weinliebhaber, Studierende und Feierfreudige. Tagsüber eher entspannt, entwickelt sich spätestens am Abend echte Festivalstimmung. Und wer danach noch nicht nach Hause möchte, startet einfach in die Verlängerung: Die After-Partys in der Etage 1 oder im Freiraum sind bei vielen Studierenden Pflichtprogramm.

  • Vibes: Gemütliches Day-Drinking trifft Party
  • Preisklasse: für jedes Budget geeignet

📍 Marktplatz, 77652 Offenburg

5. Spieleabend im Sir Gustav

Donnerstagabend noch nichts vor? Dann könnte der Spieleabend im Sir Gustav dein neuer Lieblings-Hotspot werden.

Hier gilt: Einfach dazusetzen. Viele bringen eigene Spiele mit, andere kommen allein vorbei und schließen sich spontan Gruppen an. Gerade für neue Studierende ist das eine super Gelegenheit, unkompliziert Leute kennenzulernen.

Dazu gibt’s Cocktails, richtig gutes Essen (Meiner Meinung nach die beste neapolitanische Pizza der Stadt!) und entspannte Stimmung.

  • Vibes: Locker, offen, gesellig
  • Must Try: Die Antipasti-Platten sind perfekt zum Teilen mit Freunden.

📍 Hauptstraße 29, 77652 Offenburg

6. Weinfest im Weingut Wild

Und wenn du dachtest, nur Offenburg hat viel zu bieten: Falsch gedacht! Auch Gengenbach kann feiern, besonders Ende Juni.

Das Weinfest des Weinguts Wild verbindet entspannte Day-Drinking-Vibes mit ausgelassener Abendstimmung. Tagsüber ist die Atmosphäre eher gemütlich, abends sorgen DJs für Party-Stimmung.

Bekannt ist das Weingut nicht nur für seine Weine, sondern auch für Gin und Edelbrände. Ideal also für alle, die gerne Neues ausprobieren.

  • Vibes: entspannt am Tag, Party am Abend
  • Preisklasse: ca. 20 € Ticket inklusive 15 € Verzehr

📍 Streuobstgarten 1, 77723 Gengenbach

7. Martini Markt & Party im Hexenkeller Gengenbach

Jedes Jahr im November wird es in Gengenbach besonders gemütlich. Der Martini Markt ist quasi die kleine Schwester eines Weihnachtsmarkts, nur weniger touristisch und irgendwie persönlicher.

Zwischen Essensständen, Glühwein und gemütlicher Stimmung trifft man hier früher oder später fast immer bekannte Gesichter aus der Hochschule.

Sobald es später wird, zieht es viele Studierende weiter in den Hexenkeller: Eine feste Adresse für lange Nächte in Gengenbach.

  • Vibes: Gemütlich, ausgelassen
  • Preisklasse: Studentenfreundlich, Eintritt im Hexenkeller frei

📍 Victor-Kretz-Straße 6, 77723 Gengenbach

8. Weißweinparty im Weingut Weber

Weiter geht es mit meinem Party-Favoriten etwas außerhalb von Offenburg. Wenn du es so wie ich etwas stilvoller magst, dann solltest du die Weißweinparty im Weingut Weber unbedingt auf deine Event-Liste setzen. Die Party findet immer dreimal im Jahr statt. Meist im April, Juni und August und zählt zu den größten Outdoor-Weinpartys in der Region.

Statt Clubgefühl erwarten dich entspannte House-Beats, richtig guter Wein, Foodtrucks und wahrscheinlich einer der schönsten Sonnenuntergänge im Umkreis.
Die Stimmung? Lässig-chic. Perfekt für alle, die Lust auf einen etwas besonderen Abend haben.

  • Vibes: Sommerfeeling, House Music, Wein & Sunset
  • Preisklasse: ca. 15 € Eintritt, Getränke zwischen 3–10 €
  • Wichtig: Einlass erst ab 21 Jahren

📍 Im Offental 1, 77955 Ettenheim

9. Straßburg: Fête de la Musique

Zum Schluss folgt noch ein kleiner Geheimtipp außerhalb von Offenburg: Im Sommer lohnt sich ein Ausflug nach Straßburg zur Fête de la Musique.

Die französische Stadt verwandelt sich jedes Jahr im Juni an diesem Tag komplett in eine riesige Open-Air-Bühne. Überall in der Innenstadt spielen Bands, DJs und Straßenmusiker. Kostenlos und mitten auf den Straßen. Durch die Nähe zu Offenburg bist du super schnell dort und bekommst ein Event, das sich fast wie ein kleines Festival anfühlt.

In Straßburg gibt es zwar eine ganze Reihe an tollen Events, die definitiv sehenswert sind, jedoch ist mein persönliches Highlight immer wieder das Fête de la Musique. Die Atmosphäre hier ist einfach etwas ganz besonderes und ich habe noch nirgendwo sonst etwas Vergleichbares erlebt.

Vibes: Festivalfeeling, international, Sommer pur
📍 Straßburg, Frankreich

Fazit: Studentenleben in Offenburg ist, was du daraus machst

Offenburg und Gengenbach wirken vielleicht zuerst ruhig, aber genau darin steckt der Charme. Wer offen ist, Leute kennenlernt und die richtigen Spots kennt, merkt schnell: Hier gibt es deutlich mehr als nur Vorlesungen, die Bibliothek und ein paar Wanderwege.

Ob entspannte Cocktailabende, Kneipentouren, Weinpartys oder spontane Sommerausflüge: Deine Studienzeit wird am Ende vor allem von den Erinnerungen geprägt, die zwischen den Vorlesungen entstehen. Also: raus aus der WG, Handy weg und rein ins Offenburger Studentenleben.

  • Titelbild: Eigene Darstellung, erstellt mit ChatGPT
  • Map: Eigene Darstellung, erstellt mit ChatGPT
  • Fotos: Eigene Aufnahmen
  • Collage Sir Gustav, Spieleabend: Erstellt von Adriano Passante (Sir Gustav Offenburg)

Studentenleben

Matcha-Time mit Svenja

Auf den ersten Blick wirkt Svenjas Welt herrlich cozy: lange Serienabende, kleine Routinen und endlose Sommermomente, in denen man sich komplett verlieren kann. Doch hinter der Wohlfühlatmosphäre stecken jede Menge kreative Neugier und Leidenschaften mit denen garantiert niemand rechnen würde.

Bevor wir tiefer in Svenjas Welt eintauchen, hier erstmal ein kleiner Crashkurs und die wichtigsten Facts, die man über sie wissen sollte:

Svenja in a nutshell

Während draußen langsam die Sonne scheint und im Hintergrund leise Musik läuft, sitzt Svenja mit einem Matcha in ihrem Lieblingscafé. Genau dort beginnt auch unser Gespräch. Schnell wird klar, dass Matcha für sie längst mehr ist als nur ein Getränk. Zwischen langen Serienabenden, Pinterest und spontanen Sommermomenten gehört er inzwischen genauso zu ihren Routinen wie kleine Auszeiten zwischendurch.

Wer Svenja kennenlernt, merkt schnell: Sie ist eine kreative Allrounderin, die sich für vieles gleichzeitig begeistern kann. Zwischen tiefen Gesprächen und spontanen Gedankenblitzen über die Zukunft wirkt bei ihr selten etwas starr durchgeplant. Stattdessen bleibt eher der Eindruck, dass sie offen für alles ist, was noch kommt. Ein Eindruck, der sich auch in unserem Interview bestätigt. 

 

Neugierig, Offen und Herzlich.

Diese Eigenschaften ziehen sich durch Svenjas gesamten Alltag. Sie liebt es neue Dinge auszuprobieren, sich für kleine Details begeistern oder sich komplett in Serien, Bücher oder neue Ideen verlieren. Gleichzeitig verfolgt sie ehrgeizige Ziele im Studium und Beruf. 

Genau diese Mischung macht sie so spannend. Ruhig, aber gleichzeitig im Kopf voller Gedanken. Organisiert, aber trotzdem immer leicht im Last-Minute-Modus. Ihr geheimes Talent? Sich viel zu spät fertig machen, viel zu knapp das Haus verlassen und am Ende trotzdem irgendwie immer pünktlich sein.

Svenjas Feel-good-Rezept

Wenn Svenja nachhause kommt, dauert es meistens nicht lange, bis eine Serie läuft. Solche Abende sind für sie die perfekte Me-Time: einfach abschalten, in fremden Welten eintauchen und für ein paar Stunden alles um sich herum vergessen.

Geschichten, Charaktere haben sie schon immer fasziniert. Vermutlich auch deshalb, weil sie früher lieber eigene Geschichten geschrieben hat, anstatt sie nur zu lesen. Aber dazu später mehr.

 

Und obwohl ihr Alltag auf den ersten Blick eher cozy wirkt, landen bei ihr am Ende trotzdem meistens Thriller auf dem Nachttisch. Bücher, bei denen man eigentlich nur kurz weiterlesen wollte und plötzlich merkt, dass es längst mitten in der Nacht ist. Zu ihren Favoriten zählen insbesondere  Der Heimweg von Sebastian Fitzek, der voller Spannung und unerwarteter Wendungen ist, sowie die Devil’s Night-Reihe von Penelope Douglas. Insbesondere die beiden Teile  Corrupt und Kill Switch fallen ihr dabei auf zumal aufgrund der eindringlichen Figuren und der Entwicklung innerhalb der Erzählungen.

 

Reisen die hängen bleiben

Vielleicht passt Reisen deshalb so gut zu ihr. Vieles von dem was sie an Pinterest fasziniert, findet sich später in den Orten wieder, die ihr im Kopf bleiben. Bestimmte Stimmungen, kleine Details und dieses Gefühl, komplett in eine andere Welt einzutauchen.

Beim Reisen sucht Svenja weniger nach Sehenswürdigkeiten, sondern mehr nach diesen Momenten, die man für immer mit einem Ort verbindet. Barcelona, Gardersee, Korsika oder Mallorca verbindet sie mit warmen Sommerabenden, Meeresluft, engen Gassen und Tagen, die sich einfach leicht anfühlen.


Am Ende sind es gar nicht die großen Sehenswürdigkeiten, die am meisten in Erinnerung bleiben, sondern die kleinen Momente dazwischen: die Tankstellen Stopps auf dem Weg zum Gardasee mit ihrer Familie, die Musik im Auto, das gemeinsame aussuchen der Snacks und dieses unbeschreibliche Gefühl, dass die schönsten Tage gerade erst anfangen.

Obwohl schon viele Orte auf ihrer Liste stehen, gibt es ein Reiseziel, das besonders heraussticht: Tokio. Svenja reizt dabei nicht nur die Stadt selbst, sondern das gesamte Abenteuer: die völlig neuen Eindrücke, eine komplett andere Atmosphäre und die Chance, noch einmal in eine ganz neue Welt einzutauen. 

Pilates, Routinen und komplette NHL-Obsessionen

Auf den ersten Blick würde wahrscheinlich niemand erwarten, dass zwischen Pinterest und Pilates plötzlich auch die Deutsche Eishockey Liga (DEL)-Spiele und Stadionlichter auftauchen. Gerade dieser komplette Gegensatz macht die Kombination irgendwie so lustig.

Und das übrigens schon lange bevor Heated Rivalry, eine bekannte Eishockey-Serie, plötzlich überall auf TikTok oder BookTok auftauchte. Während viele erst dadurch Berührungspunkte mit Eishockey hatten, gehörte komplettes Mitfiebern bei DEL-Spielen bei Svenja schon vorher fest dazu.

Sport war bei Svenja eigentlich schon immer ein fester Teil ihres Alltags. Schon früher stand sie bis zur fünften Klasse regelmäßig im Ballettsaal, später kamen Tennis, Gym und schließlich Pilates dazu. Gerade Pilates gehört mittlerweile fest zu ihren Routinen — entweder zusammen mit einer Freundin oder einfach alleine als kleiner Ausgleich zwischendurch. Kopfhörer rein, kurz abschalten und einfach den Kopf freibekommen.

Trotz dieser eher ruhigen Routinen gehören für Svenja aber genauso auch DEL-Spiele und komplette Eishockey-Obsessionen dazu. Das liegt wahrscheinlich auch daran, dass sie mit Eishockey groß geworden ist. Ihr Dad hatte schon früh enge Kontakte zu einigen Spielern der Eishockeymannschaft durch gemeinsames Fußballspielen und bis heute gehört es irgendwie einfach dazu, Spiele zusammen anzuschauen. Dadurch wurde Eishockey nie einfach nur irgendein Sport, sondern eher etwas, womit viele Erinnerungen verbunden sind und das bis heute eine ihrer liebsten Beschäftigungen mit ihrem Dad geblieben ist.

Diese Mischung aus Atmosphäre, Energie und Spannung macht für sie den Reiz aus. Stadionlichter, komplette Eskalation bei spannenden Spielen und dieses Mitfiebern, bei dem plötzlich alles andere egal wird.

Ein kompletter Gegensatz, der Eishockey für sie so besonders macht. Während Pilates eher Ruhe und Ausgleich bringt, wird bei DEL-Spielen plötzlich jede kleine Situation emotional mitgenommen. Zwei komplett unterschiedliche Welten und trotzdem gehören beide mittlerweile ganz selbstverständlich zu ihrem Alltag dazu.

Aktuelle DEL-Obsession

Von eigenen Geschichten zum Marketing

Schon in der Grundschule wollte Svenja lieber ihre eigenen Geschichten schreiben, anstatt nur zu lesen. Während andere Kinder Bücher ausliehen haben, entstanden bei ihr direkt ganze Welten mit eigenen Charakteren. Vielleicht kommt genau daher auch ihr Interesse an allem Kreativem und Ästhetischem , die Stimmung erzeugen und eine besondere Erinnerungen hinterlassen.

In der Mittelstufe entdeckte sie dann im Wirtschaftsunterricht zum ersten Mal die Welt des Marketings. Während viele andere Schulfächer sie nie wirklich begeistern konnten, blieb genau dieser kreative Teil hängen: Kommunikation, Ideen entwickeln und die Frage, wie Marken oder Menschen eigentlich Wirkung erzeugen. Ein Lehrer erkannte früh, wie sehr Svenja für diesen Bereich brennt, und bestärkte sie darin, diesen Weg weiterzuverfolgen. Rückblickend ein zentraler Schlüsselmoment, der ihren weiteren Weg entscheidend geprägt hat.

Nach ihrem Bachelor (B.Sc.) an der Hochschule Pforzheim in Marketingkommunikation und Werbung führte ihr Weg schließlich weiter nach Offenburg in den DEC-Master der Hochschule Offenburg. Vor allem ihre Neugier motivierte sie dabei, noch tiefer in die Welt des Marketings einzutauchen und herauszufinden, welche Möglichkeiten ihr später offen stehen. Svenja zeigt nicht nur in ihrem Alltag, sondern auch in ihrem Studium und Berufsleben großes Interesse daran, Neues zu lernen, sich weiterzuentwickeln und herauszufinden, was noch in der Zukunft alles möglich ist.

Und was kommt als Nächstes?

Wenn Svenja ihrem jüngeren Ich heute begegnen würde, wäre der wichtigste Satz wahrscheinlich ganz einfach:

Es fügt sich alles

Svenja

Nicht alles sofort zu overthinken, sondern darauf zu vertrauen, dass Dinge ihren Platz finden und dass vieles am Ende doch genau so kommt, wie es kommen soll. Genau diese Einstellung zeichnet ihre Persönlichkeit aus.

Denn obwohl sie schon viele Erinnerungen gesammelt hat, wirkt es gleichzeitig so, als würde für sie gerade erst anfangen. Neue Orte, neue Erfahrungen, neue Möglichkeiten vielleicht genau deshalb, weil sie das Gefühl hat, dass noch so vieles offen steht.

Das möchte dir Svenja unbedingt mitgeben: neugierig bleiben, offen sein für alles, was noch kommt, und nie das Gefühl verlieren, dass noch ganz viel auf einen wartet.

Falls du dabei Hilfe brauchst oder dich mit ihr austauschen möchtest, schreib ihr einfach gerne auf LinkedIn 🙂

Text: Interview mit Svenja Fischer

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„Der Heimweg“ online kaufen. (o. D.). https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1060525300

Dialogmarketing & E-Commerce studieren | Hochschule Offenburg. (2026, 12. Mai). https://www.hs-offenburg.de/studium/master/dialogmarketing-und-e-commerce

Hau, J. (2026, 15. Januar). Wölfe – EHC Freiburg E.V. EHCF. https://ehcf.de/

„Kill Switch – Gefährliche Leidenschaft“ online kaufen. (o. D.). https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1071507009

Sport-Informations-Dienst. (2026, 8. Mai). DEL: Zuschauerrekord im TV und der Arena. Kicker. Abgerufen am 27. Mai 2026, von https://www.kicker.de/del-zuschauerrekorde-im-tv-und-der-arena-1217444/artikel

Wikipedia-Autoren. (2013, 21. November). Brooklyn Nine-Ninehttps://de.wikipedia.org/wiki/Brooklyn_Nine-Nine

Wikipedia-Autoren. (2007, 11. November). Gossip Girlhttps://de.wikipedia.org/wiki/Gossip_Girl

Wikipedia contributors. (2026, 31. Mai). Heated rivalry. Wikipedia. https://en.wikipedia.org/wiki/Heated_Rivalry

Alle Original Aufnahmen sind von Svenja Fischer und von Valeria Giglio auf Canva bearbeitet worden.


Studentenleben

Gipfelglück statt Gedankenkarussell: Wie eine Radtour im Hochgebirge deine mentale Resilienz stärkt

Noch zwei Stunden bis zur Deadline und dein Kopf fühlt sich an wie ein Browser mit 50 offenen Tabs. Die Energie ist im Keller, die Konzentration liegt bei Null. Kennst du dieses Gefühl? Dieser Beitrag zeigt, wie eine Bikepacking-Tour durch die Alpen helfen kann, mentale Stärke aufzubauen und dem Gedankenkarussell zu entkommen.

Wenn der Alltag zu einer kräftezehrenden Steigung wird

Ich kenne dieses Gefühl nur allzu gut. Mein Alltag ist ein ständiger Balanceakt. Als Masterstudent im Bereich Dialogmarketing und E-Commerce an der Hochschule Offenburg bin ich es gewohnt, in Projekten zu denken, Deadlines zu jonglieren und komplexe Zusammenhänge zu analysieren. Gleichzeitig fordert mich meine Tätigkeit als Werkstudent in einem dynamischen Arbeitsumfeld. In beiden Bereichen sind stressige Phasen an der Tagesordnung.

Es sind Situationen, in denen man funktionieren muss, in denen kreative Lösungen gefragt sind und in denen der Druck auch nach Feierabend nicht einfach abfällt. Oft nehme ich die Sorgen und offenen To-dos mit in meine Freizeit, sodass das Gedankenkarussell auch dann nicht anhält, wenn ich eigentlich abschalten möchte.

Doch genau hier liegt der Schlüssel. Mentale Resilienz ist kein Zustand, der einfach da ist. Sie ist wie ein Muskel, der trainiert werden will. Und mein liebstes „Gym“ zum Trainieren? Das ist das Hochgebirge, wenn ich mich mit meinen Bike Buddies auf eine mehrtägige Bikepacking-Tour begebe.


Der Weg ist das Ziel – und manchmal ein harter Brocken

Es mag paradox klingen: Warum solltest du dich in deiner Freizeit, die du eigentlich zur Erholung brauchst, freiwillig körperlich so extrem fordern? Warum die Anstrengung, die Höhenmeter, der Schweiß? Die Antwort klingt im ersten Moment nach einer abgedroschenen Phrase, bei der du wahrscheinlich sofort klischeehaft an die Hippies der 70er Jahre zurückdenkst: Um sich selbst zu finden.

Wenn die Waden brennen und du nur noch deinen eigenen Atem hörst, ist der Kopf plötzlich komplett leer. Kein „Insta-Feed“, keine Notifications – nur du und der Berg. Genau für diesen Tunnelblick haben wir die ikonischsten Pässe in den französischen Alpen bezwungen.

Ein Blick auf die Route verrät, dass wir uns legendären Anstiegen gestellt haben, die man mitunter aus der Tour de France kennt:

Wer schon einmal an einem der unterhalb der Karte genannten Pässe gestanden hat, weiß: Das sind nicht einfach nur Straßen. Das sind gewaltige Herausforderungen! Denn das sind vier der fünf höchsten asphaltierten Alpenpässe.

Wenn du dort unten am Fuße des Berges stehst, wirken die Gipfel unerreichbar. In diesen Momenten der Auffahrt, wenn die Beine brennen und der Sauerstoff knapp wird, kommen sie wieder – diese Gedanken: „Warum tust du dir das eigentlich freiwillig an? Und warum nennst du das dann auch noch Urlaub?“

Es ist der gleiche Moment wie kurz vor einer Deadline oder vor einer wichtigen Präsentation im Studium. Der Zeitpunkt, in dem die Anforderung so groß scheint, dass man am liebsten absteigen würde. Doch wer weiter in die Pedale tritt, wer sich auf den Rhythmus konzentriert – Atmen, Treten, Atmen, Treten – der lernt etwas Essentielles:


Am Gipfel: Perspektivwechsel pur

Das ist ein gängiger Spruch innerhalb der Rad Community. Und während eines 25 Kilometer langen Anstiegs zum Col du Galibier hat man viel Zeit, diesen Satz in aller Gründlichkeit zu „zerdenken“. Wo hört der Hügel auf ein Hügel zu sein und wann ist ein Berg ein Berg?

Vielleicht ist es die dünner werdende Luft oder der rhythmische Klang der Kurbel, der einen in diesen fast philosophischen Zustand versetzt. Aber während die Lungen glühen und die Kurven kein Ende nehmen, verliert die offizielle Definition des „Col“ – also des Passes – an Bedeutung. Irgendwann wird das „Höhenmeter-Fressen“ zur Metapher für den Alltag.

Denn dieses Phänomen, sich in Details zu verlieren, bis das eigentliche Ziel hinter einer Wand aus „Was wäre wenns“ verschwindet, ist uns nicht fremd. Genau wie am Col du Galibier sitzen wir oft in der Bibliothek oder am Schreibtisch und zerdenken uns in den Wahnsinn.

Wie viel Recherche ist gründlich und wann ist sie bloß noch Prokrastination? Wann wird aus der strukturierten Vorbereitung für das Seminar eine endlose Schleife aus Sekundärliteratur, in der man sich rettungslos verläuft? Wir analysieren die Relevanz von Quellen, die Formatierung der Fußnoten und die perfekte Einleitung, während das ursprüngliche Thema – der Berg, den wir bezwingen wollten – hinter dem Nebel der Perfektion verschwindet.

Am Ende sitzen wir da. Die Beine schwer. Der Kopf voll. Aber kein Stück näher am Gipfel. Vielleicht ist die wichtigste Lektion, die wir von einer Radtour für das Studium mitnehmen können, nicht die Ausdauer. Sondern die Entscheidung:

Ein Berg, der unter vielen Challenges noch einmal herausgestochen ist, war der Col de la Bonette. Die Auffahrt ist ein Erlebnis, das sich tief einbrennt: 30 Kilometer lang schraubt man sich bei einer durchschnittlichen Steigung von über sechs Prozent nach oben. Es ist ein langer, zäher Kampf gegen den Berg und gegen den eigenen Willen.

Doch oben angekommen? Da geschieht etwas Magisches. Man wird von einem eisigen Wind begrüßt, der einem das Gesicht kühlt. Der Ausblick lässt einen jede Qual, jede brennende Wade und jeden Zweifel der letzten Stunden sofort vergessen. Die Landschaft ist dort oben so kahl und rau, dass es sich anfühlt, als wäre man auf einem anderen Planeten gelandet.


Nicht immer ist alles Gipfelglück: Der Umgang mit „Regentagen“

Es wäre jedoch unehrlich, nur die sonnigen Gipfelmomente zu beschreiben. Unsere Touren sind auch ein Spiegelbild des Studien- und Arbeitslebens. Es gibt die negativen Phasen. Ein Tag, an dem es stundenlang in Strömen regnet, die Kleidung durchgeweicht ist und der Spaßfaktor gegen Null sinkt. Oder ein technischer Defekt am Fahrrad, der einen mitten am Berg ausbremst und für puren Frust sorgt.

Genau diese Momente sind das eigentliche Training für unsere mentale Resilienz. Wenn das Wetter umschlägt, lässt es sich nicht ändern – wir müssen damit umgehen. Wir können uns über den Regen ärgern, oder wir können schauen, wie wir trotzdem möglichst trocken und sicher an unser Tagesziel kommen. Wenn das Fahrrad streikt, hilft kein Jammern, sondern nur eine Lösungssuche.

Diese Situationen lehren uns: Wir haben selten Kontrolle über die äußeren Umstände – sei es ein unerwartetes Projekt bei der Arbeit oder eine kurzfristige Änderung im Lehrplan an der Hochschule. Wir haben aber volle Kontrolle über unsere Reaktion darauf. Diese Akzeptanz ist ein zentraler Baustein für den Umgang mit Stresssituationen.


Was wir vom Radsport für den Alltag lernen können

Wie überträgt man das „Gipfelglück“ in den stressigen Alltag als Studierende oder Berufstätige? Resilienz durch Bikepacking funktioniert für mich über drei zentrale Säulen:


Fazit: Dein Weg zum Gipfel

Weg zum Gipfel

Resilienz bedeutet nicht, keine Sorgen mehr zu haben. Es bedeutet, Strategien zu haben, um mit ihnen umzugehen und nicht von ihnen überrollt zu werden. Vielleicht ist es bei dir keine Radtour im Hochgebirge, sondern ein langer Spaziergang, eine Yogastunde oder das konzentrierte Arbeiten an einem kreativen Projekt.

Was auch immer dich aus dem Gedankenkarussell holt: Suche es dir aktiv. Denn so wie wir bei der Auffahrt zum Col de la Bonette lernen, dass wir aus eigener Kraft den Gipfel erreichen können, so lernen wir im Alltag, dass wir die Kontrolle über unsere Gedanken behalten können. Am Ende ist es egal, ob wir ein Studium meistern oder einen Alpenpass bezwingen – wir wachsen mit jeder Herausforderung, der wir uns stellen. Und wenn wir dann oben stehen und die Aussicht genießen, wissen wir wieder, weshalb wir die Anstrengungen auf uns genommen haben.

Die Welt ist groß, unsere Sorgen sind meistens kleiner, als sie sich anfühlen. Man muss manchmal einfach den Mut haben, den Berg zu besteigen, um die Aussicht genießen zu können!


Trotz all der geschriebenen Zeilen gilt: Du musst nicht jeden Berg alleine bezwingen. Es ist ein Zeichen von Stärke, sich rechtzeitig Hilfe zu suchen. An der Hochschule Offenburg und in der Region stehen dir professionelle und vertrauliche Anlaufstellen kostenlos zur Seite:

Psychotherapeutische Beratung des Studierendenwerks (SWFR): Psychotherapeutische Beratung in Freiburg : Studierendenwerk Freiburg-Schwarzwald

Zentrale Studienberatung der Hochschule Offenburg: Studienberatung an der HSO | Hochschule Offenburg



Hast du auch eine Leidenschaft, die dir hilft, den Kopf frei zu bekommen? Welche Erlebnisse haben deinen Blick auf Stress und Resilienz verändert? Teile mir gerne deine Gedanken auf LinkedIn mit!

Titelbild – Eigene Aufnahme. Bearbeitet mit Google Gemini.

Abbildung 1 – Eigene Aufnahme. Bearbeitet mit Google Gemini.

Abbildung 2 – Eigene Darstellung. Erstellt mit Canva.

Abbildung 3 – Google Maps. Eigene Darstellung.

Abbildung 4 – Collage. Eigene Aufnahmen.

Fotocarousel – Eigene Aufnahmen.

Video – Eigene Aufnahme.

Abbildung 5 – Eigene Darstellung. Erstellt mit Canva.

Abbildung 6 – Eigene Aufnahmen. Bearbeitet mit Canva.

Abbildung 7 – Eigene Darstellung. Erstellt mit Canva.

Abbildung 8 – Eigene Aufnahme. Bearbeitet mit Google Gemini.

Studentenleben

Quarterlife Crisis? So wird sie zur Quarterlife Chance!

Die Siebträgermaschine gekauft, das ultraleichte Carbonrennrad geleast und der erste Marathon schon fest im Kalender eingeplant. Wir alle kennen diese Klischees zur Quarterlife Crisis. Doch was steckt eigentlich wirklich hinter dem Trendbegriff? Warum diese Phase in deinen Zwanzigern völlig normal ist und vielleicht sogar eine Chance sein kann, deinen ganz eigenen Weg zu finden, erkläre ich dir in diesem Beitrag.

Zwischen Freiheit und Überforderung

Die Quarterlife Crisis beschreibt eine Phase zwischen Anfang 20 und Mitte 30, in der du plötzlich anfängst, dein komplettes Leben zu hinterfragen: Karriere, Beziehungen, Zukunftspläne und generell die Frage, wie du eigentlich leben möchtest. Die Realität dieser Sorgen verdeutlicht eine Studie von smart insights. Laut der Studie, leiden 47 Prozent der Befragten im Alter zwischen 20 und 30 Jahren unter einer Quarterlife Crisis. Dabei handelt es sich nicht um eine kurzzeitige Phase, sondern sie dauert bei gut einem Drittel mehr als zwei Jahre.

Gerade für Student*innen gehören Orientierungslosigkeit, Zweifel und Zukunftsangst oft zum Alltag, sobald das Ende des Studiums immer näher in Sichtweite rückt. Dabei ist dieses Gefühlschaos kein Versagen, sondern vielmehr ein Phänomen unserer Zeit, eine Art emotionales Schlagloch auf dem Weg zum endgültigen Erwachsenwerden. 

Aber warum fühlt sich das Ganze so verdammt schwer an?

Unendliche Möglichkeiten

Einen Master machen oder direkt ins Berufsleben starten? In eine neue Stadt ziehen oder in der Heimat bleiben? Ein Auslandssemester machen oder gleich ganz in ein neues Land ziehen? Unsere Generation hat mehr Möglichkeiten als je zuvor. Doch genau hier kommt das Paradox of Choice ins Spiel: Je mehr Optionen du hast, desto schwieriger fällt es dir, Entscheidungen zu treffen und desto größer wird die Angst, etwas vielleicht noch Besseres zu verpassen. Diese FOMO (Fear of missing out) führt oft dazu, dass du lieber stehen bleibst, anstatt einen Schritt in eine vielleicht auch vermeintliche „falsche“ Richtung zu machen. Diese Blockade kenne ich selbst nur zu gut. Während meines Bachelors war für mich ganz klar, dass ich noch einen Master machen möchte. Doch je näher der Abschluss rückte, desto unsicherer wurde ich. Um mich herum fingen alle an zu arbeiten und ich sollte ernsthaft die Einzige sein, die sich noch mal für anderthalb Jahre in den Hörsaal setzt? Dieser innere Konflikt hat mich so gelähmt, dass ich die endgültige Entscheidung für den Master bis zum Tag des Semesterstarts vor mir hergeschoben habe.

Die Falle des sozialen Vergleichs

Während du noch darüber nachdenkst, ob dein Studium dich wirklich erfüllt, oder ein Umzug wirklich der richtige nächste Schritt ist, scrollst du auf Social Media durch die scheinbar perfekte Welt der anderen. Traumjob, Wohnung, Beziehung und den Masterplan für die nächsten fünf Jahre. Gerade in einer Phase, in der du ohnehin schon viel zweifelst, wird der Blick auf Social Media schnell zum absoluten Endgegner. Statt dich abzulenken, füttern Instagram, TikTok und Co. deine Unsicherheiten. Du siehst 20-Jährige, die über finanzielle Unabhängigkeit sprechen, makellose Feeds und den hundertsten „Ich freue mich, euch mitzuteilen…“-Erfolgspost auf LinkedIn. Dein Kopf vergisst dabei völlig, dass das meiste davon nur eine gut inszenierte Momentaufnahme ist und dass dahinter oft genauso viel Unsicherheit steckt. Dieser ständige Vergleich kann ganz schön am eigenen Selbstbewusstsein nagen.

Dass du mit diesem Gefühlschaos nicht alleine bist, beweist dir die Geschichte von Tobias:

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Mehr Informationen

Der QLC-Quick-Check

  • Hast du das Gefühl, alle kommen im Leben schneller voran als du?
    X
  • Hinterfragst du plötzlich viele deiner Entscheidungen (Studium, Job, Beziehungen, Wohnort)?
    X
  • Hast du Angst, die falschen Entscheidungen zu treffen und damit etwas zu verpassen?
    x
  • Setzt du dich selbst stark unter Druck, jetzt schon den perfekten Lebensplan haben zu müssen?
    X
  • Weißt du manchmal nicht mehr genau, wer du eigentlich bist?
    X
  • Wünschst du dir manchmal einfach einen kompletten Neustart?
    X
  • Erfüllen dich Dinge, die du früher unbedingt wolltest, plötzlich nicht mehr?
    X
  • Hast du das Gefühl, ständig beobachtet oder bewertet zu werden und traust dich deshalb nicht, nochmal einen neuen Weg einzuschlagen?

Du fühlst dich bei mehreren dieser Punkte ertappt? Dann steckst du vielleicht gerade schon mitten in deiner Quarterlife Crisis. Auch wenn dieses Gefühl zunächst unangenehm ist und sich eher nach absolutem Chaos als nach persönlicher Weiterentwicklung anfühlt, ist es genau das: ein Zeichen für inneres Wachstum


Warum der Einbruch eigentlich dein Aufbruch ist

Doch warum sollten ausgerechnet Orientierungslosigkeit, Zweifel und das Gefühl, festzustecken, eine Chance sein? Ganz einfach: Zufriedenheit ist selten der Auslöser für echte Veränderung. Solange alles „ganz okay“ läuft, hinterfragen wir nichts. Erst, wenn wir anfangen zu zweifeln und sich die Dinge nicht mehr richtig anfühlen, kommen wir ins Handeln. 

Die Quarterlife Crisis ist im Grunde nichts anderes als ein lauter Weckruf deines Unterbewusstseins, der dir sagen möchte: „Hey, der Weg, den du gerade gehst, passt vielleicht nicht mehr zu dir.“ 

Wenn man diese Phase so betrachtet, ist die Krise weniger ein Problem, als vielmehr eine Chance, dich neu auszurichten und das auf gleich drei verschiedene Weisen

Lange bevor du angefangen hast, bewusst Entscheidungen zu treffen, haben andere sie für dich getroffen. Welche Werte zählen und wie ein „richtiges“ Leben aussehen sollte. Die Quarterlife Crisis ist der Moment, in dem du vielleicht sogar zum ersten Mal eine ehrliche Bestandsaufnahme deiner Identität machst: Wer bin ich eigentlich und was will ich wirklich? Die Krise muss für dich kein Identitätsverlust sein, sondern die Chance auf einen Identitäts-Reset.

Zweifel fühlen sich nie gut an, aber sie können dich dazu bringen, Dinge zu hinterfragen, die du bisher als gegeben hingenommen hast: Bestimmte Vorstellungen, wie deine Karriere aussehen soll, Leistungsdruck, den du dir selbst machst oder auch gesellschaftliche Erwartungen. Die Krise kann deine Chance sein, bewusst auszumisten und dich von Wegen zu lösen, die sich nicht mehr richtig anfühlen.

Eine der größten Herausforderungen aber gleichzeitig auch Chancen der Quarterlife Crisis, ist es, Unsicherheiten auszuhalten. Wenn du lernst, dass du nicht sofort alle Antworten haben musst aber trotzdem Schritt für Schritt weitergehen kannst, verändert das deinen Umgang mit Ängsten und Zweifeln grundlegend. Diese Fähigkeit, dir in unklaren Phasen selbst zu vertrauen, kann für zukünftige, schwierige Situationen eine richtige Superkraft sein. 


Krise, but make it managable: Meine Tipps

Akzeptanz statt Widerstand: Anstatt mich ständig dafür zu verurteilen, dass ich so viel zweifle, versuche ich mir bewusst zu machen, dass Unsicherheiten ein wichtiger Teil von persönlichem Wachstum sind. Es ist okay, mal planlos zu sein und nicht alles bis ins kleinste Detail durchgeplant zu haben. 

Action over Overthinking: Jede Situation zu überanalysieren, wird dich nicht weiterbringen. Wenn mir das endlose Gedankenkarussell mal wieder zu viel wird versuche ich, bewusst ins Tun zu kommen, weil ich gemerkt habe, dass ich Klarheit oft erst dann finde, wenn ich einfach mal mache.

Bye-bye Vergleichsdruck: Ich versuche aktiv, mich nicht mehr mit anderen und deren Leben zu vergleichen. Jeder Mensch hat andere Ziele und eine andere Geschwindigkeit, diese Ziele zu erreichen. Es gibt keine universelle Timeline fürs Leben. Was mir dabei am meisten geholfen hat? Social-Media-Detox. Mein Tipp: Für den Start einfach mal eine Woche im Monat, alle Social-Apps vom Handy löschen. 

Routinen durchbrechen: Routinen sind gut, können sich manchmal aber auch einengend anfühlen. Wenn du dieses Gefühl hast, kann es helfen, bewusst neue Hobbys auszuprobieren. Ich habe zum Beispiel angefangen Tennis zu spielen. Durch die neue Sportart bewege ich mich nicht nur mehr, sondern bin auch in einem komplett neuen Umfeld, das mir neue Impulse gibt.

Bist du eher der kreative Typ? Dann gefällt dir bestimmt der der Beitrag von Marlene zum Thema Häkeln.

Tausch dich aus: Das war mein wichtigstes Learning. Als ich angefangen habe, mit meinen Freund*innen und Kommiliton*innen offen über meine Zweifel zu sprechen, wurde mir sehr schnell klar: Es geht fast allen so! Jeder hat diese Phasen, in denen er absolut planlos ist, an den eigenen Entscheidungen zweifelt oder riesige Angst vor der Zukunft hat. Zu sehen, dass ich mit diesem Gefühlschaos nicht alleine bin, hat mich wahnsinnig erleichtert. Also, trau dich und tausche dich mit deinem Umfeld aus. 

Step-by-step: Wir müssen nicht sofort für alles die perfekte Lösung haben. Du musst nicht wissen, wo du in 5 Jahren stehst (ich weiß es auch nicht). Es reicht, wenn du dich auf den nächsten Schritt konzentrierst, der direkt vor dir liegt.

Perfekt für deinen nächsten Spaziergang gegen das Overthinking und für weitere Tipps zur Quarterlife Crisis: 

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Dein Takeaway

Die Quarterlife Crisis ist kein Zeichen dafür, dass du bisher falsche Entscheidungen getroffen hast, sondern ein Zeichen dafür, dass du dich weiterentwickelst! Es ist völlig okay, gerade noch mitten im Prozess zu stecken und bei der nächsten Familienfeier keine Antwort auf die Frage zu haben, wie es als Nächstes bei dir weiter geht. Manchmal musst du einfach aufhören zu grübeln und anfangen zu machen. Ich bin jedenfalls unglaublich froh, dass ich vor drei Monaten auf mein Bauchgefühl gehört und den Master gestartet habe, anstatt wie alle anderen in meinem Umfeld direkt ins Berufsleben einzusteigen. Such dir nicht den perfekten Plan für die nächsten zehn Jahre, sondern such dir einfach den nächsten kleinen Schritt für heute!

Wie meine Kommilitonin Suvi ihre ganz persönliche Quarterlife Crisis gemeistert und durch den DEC-Master an der Hochschule Offenburg eine neue Richtung für sich gefunden hat, erfährst du hier.


Wichtiger Hinweis

Wenn dich die Krise im Alltag sehr einnimmt und die Orientierungslosigkeit zu einer dauerhaften psychischen Belastung wird, musst du da nicht allein durch. Hier findest du professionelle Unterstützung und Anlaufstellen, die dir in dieser Phase zur Seite stehen können.


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Studium

Zwischen Hörsaal und Hauptbahnhof: Lohnt sich der DEC Master als Pendlerin?

Zugverspätungen am Morgen, spontane Planänderungen zwischen zwei Vorlesungen und trotzdem mitten im Masterleben: Genau das bedeutet für mich der Alltag im DEC Master in Offenburg. Vor dem Studienstart habe ich mich oft gefragt, ob ein Masterstudium als Pendlerin wirklich machbar ist – oder ob der ständige Wechsel zwischen Hörsaal und Bahn irgendwann zu viel wird. Heute weiß ich: Es ist herausfordernd, manchmal chaotisch, aber definitiv möglich. In diesem Beitrag nehme ich euch mit in meinen Studienalltag, teile ehrliche Erfahrungen aus dem Pendlerleben und erzähle, was ich rückblickend gerne schon vor dem Start gewusst hätte.


Wie ich mich für den DEC Master entschieden habe

Nach meinem Bachelor in Pforzheim habe ich mich für verschiedene Masterstudiengänge in ganz Deutschland beworben, unter anderem in Köln, Düsseldorf und Offenburg. Vor meiner Entscheidung habe ich mich außerdem mit einer Freundin ausgetauscht, die den DEC Master bereits absolviert hatte. Besonders die praxisnahen Inhalte, die flexible Studienstruktur und der Austausch im Studiengang haben mich überzeugt.

Dadurch konnte ich mir das Studium viel besser vorstellen und Offenburg wurde für mich immer interessanter. Als dann schließlich die Zusage kam, wusste ich relativ schnell, dass ich den Master dort machen möchte. Vor allem der Fokus auf E-Commerce und digitale Themen hat für mich perfekt gepasst, weil digitale Geschäftsmodelle und Onlinehandel heute einfach immer wichtiger werden.

Die eigentliche Frage war eher: Ziehe ich nach Offenburg oder bleibe ich in Pforzheim wohnen? Zu diesem Zeitpunkt war ich nämlich gerade erst mit Freunden in eine neue WG gezogen. Ein Umzug kam für mich deshalb ehrlich gesagt nicht wirklich infrage. Da ich aber wusste, dass die Vorlesungen meistens nur an zwei Tagen pro Woche stattfinden, war für mich schnell klar: Ich werde pendeln!


Was steckt hinter dem DEC Master?

DEC steht für „Dialogmarketing und E-Commerce“ und verbindet Themen rund um Marketing, Kundenansprache und digitalen Handel.
Im Bereich Dialogmarketing lernt man unter anderem, wie Unternehmen Kund:innen über verschiedene Kanäle hinweg ansprechen und langfristige Kundenbeziehungen aufbauen. Themen wie Multi-Channel-Marketing und Customer-Relationship-Management spielen dabei eine wichtige Rolle.
Der Bereich E-Commerce beschäftigt sich stärker mit digitalen Geschäftsmodellen, User Experience und den Prozessen hinter dem Onlinehandel. Dabei spielen auch Themen wie Logistik, Ethik und Nachhaltigkeit eine Rolle.


Was macht den DEC Master besonders?

Was mir direkt aufgefallen ist: Der Master ist deutlich praxisorientierter aufgebaut als mein Bachelorstudium. Viele Inhalte werden nicht nur theoretisch behandelt, sondern direkt in Gruppenarbeiten, Projekten oder Präsentationen angewendet. Dadurch arbeitet man automatisch viel mit anderen Studierenden zusammen, was den Austausch im Studienalltag deutlich stärker macht.

Gerade dieser Praxisbezug hat mir persönlich sehr gefallen, weil man viele Inhalte nicht nur „lernt“, sondern direkt anwendet. Außerdem merkt man schnell, dass viele Studierende ähnliche Interessen und berufliche Ziele haben, wodurch eine angenehme und motivierte Atmosphäre entsteht.


Der Vorlesungsalltag im Master

Einer der größten Unterschiede zu meinem Bachelor war für mich definitiv die Studienstruktur. Da die Vorlesungen meistens nur an zwei Tagen pro Woche stattfinden, ließ sich das Studium für mich deutlich flexibler planen – gerade auch als Pendlerin. Wie der Studienalltag im DEC Master tatsächlich aussieht, lässt sich oft nur schwer über Modulbeschreibungen erklären. Deshalb hier die wichtigsten Infos und Erfahrungen aus meinem Alltag im Studium auf einen Blick:

Natürlich bringen Gruppenarbeiten auch Herausforderungen mit sich. Gerade wenn viele neben dem Studium arbeiten oder andere Verpflichtungen haben, kann es manchmal schwierig sein, gemeinsame Termine zu finden. Trotzdem gehört genau diese Zusammenarbeit für mich auch zu den Dingen, die den Masteralltag realistischer machen.


Die Realität als Pendlerin

Nur zweimal pro Woche pendeln“ klingt erstmal relativ entspannt. Im Alltag sieht das Ganze manchmal aber etwas anders aus. Gerade die Deutsche Bahn hat meinen Studienalltag definitiv öfter beeinflusst, als mir lieb gewesen wäre. Verspätungen oder spontane Zugausfälle gehören leider manchmal dazu und vor allem morgens kann das schnell stressig werden, wenn man pünktlich zur Vorlesung kommen möchte. Es gab auch Tage, an denen ich spontan mit dem Auto fahren musste, weil die Bahn gar nicht gefahren ist oder die Verbindungen so unzuverlässig waren, dass ich sonst zu spät gekommen wäre.

Besonders am Anfang fand ich das teilweise anstrengender als gedacht. Man muss definitiv lernen, flexibler zu werden und Alternativen einzuplanen. Mit der Zeit habe ich aber gemerkt, dass man sich schnell gewisse Routinen aneignet und den Alltag dadurch deutlich besser organisieren kann. Trotzdem hatte das Pendeln für mich nicht nur Nachteile.

Für die Planung meiner Verbindungen nutze ich meistens die DB Navigator App der Deutschen Bahn, da man dort Verspätungen oder Ausfälle oft frühzeitig sieht.


Wie ich die Zeit im Zug nutze

Die Zugfahrten zwischen Pforzheim und Offenburg sind zwar oft ziemlich lang, aber mittlerweile nutze ich die Zeit bewusst für Uni, Organisation oder einfach mal zum Abschalten.


Was ich vor dem Studienstart gerne gewusst hätte

Rückblickend gibt es einige Dinge, die ich vor dem Start des Masters gerne schon gewusst hätte. Als Pendlerin machen kleine organisatorische Dinge im Alltag oft einen größeren Unterschied, als man am Anfang denkt.

Es gibt mehrere Standorte und Gebäude

Am Anfang war ich ehrlich gesagt etwas verwirrt wegen der verschiedenen Standorte. Im Alltag ist das aber deutlich entspannter, als es erstmal klingt. Meistens finden die Vorlesungen eines Tages am gleichen Standort statt, sodass man nicht ständig zwischen den Campussen wechseln muss. Der Campus in Offenburg besteht außerdem aus mehreren Gebäuden. Nach den ersten Wochen findet man sich dort aber eigentlich ziemlich schnell zurecht. Falls ihr euch vorab schon etwas orientieren möchtet, gibt es im Honey Newsroom auch einen Campus Guide zur Hochschule Offenburg.

Vom Bahnhof zum Campus

Die Anbindung zum Campus in Offenburg fand ich persönlich sehr entspannt, da man vom Bahnhof aus relativ schnell dort ist.

Nach Gengenbach dauert die Fahrt etwas länger und besonders zum Bildungscampus braucht man nochmal zusätzliche Zeit. Zum Kloster kann man vom Bahnhof aus gut laufen, während zum Bildungscampus ein Fahrrad oder Bus teilweise praktischer ist.

Wenn ein Bus mal ausfällt oder man wegen einer Verspätung knapp dran ist, können die Leihräder echt hilfreich sein. Sowohl am Bahnhof in Offenburg als auch in Gengenbach gibt es die Möglichkeit, Fahrräder auszuleihen. Damit ist man oft innerhalb weniger Minuten am jeweiligen Campus. Dafür benötigt man lediglich die passende App.

Parksituation

Die Parksituation am Bildungscampus in Gengenbach und am Campus in Offenburg fand ich insgesamt sehr entspannt, da man dort kostenlos parken kann. Am Kloster sieht das etwas anders aus: Dort kostet das Parken aktuell ca. 10 € pro Tag. Zwar gibt es beispielsweise in der Einachstraße oder am Otto-Ernst-Sutter-Weg vereinzelt kostenlose Parkmöglichkeiten, dort braucht man allerdings oft etwas Glück.
Das Parkticket kann man dort aber ganz unkompliziert über eine App buchen, wodurch man nicht jedes Mal extra zum Automaten laufen muss.

Würde ich nochmal pendeln?

Rückblickend würde ich mich definitiv wieder für den DEC Master entscheiden und wahrscheinlich auch wieder pendeln.

Natürlich gab es stressige Tage, spontane Zugausfälle oder Situationen, in denen ich mir gewünscht hätte, näher an der Hochschule zu wohnen. Trotzdem hatte das Pendeln für mich insgesamt deutlich mehr Vorteile als Nachteile. Gerade durch die flexible Studienstruktur, die wenigen Präsenztage pro Woche und den praxisnahen Aufbau ließ sich das Studium für mich sehr gut mit meinem Alltag kombinieren.

Würde ich allerdings für einen kompletten Bachelor pendeln? Wahrscheinlich eher nicht. Für einen Master mit überschaubarer Studiendauer und flexibler Struktur finde ich das Pendeln dagegen absolut machbar.

Falls ihr euch grundsätzlich fragt, welche Eigenschaften oder Skills im DEC Master hilfreich sind, kann ich euch außerdem den Beitrag „How to DEC: Auf diese Skills kommt es wirklich an!“ aus dem Honey Newsroom empfehlen.
Wenn ihr ansonsten noch Fragen zum Studienalltag, Pendeln oder generell zum DEC Master habt, könnt ihr mir auch gerne auf Instagram schreiben 🙂

Bildquellen
  • eigene Aufnahmen
  • KI-generierte Bilder mit ChatGPT

Studentenleben

Bube, Dame, König, Ass – Warum Kartenspiele mehr als ein einfacher Zeitvertreib sind

Ob James Bond im Casino oder Tony Soprano im Hotelzimmer, abends in der Kneipe oder bei Sonnenschein am Badesee, mit den Freunden vorm Feiern gehen oder mit Oma bei Kaffee und Kuchen – fast jeder hatte schonmal Spielkarten in der Hand. Welche positiven Auswirkungen das Kartenspielen auf deinen Körper und dein Sozialleben haben kann und warum ich immer ein Deck Karten dabei habe, wenn ich mich mit Freunden treffe, erfährst du in diesem Beitrag.

Kartenspiele sind seit Jahrhunderten in unserer Kultur verankert und verbinden auch heute noch Generationen und Kulturen. Als geselliger Zeitvertreib, spannender Wettkampf oder in Film und Fernsehen, überall sind sie anzutreffen. Sie sind der ideale Begleiter, um auf Reisen neue Kontakte zu knüpfen oder die Wartezeit am Bahnhof zu überbrücken.
Am weitesten verbreitet ist das sogenannte „Französische Blatt“ oder „Standard Blatt“ mit insgesamt 52 oder 36 Spielkarten und den vier Kartenfarben Kreuz, Pik, Herz und Karo. Die unzähligen Möglichkeiten und Spiele, die sich daraus ergeben, sorgen dafür, dass es auch für erfahrene Spieler:innen immer wieder neue Spiele zu entdecken gibt. Das Standard Blatt ist so populär und vielseitig, dass es weltweit unzählige individuelle Designs von Marken, Franchises oder sogar Städten zu kaufen gibt.

Die Geschichte des Französischen Blatts

Wie kam es dazu, dass sich diese eine Variante eines Kartenspiels so durchgesetzt hat, dass sie heute fast überall auf der Welt zu finden ist?
Erste Nachweise von verzierten Karten oder Plättchen, mit denen gespielt wurde, stammen aus China und lassen sich bis ins 12. Jahrhundert zurückverfolgen.
Die ersten Aufzeichnungen im europäischen Raum gab es rund 200 Jahre später. Neu war, dass auf den Karten adlige Personen wie Könige oder Grafen abgebildet wurden. Die Franzosen waren die ersten, die mit der Dame auch eine weibliche Person auf ihre Spielkarten brachten.
Auch die Kartenfarben waren damals noch sehr unterschiedlich. Im deutschen Raum gab es zum Beispiel die Farben Herz, Schelle, Laub und Eichel, die heute nur noch vereinzelt zu finden sind.
Mit der Kolonialisierung und den Handelsbeziehungen der europäischen Mächte, verbreitete sich das französische Kartenspiel im Laufe des 16. und 17. Jahrhunderts.
Ein weiterer Treiber war die Drucktechnik, die es in Europa ermöglichte, Spielkarten schnell und preiswert zu produzieren und damit für die breite Masse zugänglich zu machen.
Im Laufe der Zeit gab es immer wieder kleinere Anpassungen, aber im Großen und Ganzen ist das Französische Blatt bis heute unverändert geblieben.

Positive Soziale Effekte vom Kartenspielen

Positive und stressmindernde Atmosphäre

Durch die entspannte und gesellige Umgebung, die beim Spielen entsteht, wird eine positive Stimmung erzeugt, die nachweislich Stress abbauen kann. Spielen bietet eine Ablenkung zum Alltagsstress und hilft, den Kopf frei zu bekommen.
Perfekt also, um in der Prüfungsphase zwischendurch abzuschalten.

Interaktion und Kommunikation

Gemeinsam spielen bedeutet auch miteinander zu interagieren. Kartenspielen bringt Menschen zusammengebracht und regt Gespräche an. Gerade für introvertierte Menschen ist es oft schwierig mit anderen ins Gespräch zu kommen. Kartenspielen kann helfen, Fremde besser kennen zu lernen und neue Kontakte zu knüpfen.

Generationenübergreifende Verbindung

Kartenspiele sind eine tolle Beschäftigung für Menschen jeden Alters. Sie bieten eine Möglichkeit für verschiedene Generationen zusammenzukommen und Zeit miteinander zu verbringen. Viele Kartenspiele werden von Generation zu Generation weitergegeben. Dadurch haben einige Menschen auch eine emotionale Verbindung zu den Spielen.
P.S.: Deine Familie freut sich bestimmt auch, wenn du mal wieder zum Kartenspielen vorbeikommst.

Interkulturelles Bewusstsein

Kartenspiele haben oft eine lange Tradition in verschiedenen Kulturen. Das Spielen verschiedener Spiele kann das kulturelle Bewusstsein und das Verständnis für Traditionen und Bräuche fördern. Wenn du gerne reist, kannst du beim Spielen mit Einheimischen oder anderen Reisenden viel über deren Kultur lernen. So kannst du vielleicht sogar dein nächstes Lieblingsspiel entdecken.

Geduld und Respekt

Ein rücksichtsvoller Umgang miteinander ist essenziell beim Kartenspielen. Beim Spielen lernst du, dich an Regeln zu halten, abzuwarten und die Entscheidungen deiner Mitspieler:innen zu akzeptieren. Werte, die auch im Alltag sehr wichtig sind.


Fun Fact:
Das Ass war lange Zeit die niedrigste Karte im Deck, mit einem Kartenwert von einem Punkt. Erst durch die französichen Revolution und dem Aufstand gegen das Königshaus wurde der König auch im Kartenspiel „vom Thron gestoßen“. Das Ass wurde in vielen Spielen als neue höchste Karte mit einem Kartenwert von elf Punkten eingesetzt.
Beim Black Jack kann das Ass flexibel als eins oder elf gespielt werden, je nachdem, was die Spielenden in dem Moment eher benötigen.

Auswirkungen auf den Körper

Kartenspielen hat nicht nur einen positiven Einfluss auf unser soziales Bewusstsein, sondern auch auf unsere Gesundheit.

Gedächtnistraining: Bekanntermaßen nimmt die Leistungsfähigkeit des Gehirns im Laufe unseres Lebens ab. Das ist auch nicht erst im hohen Alter so, sondern betrifft auch junge Leute. Immer mehr von Ihnen klagen über eine kürzere Aufmerksamkeitsspanne und ein schlechteres Erinnerungsvermögen. Mit Kartenspielen kannst du dem engegenwirken und etwas Gutes für dein Gedächtnis tun. Wenn du dir die Spielregeln einprägst, dich an vergangene Spielzüge erinnerst oder Karten zählst, kannst du dein Gedächtnis erheblich trainieren. Bereits einfache Spiele in regelmäßiger Frequenz können positive Ergebnisse zeigen. Es ist also nie zu früh, und auch nie zu spät, um mit dem Kartenspielen zu beginnen und so dein Gehirn auf Trab zu halten.

Mental Health: In Zeiten von Krisen und bedrückenden Nachrichten ist es umso wichtiger, sich Ablenkungen für unser Gehirn zu schaffen, um unter der Last dieser negativen Einflüsse nicht zu zerbrechen. Kartenspiele sind eine gute Ablenkung, um sich von den Stressoren des Alltags zu distanzieren und Ruhe zu finden. Außerdem sorgt Spielen zu Dopamin-Ausschüttungen in deinem Körper, die für einen gesunden Körper unverzichtbar sind.

Mediale Präsenz

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Mehr Informationen

Der popkulturelle Einfluss des Kartenspielens erstreckt sich schon lange weit über die Wohnzimmer- und Kneipentische hinaus. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Darstellung von Poker in Filmen. Das Glücksspiel wird gerne als Stilmittel genutzt, um eine spannende Stimmung zu erzeugen und Konflikte zwischen Figuren zu visualisieren. Ikonisch ist die Szene aus James Bond 007: Casino Royale, in welcher der Protagonist seinem Gegenspieler Le Chiffre am Pokertisch entgegentritt. Aber auch andere Spiele finden immer wieder den Weg auf die Bildschirme, mal als zentraler Handlungspunkt, mal eher dezent und nebenbei.

Meine Spieleempfehlungen

Nachdem du nun weißt, was das Kartenspielen so besonders macht und warum es so wohltuend sein kann, möchte ich dir gerne eine kleine Auswahl meiner Lieblingsspiele vorstellen. Damit bist du bestens für deine nächste Mittagspause oder die Wartezeit am Flughafen gerüstet.

Durak – Jeder gegen Jeden

„Durak“ ist russisch für „Narr“ und bezeichnet die Person, die bei diesem Spiel als Letzte noch Karten auf der Hand hält. Das Spiel wird mit 36 Karten gespielt und basiert auf einem Trumpfsystem. Die Spielenden müssen versuchen, Angriffe mit höherwertigen Karten oder Trümpfen abzuwehren. Gelingt das nicht, müssen alle gespielten Karten aufgenommen werden.
Durak ist ein einfaches und unterhaltsames Spiel mit kurzen Runden, das auch in größeren Gruppen gespielt werden kann. Ein perfektes Spiel für zwischendurch. Sei kein Narr und schau dir die Spielregeln nochmal genau an, bevor du mit deinen Freunden spielst.

Cambio – Welche Karte lag hier nochmal?

Bei diesem Spiel aus Südamerika sind ein gutes Gedächtnis und schnelle Reaktionszeit gefragt. Hier werden die Karten nämlich nicht auf der Hand gehalten, sondern jeweils vier Karten liegen verdeckt vor den Spielenden, von denen zwei zu Beginn einer Runde angeschaut werden dürfen. „Cambio“ heißt soviel wie „Ändern“ oder „Tauschen“ und darum geht es hier auch. Ziel ist es, durch Ziehen neuer Karten von einem Stapel, Tauschen mit Mitspielenden und Abwerfen der eigenen Karten, möglichst wenige Punkte vor sich liegen zu haben. Ob du clever getauscht hast, oder getäuscht wurdest, stellt sich am Ende einer Runde heraus, wenn alle Karten aufgedeckt werden. Lies dir die Spielregeln durch um bestens vorbereitet zu sein.

Schwimmen, Schnauz, 31 – Bloß nicht untergehen!

Schwimmen, auch als „Schnauz“ oder „31“ bekannt, ist ein einfaches Kartenspiel, bei dem es darum geht, eine Kartenkombination mit einem Gesamtwert von 31 zu erreichen, oder möglichst nahe daran heranzukommen. Die Spielenden erhalten drei Karten und können während ihres Zuges entweder ihre Handkarten mit den Karten aus der Mitte tauschen oder passen. Am Ende jeder Runde verliert die Person mit dem niedrigsten Blatt ein Leben. Wer viermal verliert, geht unter und scheidet somit aus. Gewonnen hat, wer sich am längsten „über Wasser hält“. Das Spiel erfordert sowohl Glück als auch taktisches Geschick, um die bestmögliche Hand zu erreichen und nicht zu „ertrinken“. Schau dir am besten zuerst die Spielregeln an, damit du in deiner ersten Runde nicht untergehst.

Jass – Teamwork und Taktik

Das traditionelle Schweizer Kartenspiel wird üblicherweise zu viert in zwei Zweierteams gespielt, die gegeneinander antreten. Es gibt aber auch eine Variante für zwei Spieler:innen. Das Spiel wird mit 36 Karten gespielt. Das Ziel ist es, durch das Ansagen von Trümpfen und Gewinnen von Stichen möglichst viele Punkte zu erzielen. Hierbei ist es wichtig, sich wortlos mit seinem Teampartner abzustimmen und den Überblick über die gespielten Karten zu behalten. Eine Runde Jass erfordert hohe Konzentration und dauert 45-60 Minuten. Da das Punktesystem recht komplex ist, lohnt sich ein Blick in die Spielregeln, bevor es mit dem Jassen losgehen kann.

Schlusswort

Kartenspielen ist natürlich nicht jedermanns Sache, und das ist völlig in Ordnung. Jeder findet in unterschiedlichen Hobbys seinen Ausgleich. Vielleicht siehst du das Kartenspielen jetzt nicht mehr nur als einfachen Zeitvertreib und lässt dich mal zu einer Runde überreden. Ich hoffe, ich konnte dir einen kleinen Einblick in die Welt des Kartenspiels geben und eventuell denkst du ja beim nächsten Treffen mit deinen Freunden daran, ein Kartendeck einzupacken.


Studium

Zwei KI-Tools, die dir bei der Prüfungsvorbereitung helfen

Über zweihundert Seiten Skript lernen für nur eine Klausur? Darauf habe ich auch keine Lust. Also Schluss mit dem endlosen Durcharbeiten von PDF-Dateien. Ich zeige dir zwei Tools mit künstlicher Intelligenz, die dir helfen, die vielen Seiten Text zusammenzufassen. Sie helfen dir aber nicht nur dabei, sondern auch, die Inhalte besser zu verstehen. Damit sparst du eine Menge Zeit bei der Prüfungsvorbereitung und beim Lernen!

AI PDF Summarizer

Anders als der Name vermuten lässt, kannst du mit diesem KI-Tool verschiedene Dokumente zusammenfassen lassen, darunter PDF, DOCX, XLSX, PPT, PNG und JPG. Um den AI PDF Summarizer benutzen zu können, benötigst du nur eine Internetverbindung. Das Tool ist komplett kostenlos nutzbar und unterstützt mehrere Sprachen. Dabei gibt es die erste Zusammenfassung immer auf Englisch aus. Du kannst anschließend weitere Fragen dazu stellen und bekommst anschließend Antworten auf Deutsch. Durch Nachfragen bekommst du die Zusammenfassung vom Text auch auf der gewünschten Sprache. Die Chat-Funktion ist dafür da, innerhalb von Sekunden spezifische Informationen aus dem Dokument anzufordern und zusammenzufassen. Dadurch kannst du die Inhalte verstehen, ohne das Dokument durchgelesen haben zu müssen.

Abbildung 1 – Startseite von AI PDF Summarizer

Das Tool nutzt Texterkennung, um eine gezielte Zusammenfassung des Inhalts liefern zu können. Du kannst beliebig viele PDF-Dokumente zusammenfassen lassen, die Dateien können bis zu 50 MB und 50.000 Wörter haben.

So kannst du den AI PDF Summarizer nutzen

  1. Aufrufen der Website AI PDF Summarizer
  2. Datei mit Drag and Drop in die Toolbox ziehen oder im Ordner direkt auswählen
  3. Automatische Zusammenfassung der Datei in wenigen Stichpunkten erstellt bekommen
  4. Fragen über den Inhalt im Chat stellen
  5. Antworten der künstlichen Intelligenz erhalten

AI PDF Summarizer im Praxistest

Hier kannst du die erste Zusammenfassung des Textes sehen, die automatisch in englischer Sprache generiert wurde. Darin sind alle wichtigen Inhalte des ursprünglich sieben Seiten langen Textes kurz zusammengefasst. Um weitere Informationen zu erhalten, musst du dann – wie bereits beschrieben – über die Chat-Funktion noch genauer nachfragen.

Du willst dich selbst davon überzeugen, wie gut die Zusammenfassung ist? Dann lese hier den Text, den ich zusammenfassen ließ.

Abbildung 2 – Zusammenfassung von AI PDF Summarizer

Die Chat-Funktion von AI PDF Summarizer im Praxistest

Ich habe die Chat-Funktion von AI PDF Summarizer zuerst mit einer deutschen Frage getestet. Die Antwort hat die wichtigsten Punkte zu meiner Frage kurz und verständlich auf den Punkt gebracht. Auch die Wortwahl war so gewählt, dass es nah am Schreibstil des Dokuments liegt, aber trotzdem nicht eins zu eins kopiert oder mit komplizierten Satzbauten geschrieben wurde.

Abbildung 3 – Beispielfrage auf Deutsch

Anschließend habe ich die gleiche Frage nochmal auf Englisch gestellt und die beiden Antworten miteinander verglichen. Zu beachten ist hier, dass der eingegebene Text Deutsch war. Das KI-Tool hat im Englischen Beispiele für erneuerbare Energien ergänzt, die in der deutschen Antwort nicht eingefügt wurden. Die Sprache der Fragestellung beeinflusst die Ausgabe nur minimal und mit Informationen, die nicht wirklich notwendig waren. Im Grunde sind dennoch die Länge und die enthaltenen Aussagen in den Antworten beider Sprachen gleich und schnell generiert.

Abbildung 4 – Beispielfrage auf Englisch

Danach habe ich noch versucht, eine genauere Zusammenfassung von dem Dokument erstellen zu lassen. Ich habe das auf Deutsch und Englisch getestet. Anders als bei der ersten automatisch generierten Zusammenfassung wurden diese diesmal in beiden Sprachen im Fließtext geschrieben. Sie waren aber weiterhin nicht so ausführlich wie gewünscht und könnten länger und genauer sein.

Abbildung 5 – Vergleich Zusammenfassung Deutsch
Abbildung 6 – Vergleich Zusammenfassung Englisch

Einzelne Fragenstellungen oder Abschnitte fasst das Tool gut zusammen. Bei einem längeren Dokument bleibt die Zusammenfassung sehr kurz und auf die wichtigsten Punkte komprimiert.

Alle Vor- und Nachteile von AI PDF Summarizer, die mir bei der Nutzung aufgefallen sind

Vorteile des AI PDF Summarizer:

  • Kostenlos nutzbar
  • Keine Anmeldung mit E-Mail-Adresse oder Google-Konto nötig
  • Verschlüsselte Datenverarbeitung
  • Gibt kurze und verständliche Antworten
  • Intuitiv benutzbar
  • Nicht limitiert
  • Kein Download des Tools erforderlich
  • Möglichkeiten, das PDF auch anzupassen
  • Arbeitet auf mehreren Sprachen
  • Das Dokument ist neben dem Chat einsehbar

Nachteile des AI PDF Summarizer:

  • Zusammenfassungen sind sehr kurz
  • Du musst speziell nachfragen, wenn du mehr als einen Satz Informationen zu einem Thema bekommen möchtest

Fazit zu AI PDF Summarizer:

Das Tool kann Texte per se gut zusammenfassen, ist aber für die Zusammenfassung von langen Texten oder Skripten ungeeignet, da es nur die wenigen Stichpunkte aufzeigt. Auch bei längeren Skripten aus Vorlesungen habe ich keine umfangreicheren oder genaueren Übersichten der getesteten Dokumente bekommen. Die Lösung für dieses Problem besteht hier dabei, gezielte Fragen zu den einzelnen Kapiteln zu stellen. So bekommst du das Thema auf Grundlage des Skriptes in kurzen Sätzen erklärt. Eine weitere Lösung wäre die Aufteilung der Skriptinhalte in verschiedene Themenblöcke, die du nacheinander von der KI zusammenfassen lassen kannst. So klappt das auch mit deiner nächsten Prüfungsvorbereitung.

Das Unternehmen hinter AI PDF Summarizer | Die Smallpdf AG wurde 2013 in der Schweiz gegründet und entwickelt seitdem Tools, um das Leben mit PDF-Dateien zu vereinfachen. Das Unternehmen bietet mehr als mehr als 20 verschiedene Tools an, die dir das Leben mit Dateien vereinfachen sollen. Mittlerweile nutzen schon über eine Milliarden Nutzende weltweit die Anwendungen, die es in 24 verschiedenen Sprachen gibt. Der AI PDF-Summarizer ist das einzige KI-Tool, das dort verfügbar ist. Alle anderen behandeln die Themen Bearbeitung, Komprimierung oder Konvertierung von PDF-Dateien.


PopAI

Das leistungsstarke KI-Tool PopAI soll die Produktivität steigern und bietet Nutzenden Hilfe bei der Verarbeitung von vielen Informationen. Dabei stellt die künstliche Intelligenz verschiedene Funktionen, wie Generierung von Zusammenfassungen, Beantwortung von Fragen, aber auch das Erstellen von Mindmaps oder Präsentationen, zur Verfügung. Auch Hilfe beim Coding, SEO, Marketing und Prompten ist mit dem Tool möglich, damit bietet es eine große Vielfalt an Anwendungsmöglichkeiten. Auch für dieses KI-Tool brauchst du nur eine Internetverbindung, um es nutzen zu können.

Abbildung 7 – Startseite von PopAI

Nachdem du dich mit deiner E-Mail-Adresse oder deinem Google-Konto angemeldet hast, kannst du dein Dokument als PDF oder DOC hochladen. Die KI erstellt dir automatisch eine Zusammenfassung in der Sprache, auf der dein Dokument verfasst ist. Diese ist in Fließtext geschrieben und sehr umfangreich. PopAI schlägt dir anschließend Fragen vor, die du zu dem Dokument stellen kannst, oder du formulierst eigene. Das KI-Tool beantwortet alle Fragen ausführlich im Fließtext. Hierfür nimmt es sich ganze Sätze aus dem Dokument zur Hilfe, ergänzt aber auch einige Formulierungen. Stellst du Fragen zu PDF-Dokumenten, nennt dir PopAI sogar die Seitenzahl, auf dem es die Informationen in der Antwort gefunden hat. Das macht es bei Word-Dokumenten nicht und kann nützlich sein, wenn du nochmal etwas nachlesen möchtest.

So kannst du PopAI nutzen

  1. Aufrufen der Website PopAI
  2. Einloggen mit deinem Google-Konto
  3. Auswählen des Tools, das du nutzen möchtest
  4. Datei mit Drag and Drop in die Toolbox ziehen oder im Ordner direkt auswählen
  5. PopAI analysiert und verarbeitet die Informationen deines Dokuments und erstellt eine automatische Zusammenfassung

PopAI im Praxistext

Sobald du dich angemeldet hast, hast du Zugriff auf die verschiedenen Tools von PopAI. Ich fokussiere mich hier auf die Funktion „Chat with Document“. Hier konnte ich meine Dokumente problemlos hochladen und mir eine Zusammenfassung erstellen lassen.

Die KI generiert mithilfe der Sprachmodelle eine Zusammenfassung. Ich habe das gleiche Dokument zum Test verwendet, wie bei dem ersten hier vorgestellten Tool, um den besten Vergleich zwischen diesen beiden KI-Anwendungen zu bekommen.

Der siebenseitige Text wurde hier auf eine halbe Seite Fließtext gekürzt. Die Zusammenfassung enthält alle wichtigen Informationen aus dem Text. Zusätzlich schlägt das Tool dir Fragen vor, die du zu dem Dokument stellen kannst.

Abbildung 8 – Zusammenfassung von PopAI

Die Chat-Funktion von PopAI im Praxistest

Ich habe im Folgenden eine der vorgefertigten Fragen ausgewählt. Das KI-Tool hat die Informationen aus dem Dokument dafür gut zusammengefasst und in verständlichen und ganzen Sätzen formuliert.

Abbildung 9 – Antwort von PopAI auf vorgeschlagene Frage

Auf die Frage, wie es die Formel E schafft, so nachhaltig zu sein, gab mir PopAI auf Deutsch und auf Englisch jeweils eine aussagekräftige Beschreibung. Es gab zwischen den beiden Sprachen jedoch kleinere Unterschiede, zum Beispiel hat es im Englischen genauer beschrieben, welche positiven Einflüsse der Windpark in Mexiko auf die Gegend hat, was das Tool auf Deutsch nicht geschrieben hat. Dennoch waren beide Texte gut und die Informationen hilfreich.

Abbildung 10 – Vergleich der Antwort auf Englisch
Abbildung 11 – Vergleich der Antwort auf Deutsch

Alle Vor- und Nachteile von PopAI, die mir bei der Nutzung aufgefallen sind

Vorteile von PopAI:

  • Einfache Bedienung
  • Viele verschiedene KI-Tools
  • Kein Download erforderlich
  • Zusammenfassen von Bildern und Dateien
  • Schlägt Fragen passend zum hochgeladenen Dokument vor
  • Zusammenfassungen sind ausführlich, aber nicht zu lang
  • Versteht und arbeitet mit mehr als 200 Sprachen
  • Gibt bei PDF-Dokumenten Quellenangaben an

Nachteile von PopAI:

  • Die Gratisversion ist limitiert: zehn Fragen, zwei Dokumentzusammenfassungen und ein Präsentationsprojekt pro Tag
    •  Preis für Premium-Version: 9,22 € pro Monat
  • Einloggen erforderlich
  • Minimale Unterschiede zwischen Deutsch und Englisch

Fazit zu PopAI

Das KI-Tool hat mich wirklich verblüfft. Es hat mir informative Zusammenfassungen zu den Dokumenten erstellt und meine Fragen zu meiner Zufriedenheit beantwortet. Ärgerlich sind die starken Limitierungen in der Gratisversion. Dadurch wirst du sehr in deinem Arbeitsfluss gehemmt, wenn du nur eine bestimmte Anzahl an Dokumenten zusammenfassen oder Fragen stellen kannst. Die Pro-Version kostet 9,22 € pro Monat und bietet dir mehr Möglichkeiten. Meiner Meinung nach ist das allerdings zu teuer. Eine Lösung für dieses Problem ist, früh mit dem Erstellen von deinen Zusammenfassungen zu beginnen, damit du bis zur Prüfungsphase genug Zeit hast, um mit der kostenlosen Version deine Lerninhalte zu erstellen.

Das Unternehmen hinter PopAI | PopAI ist ein Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von KI-nativen Anwendungen spezialisiert hat. Sie glauben daran, dass künstliche Intelligenz die Produktivität steigert und uns ermöglicht, intelligenter und schneller zu arbeiten. Dadurch bleibt mehr Zeit für wichtigere Dinge im Leben. Das KI-Tool wurde als Reaktion auf den Nutzendenanstieg auf OpenAI im Jahr 2023 ins Leben gerufen und integriert große Sprachmodelle (LLM) mit Produktitvitätstools. PopAI hatte in fünf Monaten bereits 1,5 Millionen Nutzer.

Gesamtfazit

Mir war gar nicht so bewusst, wie viele Möglichkeiten zur Prüfungsvorbereitung man heutzutage bereits mit KI hat. Die Recherche zum Thema war sehr interessant und ich hätte noch weitere Tools zeigen können, da mittlerweile so viel angeboten wird. Von den zwei hier vorgestellten KI-Tools kann ich mir vorstellen, in der Zukunft mehr mit PopAI zu arbeiten, da ich hier die Antworten und Zusammenfassungen detaillierter fand. Ich werde es vor allem nutzen, um mir Inhalte aus der Vorlesung auf Grundlage der Skripte erklären zu lassen und diese Erklärungen in meine Zusammenfassung nehmen. Vielleicht helfen dir die hier vorgestellten KI-Tools auch bei der Prüfungsvorbereitung.

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Mehr als eine Oldtimer-Rallye: Warum sich Durchhalten am Ende auszahlt

Wenn man an eine Oldtimer-Rallye denkt, stehen meist zuerst die Fahrzeuge, die Strecke und die besondere Atmosphäre im Mittelpunkt. Doch …

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Studium

Mit K-Pop im Ohr und Koffer in der Hand: Valeria im Porträt

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Mit K-Pop im Ohr und Koffer in der Hand: Valeria im Porträt

Zwischen italienischen Wurzeln und einer tiefen Leidenschaft für die südkoreanische Kultur meistert Valeria ihren Alltag im DEC-Master an den Hochschule Offenburg.

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Studentenleben

Vom Dauerstress zur Struktur: Mein System für Studium, Job und Freizeit

Studentenleben

Vom Dauerstress zur Struktur: Mein System für Studium, Job und Freizeit

Deadlines, Meetings, Geschäftsreisen, Sport, Präsentationen, schriftliche Prüfungen, soziale Verpflichtungen, lange Pendelzeiten und dabei nie wirklich das Gefühl von „Feierabend“ zu …

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