Studentenleben

Von der Schreibfeder zum Algorithmus – Mein Weg zum DEC-Master

Mein Name ist Andy und wenn ich heute in den Vorlesungssälen der Hochschule Offenburg sitze, blicke ich auf einen Weg zurück, der mich von den kaufmännischen Wurzeln im Schwarzwald bis tief in die Welt des modernen Marketings geführt hat. Warum ich mich nach fünf Jahren erfolgreicher Berufstätigkeit für den Master „Dialogmarketing und E-Commerce“ (DEC) entschieden habe? Die Antwort ergibt sich aus dem Streben nach ständiger Weiterentwicklung und dem unstillbaren Drang, die digitale Zukunft aktiv mitzugestalten.

Frisch 16 geworden und entscheiden, welchen Beruf man die nächsten 50 Jahre mit Freude und Leidenschaft ausführen möchte. Gar kein Problem, oder? Von wegen!

Schritt-für-Schritt zur ersten großen Entscheidung

Nach der Mittleren Reife standen einige Mitschüler und ich vor derselben Wand aus Fragezeichen. Während um uns herum die ersten Ausbildungsverträge unterschrieben wurden, wälzte ich unzählige Berufskataloge, nur um festzustellen: sich jetzt schon festzulegen, fühlte sich unmöglich an. Etwas Trost spendete damals wie heute, dass sich 32 Prozent der jungen Menschen in Deutschland gemäß der „Azubi-Recruiting-Trends“ diesem Problem ausgesetzt sehen.

Anstatt blind in eine Ausbildung zu stolpern, zog ich meinen persönlichen Joker: die weiterführende Schule. Das war mehr als nur eine Notlösung, es war der Gewinn von drei wertvollen Jahren Bedenkzeit und die Aussicht auf die allgemeine Hochschulreife. Doch eine Fachrichtung musste ich trotzdem einschlagen. Während meinem handwerklichen Geschick früh die Grenzen aufgezeigt wurden, gab es eine Konstante in meinem Alltag: das Rascheln der Tageszeitung am Frühstückstisch.

Das Blättern im Wirtschaftsteil war längst nicht mehr nur der reine Konsum von Informationen, sondern eine liebgewonnene Morgenroutine.

Die Entscheidung fiel mir am Ende also doch leichter als gedacht:

Wenn die Leidenschaft für Märkte und Zahlen bereits beim ersten Kaffee beginnt, führt der Weg direkt zum Wirtschaftsgymnasium Villingen-Schwenningen.

Dort konnte ich die Bestätigung einholen, die ich mir erhofft hatte, sodass der Entschluss reifte, nach der schulischen Laufbahn im Bereich Wirtschaft Fuß fassen zu wollen.


Mit Theorie und Praxis ins Berufsleben

BWL sollte es sein, so also der Plan nach dem Abitur. Doch der Gedanke an staubige Hörsäle und endlose Theorie-Wüsten fühlte sich für mich zu eindimensional an. Ich wollte nicht nur verstehen, wie Märkte funktionieren, ich wollte sehen, wie Produkte entstehen. Die Lösung? Ein duales Studium an der DHBW (Duale Hochschule Baden-Württemberg) im Studiengang BWL – Technical Management, das die Brücke zwischen kaufmännischem Geschick und technischem Background schlägt.

Die Suche nach dem idealen Partner für das duale Studium führte mich zum Schramberger Traditionsunternehmen Schneider Schreibgeräte. Es war jedoch nicht nur die räumliche Nähe, die mich überzeugte, sondern auch das Versprechen einer echten Entdeckungsreise durch die Berufswelt.

Spendenlauf

In einem dynamischen Durchlaufverfahren lernte ich jede einzelne kaufmännische Abteilung von Grund auf kennen. Diese Praxisphasen waren weit mehr als bloße Praktika, sie boten mir eine wertvolle Orientierungshilfe, um inmitten des dreijährigen Studiums richtungsweisende Entscheidungen für meine Zukunft zu treffen. Über das rein Fachliche hinaus bot mir die Studienzeit bei Schneider zudem die Chance, mich persönlich einzubringen. Etwa durch die Teilnahme an einem Spendenlauf, der den Teamgeist und das soziale Engagement des Familienunternehmens unterstrich.

Ehrlich gesagt war die Kombination aus Theorie und Praxis das Beste an meinem Studium. In BWL und VWL hab ich das nötige Know-how gesammelt und durch die Technik Basics gelernt, wie man auch schwierige Situationen im Leben löst. Dieses Zusammenspiel aus Wissenschaft und „einfach mal machen“ war für mich das Sprungbrett in das Berufsleben.


Vom Bachelor-Absolventen in die Verantwortung

Nach dem Bachelorabschluss hatte ich nicht nur mein Zeugnis in der Tasche, sondern stand auch vor der nächsten Entscheidung. Es war der Punkt, an dem mir klar wurde, dass jetzt mein Weg erst so richtig losgeht. Stand ich nun vor dem direkten Sprung ins Berufsleben oder sollte ich dem hartnäckigen, inneren Drang nach akademischer Vertiefung in einem Masterstudium folgen? Die Antwort lieferte der Zufall, oder besser gesagt: eine Chance, die ich nicht ausschlagen konnte. Mein duales Partnerunternehmen legte mir ein Angebot auf den Tisch, das sofort mein inneres Feuer entfachte. Der Job als Area Sales Manager im internationalen Vertrieb war für mich kein normaler Büroalltag. Er war ein echtes Versprechen auf Abenteuer in fernen Ländern. Ich hatte die Chance, an völlig neuen und unvorhersehbaren Herausforderungen zu arbeiten. Dabei konnte ich regelmäßig über mich selbst hinauswachsen.

Meine Vertriebsgebiete

Meine Vertriebsgebiete setzten sich etwas random zusammen. Doch eines hatten sie alle gemeinsam: es wurde mit den Kunden auf Englisch gesprochen.

Von heute auf morgen tauchte ich in eine Welt ein, die mich täglich mit neuen Reisen und Menschen überflutet – das dachte ich zumindest.

Die Realität sah hingegen ganz anders aus. Wir schreiben das Jahr 2020. Ein Virus breitet sich aus und es entsteht eine globale Pandemie historischen Ausmaßes.

Die Folgen dürften allen bekannt sein. Das hieß für mich täglich acht Stunden im Homeoffice oder bestenfalls im Büro sitzen, E-Mails schreiben und Videokonferenz führen, statt die neue große Business-Welt voller Tatendrang zu erkunden.

Meine Vertriebsgebiete als Area Sales Manager.

Nach fast zwei Jahren war es endlich so weit. Die Pandemie-Regeln fielen weg und mein Abenteuer ging so richtig los. Im direkten Kontakt mit den Kunden habe ich schnell gelernt, dass man im Vertrieb mehr als nur ein Verkäufer ist. Man ist das Gesicht und die Botschaft des eigenen Unternehmens. In den Verhandlungen vor Ort brauchte ich viel Fingerspitzengefühl und strategisches Geschick. Kommunikation außerhalb der Muttersprache mit den Kunden stellte sich zu Beginn als schwierige Challenge dar. Mit jeder Erfahrung fiel das jedoch leichter und die Freude am Job wuchs mit jedem kleinen Erfolg.


Der Wendepunkt und warum DEC als nächster Step?

Besonders die Besuche bei den Kunden vor Ort entpuppten sich als großartige Learnings, die weit über den beruflichen Horizont hinausgingen. Abseits von den fairen aber auch harten Verhandlungen blieb zumeist Zeit für einen persönlichen Austausch bei einer Coffee-Break oder dem gemeinsamen Abendessen.

Trotz der abwechslungsreichen Aufgaben als Area Sales Manager spürte ich nach fünf Jahren, dass die Zeit gekommen ist, sich noch einmal einer neuen Herausforderung in Form eines Masterstudiums zu stellen. Deshalb habe ich mich gefragt:

Welcher Studiengang ist der Richtige für mich?

Der Verkauf im Distributionskanal E-Commerce gewann schon während meiner Zeit als Area Sales Manager rasant an Bedeutung. Im rückläufigen Schreibgerätemarkt erwies sich dieser Verkaufsweg als einer der wenigen Wachstumspotenziale, was meiner Faszination und Begeisterung für dieses Thema weiter anregte.

Also wie schon damals mit 16 Jahren, erneut den Berufskatalog beziehungsweise dieses Mal den Studienkatalog durchstöbern, mit dem Ziel, nach einem passenden Studiengang.

Warum fiel die Wahl auf die Hochschule Offenburg? Warum DEC?

Die Antwort ist so simpel wie logisch: weil die Welt des Verkaufs nicht mehr nur an Konferenztischen in New York oder London stattfindet, sondern in Echtzeit auf den Bildschirmen der Endverbraucher. Während meiner Zeit im Vertrieb wurde mir eines klar: ein exzellentes Produkt allein reicht heute nicht mehr aus. In einer digitalisierten Welt ist der direkte, datengestützte Dialog mit dem Kunden die Währung der Zukunft.
Der Master Dialogmarketing und E-Commerce (DEC) an der Hochschule Offenburg war für mich eben kein bloßer Zufallstreffer im Studienkatalog. Er war die passgenaue Antwort auf das Weiterverfolgen der Disziplin, die ich im Vertrieb stets mit größter Leidenschaft verfolgte: dem E-Commerce.

Und warum Offenburg?

Für mich schließt sich hier ein Kreis. Als jemand, der im Schwarzwald verwurzelt ist, schätze ich nicht nur die räumliche Nähe, sondern auch die Nähe zur Praxis, die diese Hochschule auszeichnet. DEC ist kein „Elfenbeinturm-Studium“. Der Fokus auf praxisnahe, mit regionalen Kooperationsunternehmen umgesetzte Projekte und die Nähe zu aktuellen Digital-Trends spiegeln genau den Drive wider, den ich im Berufsleben suche.

Kinzigtal
Offenburg und der Ortenaukreis bestechen mit einer einzigartigen Landschaft.

Was mich am DEC-Master besonders fasziniert, ist die Interdisziplinarität. Hier treffen Psychologie und Datenanalyse auf strategisches Management und technisches Know-how. Es geht nicht nur darum, „etwas online zu verkaufen“, sondern vielmehr um die Mechanismen hinter Plattformökonomien und digitaler Markenführung zu beherrschen.

Der Wechsel von der Vollzeit-Karriere zurück in den Hörsaal war ein bewusster Schritt aus der Komfortzone, der nicht frei von Risiko war und ist. Besonders in Zeiten, in denen eine Krisenmeldung der nächsten folgt. Doch die Entscheidung fühlt sich richtig an. An der Hochschule Offenburg treffe ich auf Gleichgesinnte und Experten, die meine Begeisterung für digitale Geschäftsmodelle teilen und mir Chancen für eine Weiterentwicklung bieten.


Die Zukunft des Handels aktiv mitgestalten

Heute sitze ich also wieder im Vorlesungssaal – bewaffnet mit der Erfahrung aus fünf Jahren internationalem Vertrieb und der Neugier eines Zweitsemesters. Der Wechsel vom Area Sales Manager zum Masterstudenten war kein Schritt zurück, sondern ein bewusster Anlauf für den nächsten großen Sprung.

Mein Ziel ist klar: ich möchte die Brücke schlagen zwischen der „alten“ Welt des klassischen Vertriebs und der neuen, datengetriebenen Ära des E-Commerce. Ich will verstehen, wie wir Algorithmen nutzen können, um menschliche Bedürfnisse besser zu bedienen, und wie wir im digitalen Raum echte Loyalität schaffen.

Der Weg vom Rascheln der Tageszeitung zum Klick im Checkout-Prozess war lang, aber jeder Schritt hat mich hierhergeführt. Ich bin bereit, die digitale Zukunft nicht nur zu beobachten, sondern sie hier in Offenburg aktiv mitzugestalten.


Meine klaren Ziele in einer ungewissen Zukunft

Mein Weg zum DEC-Master war kein geradliniger. Es war ein Weg durch die echte Arbeitswelt, geprägt von Verkaufsgesprächen, strategischen Planungen und der Erkenntnis, dass Stillstand im digitalen Zeitalter keine Option ist. Für mich ist dieser Master mehr als nur ein Titel, es ist die Eintrittskarte in die nächste Ära meiner Karriere. Denn eines ist klar, meine Geschichte ist längst noch nicht zu Ende geschrieben.

Quellen

Personalwirtschaft (2024): Schulabgänger wünschen sich mehr Berufsorientierung, https://www.personalwirtschaft.de/news/recruiting/schulabgaenger-wuenschen-sich-mehr-berufsorientierung-176467/ [Zugriff am: 15.04.2026].

Duale Hochschule Baden-Württemberg: https://www.dhbw.de/startseite [Zugriff am: 16.04.2026].

Studiengang BWL – Technical Management: https://www.dhbw-vs.de/studieninteressierte/bachelor-wirtschaft/bwl-technical-management-b-a.html [Zugriff am: 15.04.2026].

Schneider Schreibgeräte GmbH: https://schneiderpen.com/de [Zugriff am: 15.04.2026].

Spendenlauf Schneider-Run: https://schneider-run.de/ [Zugriff am: 15.04.2026].

Statista (2024): Umsatz im E-Commerce (B2C) in Deutschland in den Jahren 1999 bis 2023 sowie eine Prognose für 2024: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/3979/umfrage/e-commerce-umsatz-in-deutschland-seit-1999/ [Zugriff am 18.04.2026].

Hochschule Offenburg: https://www.hs-offenburg.de/ [Zugriff am: 14.04.2026].

Studiengang Dialogmarketing und E-Commerce: https://www.hs-offenburg.de/studium/master/dialogmarketing-und-e-commerce [Zugriff am: 14.04.2026].

Bildquellen

Titelbild – Fotoshooting bei Schneider Schreibgeräte. Eigene Darstellung. Bearbeitet mit Google Gemini.

Abbildung 1 – Steckbrief. Eigene Darstellung.

Abbildung 2 – Spendenlauf. Eigene Darstellung.

Abbildung 3 – Auflistung Vertriebsgebiete. Eigene Darstellung. Bearbeitet mit Google Gemini.

Abbildung 4 – Weltkarte Vertriebsgebiete. Google Maps. Eigene Darstellung.

Fotocarousel – Belgrad, London, Vilnius, Budapest. Eigene Aufnahmen.

Abbildung 5 – Ortenaukreis. Eigene Aufnahme.

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Ein Rezept fürs Leben – Nadjas Weg nach Gengenbach

Man nehme eine Kindheit nahe dem Spessart, ein Dreifamilienhaus voller Leben und ganz viel Zeit mit den Großeltern.
Dazu: Kreativität, Perfektionismus und eine ordentliche Portion Mut.
Gut verrühren, über 22 Jahre reifen lassen – und fertig ist: Nadja Wüst.

Die Kindheit und das Backen

Nur das Nachbacken ist schwierig“ sagt sie und schmunzelt, „[Sie] ist immer gerne vom Rezept abgewichen“. Typisch Oma eben.

Kein Wunder also, dass Backen bis heute ein wichtiger Teil ihres Lebens ist (dazu später mehr).

Doch so prägend diese Erinnerungen sind – Nadja wollte schon immer mehr sehen. Deshalb hat sie sich bewusst entschieden, ihre Heimat zu verlassen.

Zum Wintersemester 2025 hat sie ihren Master im Studiengang DEC in Offenburg/ Gengenbach begonnen und damit einen mutigen Schritt gewagt. Im Studium möchte sie ihre kreativen Stärken weiter ausbauen und sich im Bereich Marketing spezialisieren.

Der Weg nach 📍 Gengenbach

Die Grundlagen für diesen Schritt hat Nadja in ihrem Bachelorstudium an der „Technischen Hochschule in Aschaffenburg“ gelegt: Im Studiengang „Multimediale Kommunikation und Dokumentation“ – dieser vereint Fachbereiche wie Mechanik und Mathematik mit der Erstellung von Websites und Marketing-Grundlagen.
Ein Studium, das einem zwar kein Rezept, aber doch viele Zutaten an die Hand gibt, seinen eigenen Weg zu finden.

Auch ein Praktikum bei der Aschaffenburger Tageszeitung „Main-Echo, welches Nadja im Rahmen ihres Bachelors absolviert hat, half ihr dabei.
Während sie dort u.a. Texte für den Social Media Auftritt verfasste, wurde ihr nämlich schnell klar, wohin sie sich beruflich entwickeln möchte: Marketing

„Da, wo andere [bei Werbung] wegspulen, habe ich Ideen, wie man es besser machen kann“

Nadja Wüst

Genau diese Ideen möchte sie nun im Master weiterentwickeln – und herausfinden, wohin ihr Weg sie führt: „Mir macht es Spaß kreativ zu sein – aber was das Tätigkeitsfeld und die Branche angeht, bin ich offen.“

Nadja im Fokus

Neben ihrer kreativen Seite beschreibt sich Nadja selbst als eher ruhig – als jemand, dem Ehrlichkeit, Pünktlichkeit und Struktur wichtig sind. Ihre Freunde schätzen ihre sympathische, loyale Art und natürlich ihre Backkünste 😉.
Gleichzeitig gibt es eine Eigenschaft, mit der Nadja manchmal hadert: Entscheidungen fallen ihr nicht immer leicht.
Manchmal brauche ich echt lange, bis ich mich entscheide“, schmunzelt sie. Eine kleine Schwäche, derer sie sich bewusst ist – und an der sie arbeitet.

Auch Situationen wie das Sprechen und Präsentieren vor Gruppen oder das „Alleine‑Reisen“ sind manchmal herausfordernd – weshalb sie Zeit braucht, um sich darauf einzulassen.

Um in diesen Bereichen zu wachsen, hat sie sich bewusst ihren Ängsten gestellt: Durch ihre Arbeit in der Gastronomie hat sie gelernt, auf Menschen zuzugehen und ihre Komfortzone zu verlassen. Auch der Schritt, für das Studium ins drei Stunden entfernte Gengenbach zu ziehen, gehört für sie dazu.

Für das Portrait hat sie sich dem Spiel „Entweder/ oder“ gestellt und sich entschieden:

Bei all den neuen Eindrücken und Herausforderungen ist ihr eines besonders wichtig geblieben: sich immer wieder Zeit für das zu nehmen, was ihr Halt gibt – ihre Familie.

Das Studium an der Hochschule Offenburg

Am Studium an der Hochschule Offenburg überrascht Nadja vor allem, wie anders der Vorlesungsplan aufgebaut ist, im Vergleich zu ihrem Bachelor in Aschaffenburg. „Wir haben nur an zwei Tagen in der Woche Vorlesung – und dann auch noch an den beiden Campus Offenburg und Gengenbach“, erzählt sie.

Besonders der Standort im Kloster in Gengenbach hat es ihr angetan: die alte Steintreppe, die besondere Atmosphäre und die ruhige Umgebung machen das Studieren hier für Nadja aus.

Gerade arbeitet sie an einem Marketingprojekt und bereitet sich parallel auf anstehende Prüfungen vor. Genau diese Mischung aus Theorie und praktischer Anwendung war für sie einer der Gründe, sich für den Master zu entscheiden. „Ich wollte meine Grundlagen im Marketing weiter ausbauen“.

  1. Spezialisierung als Hauptgrund
    Nadja wollte sich fachlich weiterentwickeln und einen Studiengang wählen, der wirklich zu ihren Interessen passt.
  2. Der Wunsch, etwas Neues zu sehen
    Bevor sie später vermutlich in ihre Heimat zurückkehrt, wollte sie andere Orte kennenlernen und neue Eindrücke sammeln.
  3. Schritte in Richtung Selbstständigkeit
    Für sie war es wichtig auszuprobieren, wie es ist, alleine zu wohnen und nicht mehr bei ihren Eltern zu leben.
  4. Module in Offenburg haben überzeugt
    Die Modulbeschreibungen haben ihr am besten gefallen und decken genau das ab, was sie noch lernen wollte.

Auch abseits der Vorlesungen fühlt sie sich angekommen. Die Entscheidung, direkt nach Gengenbach zu ziehen, habe ihr den Einstieg erleichtert, auch wenn der Anfang zunächst ungewohnt war. „Neue Stadt, neue Routinen – das war schon eine Umstellung“, gibt sie zu. „Aber das hat sich schnell eingespielt.“ Auf die Frage, ob es einen Moment gab, an dem sie an dem Studium bzw. dem Studiengang DEC gezweifelt hat, antwortet Nadja selbstbewusst

„[…] Ich habe mir davor lange Gedanken gemacht – es war auf jeden Fall der richtige Schritt für mich.“

Nadja’s Tipp für den Start in einer neuen Stadt

Wenn man vorher noch nie allein gewohnt hat, würde ich auf jeden Fall empfehlen, in eine WG zu ziehen. Man ist nicht komplett allein in einer neuen Stadt und hat immer jemanden, mit dem man sich nach dem Tag austauschen kann. – Nadja Wüst

Noch ist Nadja mitten im Studium und freut sich sowohl das zweites Semester, als auch die Masterthesis erfolgreich abzuschließen – für das „Danach“ hat sie aber schon einige Pläne.

..und wie geht es weiter?

Für die Zeit nach dem Studium hat Nadja viele Ideen: Besonders möchte sie Europa bereisen.

Es zieht sie in den Süden: Italien kennt sie dank vieler Familienurlaube schon gut und schwärmt von den leckeren Gerichten, besonders ihrem Lieblingsgericht Nudeln.
Diese kann man mit „egal welcher Soße“ in ihrer Lieblingsstadt Rom an vielen Plätzen genießen.
Sie schmecken einfach immer.

  • Mittendrin wohnen:
    Such dir eine Unterkunft direkt in der Stadt – so kannst du einfach losziehen und bist sofort im Geschehen.
  • Einfach treiben lassen:
    Rom entdeckt man am besten zu Fuß. Kein Plan, keine Route – einfach der Nase nach durch die Gassen.
  • Eis am Pantheon:
    Rund um das Pantheon gibt es eine Eisdiele mit gefühlt unendlich vielen Sorten – perfekt für eine kleine Pause.
  • Abende genießen:
    Setz dich am Abend auf einen Platz (zum Beispiel beim Pantheon), hör der Musik zu und lass den Tag entspannt ausklingen.
  • Ganz wichtig:
    So viele Nudeln essen wie möglich.

Für ihren nächsten Trip reizt Nadja Spanien. Hier möchte sie ihre Spanisch-Kenntnisse verbessern. 

Aber auch Reisen nach Griechenland oder Skandinavien sind für sie fest eingeplant – ein gern gesehener Reisebegleiter: Ihr Partner.

Backen, der rote Faden

Das Backen ist für Nadja dank ihrer Kindheit mehr als nur ein Hobby: Es vereint Kreativität, Familie und Erinnerung.

„Ich habe es geliebt, mit meiner Oma in ihrer kleinen Küche zu backen“, erzählt sie. Diese Gedanken begleiten sie bis heute – vor allem dann, wenn sie selbst in der Küche steht.

Immer wieder probiert sie, die Rezepte ihrer Oma nachzubacken – oder ihnen ihre eigene Note zu geben.
„Wir versuchen seit zwei Jahren, ihre Butterplätzchen zu backen“, lacht sie. „Wir kommen immer näher ran – aber ganz wie bei ihr wird es wahrscheinlich nie.“

Heute steht Nadja selbst regelmäßig in der Küche und backt für Familie und Freunde – gerade zu besonderen Anlässen möchte niemand auf ihre leckeren Kuchen verzichten.

Haferflocken-Plätzchen
90 g Mehl
1 TL Backpulver
120 g kernige Haferflocken
130 g Zucker und 1 Päckchen Vanillzucker
1 Ei
1 Prise Salz
einige Tropfen Bittermandelaroma
100 ml Speiseöl

bei 160 ° ungefähr 20 Minuten backen

Auf die Frage, was Backen für Nadja bedeutet, antwortet sie:

„Backen ist für mich eine Auszeit vom Alltag und anderen – meist Familie und Freunde – eine Freude machen. Zudem erinnert es mich an meine Oma und ihre Rezepte“

Neben dem Backen schaut sie gerne Filme und Serien und puzzelt dabei. Einige Hobbys hat sie wegen dem Studium zurückgefahren, versucht diese aber nicht aus dem Blick zu verlieren.

„Ich schwimme auch sehr gerne und möchte das wieder anfangen“

(Geheim-)zutaten

Drei Dinge, die du noch nicht über Nadja wusstest

  • Filmexpertin im Familienkreis:
    Nadja kennt sich erstaunlich gut in der Film- und Schauspielbranche aus. So gut, dass ihre Familie sie regelmäßig fragt, wenn sie wissen will, woher ihnen ein Gesicht bekannt vorkommt.
  • Neue Leidenschaft:
    Erst vor einem Jahr hat sie angefangen, Schach zu spielen und entdeckt seitdem Zug für Zug ihre Begeisterung dafür.
  • Ständiger Begleiter:
    Auf Reisen darf eines nie fehlen: ihr kleiner Stoffbär, der sie überallhin begleitet.

Nadja verbindet vieles, ohne sich festlegen zu lassen. Sie probiert Neues aus, bleibt dabei aber jemand, der weiß, wo sie hingehört. Sie lässt sich nicht in eine Schublade stecken, sondern vereint unterschiedlichste Interessen, ist neugierig und mutig – aber auch ruhig und mit ihrer Heimat im Spessart tief verbunden.

..und vielleicht ist es genau diese Mischung aus den vielen neuen Eindrücken und der Heimatverbundenheit, die Nadja’s „Rezept“ die entscheidende Note gibt.

Private Aufnahmen von Nadja Wüst

Layout und Bearbeitung Katharina Wille

Lerne hier weitere Studierende aus dem Studiengang DEC kennen

Studentenleben

Zwischen Regenwald und Praxis: Mein Auslandspraktikum in Costa Rica

Wochentags Büro, wochenends Dschungelabenteuer: In sechs Monaten habe ich mehr als wertvolle Praxiserfahrung gesammelt. Erfahre hier, wie du dir deinen Praktikumsplatz im Paradies sicherst, wie das Leben vor Ort ist und warum „Pura Vida“ zu einem meiner wichtigsten Soft Skills wurde.

Mein Weg nach Costa Rica

In meinem Bachelor‑Studiengang war das Praxissemester im Ausland vorgesehen. Für mich stand schon früh fest, dass ich in ein spanischsprachiges Land möchte, um mein Spanisch zu verbessern. In und um Barcelona wurden zwar viele Stellen in unserer Student*innen‑Gruppe gepostet, aber ich wollte weiter weg und eine neue Kultur außerhalb Europas kennenlernen. Auf viele meiner Initiativbewerbungen in südamerikanischen Ländern wie Argentinien erhielt ich allerdings keine Rückmeldung. Praktika, wie wir sie in Deutschland kennen, sind in Zentral‑ und Südamerika nämlich noch recht ungewöhnlich.

Schließlich berichtete jedoch ein Kommilitone in einer Infoveranstaltung meiner Hochschule über sein Praktikum in Costa Rica und gab an, dass seine Stelle gerade freigeworden sei. Über diesen persönlichen Kontakt konnte ich mir die Stelle tatsächlich sichern! „Vitamin B“ ist also ein echter Turbo, wenn es um Auslandspraktika außerhalb Europas geht.


Einblicke in das Land Costa Rica

Bevor du in den Arbeitsalltag eintauchst: Was macht Costa Rica eigentlich so besonders? Hier sind die wichtigsten Fakten für deinen Check-In im Paradies.

Klick dich hier durch die vielfältige Natur:

Rate mal… – Ein paar Funfacts über Costa Rica


Was heißt „Pura Vida“?

Wenn du diesen Begriff kennst, kommst du in Costa Rica überall durch. Wörtlich übersetzt bedeutet „Pura Vida“ das pure Leben. Aber in Costa Rica ist es egal, ob du gerade einfach Hallo sagen oder zeigen möchtest, dass du den Moment genießt. Selbst wenn eine Situation mal nicht so läuft, wie du sie dir vorgestellt hast: „Pura Vida“ ist die Lösung.



Was ist ein Tico“?

Die Costa Ricaner*innen nennen sich selbst „Ticos“. Entstanden ist das aus der Verniedlichungsform „‑tico“ beziehungsweise feminin „-tica“, die die Einheimischen typischerweise verwenden. Diese Verkleinerungsform gibt es in der Art im Spanischen nur in Costa Rica. Man kann sie sich wie ein deutsches „‑chen“ vorstellen. Eine costa-ricanische Frau wäre also eine Tica.


Lerne hier einige Ticos und ihr Geheimnis für ein glückliches Leben kennen:

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Mehr Informationen

Wie ist es, in Costa Rica zu arbeiten?

Lass uns jetzt in die Arbeitswelt und mein Praktikum eintauchen. Dabei habe ich nämlich sechs Monate lang in San José gelebt und im Familienunternehmen Componentes El Orbe gearbeitet. Der IT‑Dienstleister und Technologie‑Berater gab mir die Chance, tief in alle Abläufe einzutauchen. Statt mich an starre Aufgaben zu binden, durfte ich den gesamten Betrieb unter die Lupe nehmen. Meine Rolle war deshalb etwas ganz Besonderes: Ohne feste Termine analysierte ich die Organisation und die Kultur aus meiner externen, europäischen und studentischen Perspektive. Mein Ziel? Frische Ideen einbringen und Prozesse optimieren.

Herzlichkeit statt Hierarchie

Aus Arbeitskolleg*innen entwickelten sich Freundschaften. Wir verbrachten Feierabende, meinen Geburtstag und auch Urlaube zusammen. Besonders der CEO zeigte mir, was die Herzlichkeit der „Ticos“ wirklich bedeutet: Er lud mich zu Familienfesten und -reisen ein und nahm mich sogar mit auf Dienstreisen nach El Salvador und Nicaragua. So erlebte ich die feinen Nuancen der Kulturen und ihres jeweiligen Spanischs hautnah – ein riesiger Kontrast zu meinem Schulspanisch. Neben den neuen und unbekannten Tätigkeiten war das Praktikum vor allem sprachlich echt herausfordernd, aber auch gerade deshalb unglaublich wertvoll.


Wie lief es mit dem Spanisch und der Verständigung?

Spanisch lernte ich schon seit der achten Klasse in der Schule und belegte zusätzlich noch drei Semester lang Spanischkurse im Studium. Trotzdem klang das, was ich in Costa Rica gehört habe, oft ganz anders: stärkere und andere Aussprache, neue Redewendungen und viel mehr „Tico“-Slang.

Aber wie du schon gelernt hast und auch dem Foto auf der rechten Seite entnehmen kannst, kommst du hier in herausfordernden Situationen mit einem gelassenen „Pura Vida“ in jeder Situation weiter.

Im Alltag habe ich sehr schnell gemerkt, dass diese Unterschiede nicht im Weg stehen, sondern einen Vorteil bringen. Durch die Arbeitssprache Spanisch war ich gezwungen, wirklich zuzuhören, nachzufragen und mich anzupassen. Ich kann dir daher nur raten: Wenn du wirklich eine Sprache lernen oder vertiefen möchtest, dann geh möglichst allein ins Ausland. Mit Freund*innen ist es zwar schön, aber meist sprichst du dann doch untereinander wieder Deutsch. Ohne sie musst du dich integrieren, damit du nicht allein bleibst. So kommst so mit den Einheimischen ins Gespräch und lernst die Sprache dabei ganz nebenbei.

Du kannst auch eine Sprachschule besuchen und vor Ort Spanisch lernen oder deine Kenntnisse verbessern. Ich kann dir die Sprachschule Intercultura in Costa Rica empfehlen. Es gibt zwei Standorte: einen in Heredia (nahe San José) und einen in Sámara an der Pazifikküste. Neben Sprachstunden gibt es hier auch ein Sportangebot und kulturelle Ausflüge.
Mein Tipp: Du interessierst dich für Sprachen und möchtest schon vorab einsteigen? Intercultura bietet auch Online-Sprachkurse an. Sieh dir für weitere Sprachen doch auch mal diesen spannenden Blogbeitrag zu Online-Sprachclubs an.


Kulturelle Unterschiede zwischen Deutschen und Ticos

Als deutsche Praktikantin in Costa Rica bin ich immer wieder bestimmten Vorurteilen begegnet: Meine Kolleg*innen erwarteten von mir etwa eine besondere Pünktlichkeit und Disziplin, nur weil ich aus Deutschland komme. Ich wurde um Punkt 8 Uhr morgens im Büro erwartet, obwohl die Costa Ricaner*innen selbst immer erst später auftauchten. Außerdem hielten viele Einheimische mich für reich, allein schon deshalb, weil ich mir finanziell ein sechsmonatiges Auslandspraktikum leisten konnte. Tatsächlich liegt das deutsche Durchschnittseinkommen über dem der Ticos (siehe Statista 2025). Aber keine Sorge: Für dein Auslandspraktikum gibt es zahlreiche Fördermöglichkeiten, wie etwa Erasmus +, auf die du dich bewerben kannst.

Soweit dazu, wie mich die Einheimischen als Europäerin wahrnahmen. Aber wie wirkte die Arbeitsweise der Ticos auf mich?

Das „Pura Vida“ prägt jede Lebenssituation in Costa Rica – auch die Arbeit. Dementsprechend gingen meine Kolleg*innen entspannt damit um, wenn mal etwas nicht so lief, wie es angedacht war oder sich ein Termin kurzfristig verschob. Anfangs wirkte das auf mich eher unstrukturiert und chaotisch, allerdings ist die Lebenseinstellung eben eine deutlich gelassenere.

Außerdem sind Ticos weniger distanziert zueinander als wir es in Deutschland häufig unter Kolleg*innen sind. Oft quatschten sie direkt am Schreibtisch neben mir. Dabei ging es natürlich auch häufig um Arbeitsthemen – nicht falsch verstehen. Wenn das allerdings lautstark und in einem Großraumbüro an mehreren Orten gleichzeitig passiert, fällt es schwer, konzentriert zu bleiben. Daher wich ich öfter auf Meetingräume aus, um in Ruhe arbeiten zu können.

Kulturelle Unterschiede sind völlig normal und dürfen herausfordernd sein. Das alles sind meine persönliche Eindrücke, die ich so erlebt habe und die nicht pauschalisiert werden sollten. Wichtig ist und bleibt: Ich habe mich jederzeit willkommen und wohl gefühlt!


Wie sehen die kulturellen Unterschiede abseits der Arbeit aus?

Neben dem Arbeitsalltag zeigen sich kulturelle Unterschiede besonders in Musik, Tanz und Kulinarik. In Costa Rica ist Musik allgegenwärtig. Ob im Büro, im Bus oder beim Feierabend: Lateinamerikanische Rhythmen wie Salsa, Reggaeton oder Bachata sorgen ständig für gute Stimmung. Während Tanzen in Deutschland oft auf Partys beschränkt ist, gehört es dort ganz selbstverständlich zum Alltag, und viele Ticos bewegen sich mit beeindruckender Leichtigkeit zur Musik.

Auch kulinarisch unterscheidet sich vieles: Im Vergleich zur deutschen Küche basieren die meisten Mahlzeiten auf Reis und Bohnen („Gallo Pinto“). Häufig wird das Essen auf einem Kochbananen-Blatt serviert. Gemeinsame Mahlzeiten sind ein wichtiger sozialer Moment: Man nimmt sich Zeit, isst zusammen und tauscht sich aus.

Kaffee spielt ebenfalls eine zentrale Rolle im Alltag: Costa Rica ist bekannt für seine hochwertigen Bohnen. Kaffeepausen (sogar noch um 22 Uhr!) sind feste soziale Rituale. Dabei geht es weniger um schnellen Konsum als um bewussten Genuss und Austausch.

Diese Kombination aus Lebensfreude, Musik und Gemeinschaft hat meinen Alltag dort besonders geprägt.


Costa Rica kompakt: Deine Reiseroute für drei Wochen

Gerade für ein Praktikum bietet Costa Rica eine spannende Kombination aus Arbeit, Sprache und Kultur. Aber auch für einen reinen Urlaub lohnt sich der Flug in die Tropen. Ich habe in der Hauptstadt San José gewohnt, bin aber fast jedes Wochenende gereist und so fast im ganzen Land rumgekommen. Hier findest du also meine Tipps für deine perfekte Reiseroute, um die Vielfalt des Landes in drei Wochen zu entdecken!

Klick dich hier durch deine Reisestationen:


Wie komme ich von A nach B?

Von Deutschland nach Costa Rica fliegst du in der Regel zum Flughafen Juan Santamaría in San José. Mit Iberia bin ich mit nur einem Stop in Madrid direkt nach Costa Rica gekommen. Andere Airlines fliegen über die USA. Hierfür benötigst du aber ein zusätzliches kostenpflichtiges Visum für die USA. In Costa Rica war ich selbst nur mit einem Tourist*innen-Visum für 90 Tage. Deshalb bin ich auch mehrfach ausgereist, um neue volle 90 Tage zu bekommen. Es gibt aber auch ein Arbeitsvisum. Damit hatte mein Vorgänger jedoch Probleme und es mir deshalb nicht empfohlen.

Vor Ort hast du drei gute Möglichkeiten, um das Land zu erkunden:

  • Mit dem Bus:
    Es gibt je Region eine eigene Busgesellschaft und keine, die dich durchs ganze Land fährt. Diese Liste der Busgesellschaften hilft dir bei der Orientierung.
  • Mit dem Zug:
    Die offizielle Website von INCOFER ist leider nur auf Spanisch gehalten. Hier findest du aber ebenfalls wichtige Infos zu Reiserouten und Tickets auf Englisch.
  • Mit dem Mietwagen:
    Einen Mietwagen kannst du wie auch für andere Länder bequem vorab, zum Beispiel über SIXT buchen und vor Ort am Flughafen direkt abholen.


Auf dieser Karte findest du weitere Tipps für deine Planung:

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Mehr Informationen

Du kannst die vorgeschlagene Route ganz einfach auf die Länge deines Aufenthalts anpassen. Für tiefere Einblicke in die Regionen, die Natur und Aktivitäten kannst du die Website des Tourismusverbands essential Costa Rica besuchen.

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Wie unterscheidet sich ein Auslandspraktikum vom Auslandssemester?

Im Auslandspraktikum bist du nicht an die Hochschule gebunden, musst in der Zeit keine Prüfungen ablegen und arbeitest direkt im Unternehmen mit. Im Gegensatz zum Auslandssemester hast du keine festen studentischen Gruppen, keine Kurse für internationale Student*innen und keine Uni‑Angebote. Stattdessen arbeitest du mit einheimischen Kolleg*innen zusammen, die dir das Land aus ihrer Perspektive zeigen – gerade in Costa Rica eine echte Bereicherung.

-> Weitere Tipps zum Praxissemester

Du interessierst dich eher für ein Auslandssemester?
-> Hier geht’s zumGuide
-> Tipps zu Kosten und Finanzierung


Welche Anlaufstellen gibt es für Auslandspraktika?

Für Auslandspraktika gibt es eine Vielzahl an Fördermöglichkeiten. Hierfür lohnt sich, sich frühzeitig bei den zuständigen Stellen, beispielsweise dem Internationalen Büro oder dem Praktikantenamt deiner Hochschule, zu informieren.

Auf der Webseite der HS Offenburg findest du wichtige Infos für deinen Auslandsaufenthalt. Für Praxissemester führt dich der Weg dort zum DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst).

Was viele nicht wissen: Nicht nur für Auslandssemester, sondern auch für Praktika im Ausland kannst du Programme wie Erasmus+ nutzen. KOOR – Erasmus Services BW ist das Erasmus-Konsortium, das Praktika und Studienaufenthalte im Ausland für 40 baden-württembergische Hochschulen koordiniert. Hier geht’s direkt zur Praktikumsförderung E+ Praktikum.


Mein Fazit: Lebe das Pura Vida

In Costa Rica habe ich vieles gelernt. Vor allem eins: Offenheit schlägt Planung. Wer ohne festes Netzwerk ins Ausland geht, wächst über sich hinaus. Gewonnen habe ich weit mehr als ein Arbeitszeugnis: Ich verstehe internationale (Unternehmens-) Kulturen besser, spreche fließend Spanisch und gehe Herausforderung im Studium, aber auch privat, gelassener an.

Dank der herzlichen Ticos ist „Pura Vida“ zu einer echten Lebenseinstellung geworden. Kleine Momente wie diesen Sonnenuntergang schätze ich heute noch mehr wert. Rückblickend war mein Praktikum in Costa Rica eine der bereicherndsten Zeiten meines Studiums, für die ich mich jederzeit wieder entscheiden würde.

Eine Person läuft am Strand durchs Wasser, während im Hintergrund die Sonne untergeht.

Wann hast du dich zuletzt herausgefordert und warum nicht jetzt, mit deinem Praxissemester?

Hast du noch Fragen oder interessierst du dich für ein Auslandspraktikum in Costa Rica?


  • Mein Weg nach Costa Rica: generiert mit Perplexity
  • Schild mit Zahlen, Daten, Fakten: generiert mit Perplexity
  • Kulturelle Unterschiede: generiert mit ChatGPT
  • Reiseroute: erstellt in Canva mit Bildern aus meiner eigenen Galerie
  • YouTube-Video: https://www.youtube.com/watch?v=i-mn_Wj_VT4
  • Alle verwendeten Fotos stammen aus meiner eigenen Galerie

Studium

Master statt Quarterlife-Crisis: Offenburg > Fließband ✨

Eigentlich war ich die letzten drei Jahre das Paradebeispiel für „Life is figured out“: Duales Studium bei Volkswagen, den Bachelor in International Business fast in der Tasche und das Onboarding für meine neue Stelle im Strategie-Team bereits abgeschlossen. Ich sah mich schon mit meinem Iced Matcha in Meetings sitzen, Konzepte pitchen und mit meinem coolen Team die Automotive-Welt erobern. Es war alles angerichtet für den perfekten Berufseinstieg – bis die Realität beschlossen hat, mir einen gewaltigen Strich durch die Rechnung zu machen…

Kennt ihr diese Momente, in denen ihr genau wisst, wo ihr wart, als etwas Weltbewegendes passierte? Manche erinnern sich an den Mauerfall, andere an den Sieg der WM. Ich? Ich erinnere mich an den Freitagmorgen in meinem pinken Bademantel.

Ich saß da, die zweite Tasse Kaffee in der Hand, bereit für das „Endlich-Bachelor-Gefühl“. Eigentlich war alles safe. Onboarding erledigt, Stelle sicher – ich dachte, ich muss mir nie wieder Sorgen um meine Zukunft machen. Dann ploppte die Email auf. Und die Schlagzeilen im Feed gaben mir den Rest:

„Uni-Absolventen am Fließband“ 

„Fließband statt Bürostuhl“

An diesem Punkt hatte ich meine erste handfeste Quarterlife-Crisis mit Anfang 20. Versteht mich nicht falsch, Respekt vor dem Handwerk, aber ich habe mir kurz vorgestellt, wie ich mit einem Schraubenzieher vor einem Getriebe stehe… und ja, das Bild der weinenden Maus trifft es perfekt.

Die deprimierende Realität (aka Welcome to 2025)

Ich dachte mir so: „Okay, Plan B. Schau ich halt mal, was es sonst so gibt.“ Eigentlich voll spannend, dachte ich. Vielleicht finde ich ja direkt den Traumjob in Berlin oder Hamburg. Bisschen Großstadt-Vibe, coole Agentur, das volle Programm. Ich wollte mir nur kurz einen Überblick verschaffen, welche Branchen gerade thriven und wo ich mich bewerben kann.

Ich hab also mein Handy entsperrt. Aber warte mal…

Nichts sagt „Willkommen im Berufsleben“ wie ein Lockscreen voller Eilmeldungen über Kündigungswellen und Wirtschafts-Krisen. Danke für gar nichts, 2025.

Mein Fluchtplan: Zurück an die Uni.

Aber… wollte ich wirklich zurück an die Uni?

Wenn ich an meinen Bachelor zurückdenke, sehe ich vor allem:

  • Klausurenphasen: Wochenlang nur von Koffein und Angst leben? No thanks.
  • Die Deutsche Bahn: Mein persönlicher Endgegner. Wer einmal im Winter am Hbf in Mannheim gewartet hat, weiß, was wahre Schmerzen sind.
  • Duales Studium Struggles: Diese ewigen Umzüge. Doppelte Mietzahlungen, die am Ende höher waren als mein eigentliches Gehalt? Die Wahl, alle drei Monate eine neue Wohnung zu suchen oder fragwürdige Untermieter zu haben, die noch nie einen Staubsauger gesehen haben … sowas muss echt nicht sein. Klingt fast schon wie in einem schlechten Film, aber das war es leider nicht.

Eigentlich war mein Plan: Nie wieder Klausurenphase. Aber wenn die Alternativen „Nachtschicht am Band“ oder „endlose Jobsuche“ heißen, wird die Uni plötzlich wieder sehr attraktiv.

Warum sich der Master (trotzdem) lohnt

Vielleicht hatten unsere Eltern mit dem Spruch „Bildung kann dir keiner nehmen“ am Ende doch recht – und sind wir mal ehrlich, durchschnittlich 14 Prozent mehr Gehalt mit dem Master als mit dem Bachelorabschluss sind auch ein Argument, das man nicht ignorieren kann. Ein Master schadet dem Lebenslauf definitiv nicht und wer weiß, vielleicht ist genau das mein Ticket für das spätere Homeoffice am Strand in Thailand – ich meine, wer will das bitte nicht?

Und genau hier kommt mein persönlicher Plot-Twist: ✨ Der Master an der Hochschule Offenburg

Ich habe mich für Dialogmarketing und E-Commerce (DEC) entschieden. Und ganz ehrlich? Es ist die perfekte Überlebensstrategie für alle kreativen Studierenden.

DEC auf einen Blick:
  • Dauer: 3 Semester (inklusiv Masterthesis).
  • Aufbau: Ein Mix aus Strategie, Tech & Kreativität.
  • Studienorte: Best of both worlds – Vorlesungen in Offenburg und Gengenbach.
  • Bewerbung: Ganz unkompliziert online über das Portal der HS Offenburg.

Warum DEC (wirklich) Spaß macht:

Hands-on: Ihr baut eigene eigene Online-Shops oder Apps statt den 100sten Foliensatz auswendig zu lernen

Tech-Check: Data Analytics und KI-Tools. Klingt erst mal trocken, ist aber der Skill, der euch unersetzbar macht

Teamwork makes the dream work: Fast alles läuft in coolen Projektgruppen. Wir lernen nicht nur Theorie, sondern wie wir gemeinsam ein Ziel erreichen (und dabei nicht den Verstand verlieren)

Marketing-Insights, die ihr wirklich braucht: Wir lernen nicht nur, wie wir 08/15-Werbung machen können, sondern auch wie wir Marken wie Mercedes so positionieren, dass sie auf Instagram als „Baddie in a Benz“ viral gehen oder warum die Duolingo-Eule auf Social Media so unhinged ist (die Kommentare sind Gold!)

Offenburg & Gengenbach (Süßer als man denkt!)

Klar, es ist nicht Berlin oder Hamburg, aber Offenburg und Gengenbach sind im Sommer schon ziemlich cute. Wir haben den Klostergarten, wir haben die Weinberge und ja, die beiden Städte geben auch auf den Weihnachtsmärkten wirklich ihr Bestes (sehr süß, wirklich!). Die Orte sind zwar nicht groß aber voller Charme, Lebensqualität und Möglichkeiten. Und wenn es ohne Großstadt gar nicht geht: Straßburg ist nur 30 Minuten entfernt.

Auch die Lage ist ein absoluter Life-Hack: Vormittags Vorlesung, nachmittags ein Aperol am Bodensee. Paris ist mit dem TGV näher als man denkt und auch in Basel und Stuttgart kann man in Nullkommanichts erreichen.

Schaut euch doch mal diesen spannenden
Beitrag dazu an: Kein Urlaub, kein Problem: Ein Kurztrip in die Stadt der Lichter

Für weitere Ausflugsziele rund um Offenburg und den Schwarzwald schaut gerne auch bei diesen Blogs vorbei:

Und ganz ehrlich: Jedes Mal, wenn ich ein Bild von der grauen Industriestimmung in Wolfsburg sehe, weiß ich wieder, warum ich die Sonne in Baden-Württemberg und die Pizza mit meinen Kommiliton*innen vorziehe.

Mein Fazit: Tu es für dich (und gegen die Quarterlife-Crisis)

Ich bin heute – trotz DB-Chaos und Klausurenstress – absolut glücklich mit meiner Entscheidung. Ich gestalte meine Zukunft lieber aktiv mit, als dass mir jemand sagt, welche Schraube ich als Nächstes drehen muss. Und falls ihr gerade an genau diesem Punkt steht und euch fragt: „Was jetzt?“ – mein Tipp: Atmet tief durch und macht den Realitätscheck. Schaut euch nicht nur die Jobtitel, sondern die gefragten Skills von morgen an.

Mein Appell an euch: Wenn ihr euch unsicher seid, ob ihr den Master machen sollt: DO IT. Vor allem DEC in Offenburg – ich würde mich jedenfalls jeden Tag wieder dafür entscheiden.

Bei Fragen oder Interesse am Studium meldet euch gerne bei mir :

Studium

Irgendwas mit Medien – Laien erklären was wir studieren

Für mich gibt es wenig nervigere Dinge als Smalltalk. Bei Familienfeiern oder wenn ich als Begleitung meiner Freundin unterwegs bin, weiß ich schon im Vorhinein, dass ich mindestens drei Mal erklären muss, was ich eigentlich studiere. Auf der einen Seite habe ich gar keine Lust, schon wieder über mein Studium zu reden, auf der anderen Seite will ich meiner Gesprächspartnerin nicht einfach nur das klassische „irgendwas mit Medien“ entgegnen, um das Thema schnell abzuhaken. Deshalb habe ich mir vorgenommen, eine einfache kleine Anleitung zu schreiben, anhand derer man wirklich jedem Menschen erklären kann, was wir hier studieren.

Antworten die ich bisher regelmäßig von Kommilitonen gehört habe:

Ich lerne von Allem ein bisschen und Nichts richtig

Irgendwas mit Medien

Eine Spielanleitung, um unser Studium zu erklären

Wie gehen wir jetzt also vor, um nicht als zukünftige Arbeitslose abgestempelt zu werden, nachdem wir unser Studium möglichst effektiv heruntergespielt haben, um nicht so viel erklären zu müssen ?
Da ich neben dem Studium als Brettspielredakteur arbeite und dadurch beruflich Spielregeln schreibe, dachte ich mir, es wäre praktisch, eine strukturierte Anleitung zu haben was in eine Erklärung unseres Studiums hineingehört.

Wir sollten aufzeigen können, warum Medien eine immer wichtigere Rolle im Alltag spielen und was sich hinter Abkürzungen wie MI, MUK, MGP etc. versteckt. Außerdem müssen wir natürlich auch noch darauf eingehen, was wir konkret lernen, vielleicht sogar ein paar Beispielprojekte nennen und gerade im Setting einer Familienfeier, der Oma erklären können, welche Berufsperspektiven wir damit haben. Das Wissen dazu ist vermutlich bei uns allen im Kopf, aber das auch komprimiert und verständlich jemand anderem zu erzählen, ist dann doch nicht immer ganz so leicht.

Am Anfang jeder Einleitung gibt es eine Einführung ins Thema – Warum spielen wir überhaupt ?

Warum ein Medienstudium heute relevant ist

Der Bedarf an qualifizierten Fachkräften, die sich mit Medien auskennen ist in den letzten Jahren immer mehr in die Höhe geschossen. Auf meiner TikTok forYou Page landen immer öfter Werbeclips oder ganze Imagekampagnen von Baufirmen, Autohäusern oder Bäckereien. Alles Berufszweige, die es schon ewig gibt, die jetzt aber auch auf Social Media werben müssen um mit der Zeit zu gehen. Eine Zeitungsanzeige konnte früher auch der Azubi schreiben. Ein gut gedrehtes Reel oder TikTok zu planen, filmen und schneiden ist da eine ganz andere Hausnummer.
Heutzutage braucht uns jedes Unternehmen, egal wie weit deren Arbeitsfeld von Medien weg ist. Ob wir jetzt direkt vor Ort angestellt sind oder in einer Agentur arbeiten, die beauftragt wird, wir sind gefragt.

Ein Beispiel aus der letzten Zeit ist Aevor – Eine Rucksackmarke, die aktiv versucht hat sich eine Community auf TikTok aufzubauen, indem sie aufwendigen vertikalen Content über Geschichten aus dem Büro bzw. den Gesichtern hinter der Marke produziert haben, statt der klassischen Werbung mit reinem Fokus auf das zu vertreibende Produkt.

Der nächste logische Schritt ist eine Übersicht über das vorhandene Material des Spiels – Was gibt es alles ?

MI, Muk, Mgp – Buchstabensalat und was sich dahinter versteckt

Das ist vermutlich der einfachste Teil unserer Erklärung. Wir haben MI – Medien und Informationswesen, was aber gerade ausläuft und von Muk – Medien und Kommunikation ersetzt wird. Das ist der Studiengang, der am breitesten gefächert ist und eine Mischung aus Medien, Technik und Kommunikation beinhaltet. Der klassische Werdegang ist hier ein sehr breitgefächerter Bachelor, nach dem man sich dann in einem Master auf ein Gebiet spezialisieren kann. MGP – Mediengestaltung und Produktion ist der Studiengang, bei dem es hauptsächlich um das Produzieren geht. Klassischer Film, Zeichnen, aber auch Module zum Thema Selbstständigkeit.
An dieser Stelle können wir auch noch UNITS – Unternehmens und IT-Sicherheit und ViW – Virtuelle Welten und Game Technologies als die etwas spezialisierteren Studiengänge erwähnen.

Erst jetzt beginnt die eigentliche Erklärung mit den Regeln und Möglichkeiten. – Was tun wir ?

Die verschiedenen Bereiche des Medienstudiums

Das Medienstudium bei uns lässt sich in die 4 Vertiefungsbereiche unterteilen, aus denen wir im zweiten Studienabschnitt wählen dürfen. Im ersten Abschnitt (Semester 1-3) werden die Grundlagen aufgebaut, die im Zweiten dann vertieft werden. Projektarbeit, Praxissemester oder Bachelorarbeit können an dieser Stelle der Erklärung eine kurze Erwähnung finden, sind aber für ein Grundverstädnis des Studiums nicht wichtig.

Mediengestaltung umfasst alle Veranstaltungen, in denen es um das Erstellen von Medienprodukten geht. Dinge wie Animieren, Zeichnen, das Schreiben von Drehbüchern oder natürlich auch das Drehen von Filmen. 90% aller Dinge, die man als Außenstehender zu sehen bekommt, sind Dinge, die aus der Veranstaltungen dieses Vertiefungsbereichs entstanden sind.

Medienwirtschaft hilft uns dabei zu lernen wie wir unsere Teams in Mediengestaltung am besten managen und wie wir das, was wir produziert haben, nach außen tragen und darstellen können. Wie funktioniert Marketing ? Was ist eine gute Unternehmenskultur und wie manage ich Prozesse und plane Projekte ? Themen wie Risikomanagement und kleine Einblicke in die psychologischen Aspekte von Spieleentwicklung oder das heutige Konsumverhalten gehören ebenfalls in diesen Vertiefungsbereich.

Medieninformatik ist das klassische „Ich sitze vor dem PC und schaue auf unverständlichen Code“. Was sind IP-Adressen? Wieso habe ich daheim WLAN? Wie funktionieren die Programme auf meinem Computer und wieso kann es sein, dass fremde Menschen an meine Daten kommen, wenn ich auf einen falschen Link klicke? Das sind Fragen, die in den Veranstaltungen von Medieninformatik beantwortet werden können. Außerdem werden hier die ersten kleinen Spiele oder Anwendungen programmiert.

Medientechnik ist der Bereich, den wir brauchen, um all die anderen Produkte am Ende auch zu erleben. Kameras um zu filmen, Lautsprecher um zu hören, was im Audiolabor erzeugt wurde oder auch Drucker und Druckmethoden, um unsere Werbung auf die Packung unseres Produkts zu drucken. Medientechnik hilft uns die Kreativität aus unseren Köpfen Realität werden zu lassen.

Keine Anleitung kommt ohne Beispiele aus, die visualisieren was im Text steht.

Praxisbeispiele von Studierenden der Hochschule Offenburg

Was natürlich auch in jede Anleitung gehört, ist das Ziel des Spiels. Worauf arbeiten wir hin?

Berufsperspektiven

In unserer heutigen Zeit ist vermutlich kaum ein Berufsfeld so breit aufgestellt wie das Feld der Medien. Vom Filmset über Werbeagenturen bis hin zu Pressearbeit und dem Programmieren ganz neuer Anwendungen finden Medienstudierende überall eine Nische, die ihren persönlichen Neigungen entspricht. Oft sind die Berufswege nicht ganz so linear wie bei anderen Bereichen, bieten dafür aber ständig neue Möglichkeiten. Ein ganz normaler Weg ist zum Beispiel, in einer Firma in der Marketingabteilung anzufangen, aber mit den Grundkenntnissen aus dem Studium nach ein paar Jahren in die IT zu wechseln oder eine Weiterbildung zur App Entwicklung zu machen, um dann dort weiterzuarbeiten. Andere dagegen werden selbständig und arbeiten als Freelancer für verschiedene Produktionen. Als Redakteur bei einem Brettspielverlag nutze ich meine Kenntnisse, um Spielregeln grafisch zu setzen, Regelvideos zu drehen und gleichzeitig auch die Dinge aus den verschiedenen Game Design Veranstaltungen, um die Brettspiele fertig zu entwickeln oder zu bearbeiten. Mit den Grundlagen dieses Studiums haben wir alle Grundlagen um überall Fuß fassen zu können. Um also auf der nächsten Familienfeier der Oma die Sorgen zu nehmen, was wir mit unserer Zukunft machen, haben wir mit unserem Studienfeld mehr als genug Beispiele und Möglichkeiten.

„Bei mir hat es funktioniert, dann verstehen das auch alle Anderen“ – Meine Oma nach meiner Erklärung mithilfe dieser Struktur


Medienstudiumgrafik: Midjourneygrafik von mir nachbearbeitet
Fachkraft: https://encrypted-tbn0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcS2u-pdgOy_Z573OI74frjR7PhmSZ4m_ERZhQ&s
Scrabble Tiles: Midjourneygrafik von mir nachbearbeitet
Kleine Grafiken: Selbst mit Canva


Studium

Duden-Mentor: Deine digitale Wegbegleitung zur sprachlichen Perfektion

Stell dir vor, du könntest deine Hausarbeit abgeben, ohne dir Gedanken um Rechtschreib- und Grammatikfehler machen zu müssen. Du denkst, dass klingt zu schön, um wahr zu sein? Dann halte dich fest: Mit Duden-Mentor wird diese Vorstellung nämlich zur Realität. In diesem Beitrag erkläre ich dir, wie Duden-Mentor funktioniert und wie es dir helfen kann, deine Texte auf das nächste Level zu bringen.

Alles, was du über Duden-Mentor wissen musst

Mit dem Duden-Mentor, der neuesten Online-Rechtschreibprüfung des Dudenverlags, werden eingegebene Texte innerhalb weniger Sekunden auf ihre Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung geprüft. Dadurch wird nicht nur das lästige Korrekturlesen erheblich vereinfacht, sondern auch die Qualität der Texte verbessert.

Zusätzlich erkennt das KI-Tool auch überflüssige Füllwörter und Wortwiederholungen. Je nach Abonnement hast du Zugang zu weiteren praktischen Funktionen, wie beispielsweise Synonym-Vorschläge oder hilfreiche Hinweise zum Stil und Vokabular.

Die Leistungspakete

Bei Duden-Mentor hast du grundsätzlich die Möglichkeit, bis zu 250 Zeichen kostenlos und ohne Anmeldung prüfen zu lassen. Für erweiterte Funktionen und zusätzliche Möglichkeiten stehen dir jedoch verschiedene Leistungspakete zur Verfügung, die im Folgenden aufgeführt sind.

Basis-Paket

• Kostenlos, aber Benutzerkonto erforderlich

• Zeichenbegrenzung: 1.500 Zeichen pro Prüfung (entspricht etwa einer Seite)

• Enthaltene Prüfungsbereiche: Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung

• Browser-Plug-in 

• Persönliches Wörterbuch (bis zu 10 Wörter)

Premium-Paket (Variante 1)

• 9,95 € monatlich

• Monatlich kündbar

• Zeichenbegrenzung: 20.000 Zeichen pro Prüfung (entspricht etwa 13 Seiten)

• Zusätzliche Prüfungsbereiche: Tipps zum Schreibstil, Synonym-Vorschläge, persönliches Wörterbuch (unbegrenzt)

• Browser-Plug-in und Add-in für Word

• Werbefreiheit

Premium-Paket (Variante 2)

• 14,95 € monatlich

• Monatlich kündbar

• Zeichenbegrenzung: 40.000 Zeichen pro Prüfung (entspricht etwa 26 Seiten)

• Enthält alle Funktionen des Premium-Pakets (Variante 1)

So funktioniert’s:

Um deinen geschriebenen Inhalt auf Fehler zu überprüfen, stellt Duden-Mentor eine unkomplizierte Lösung bereit: Du kannst deinen Text nämlich direkt in das vorgesehene Textfeld eingeben oder ihn aus deinem Dokument in den Editor kopieren. Sobald du das getan hast, beginnt das Tool sofort mit der Prüfung und Verbesserung deines Textes.

Dabei werden Rechtschreib-, Grammatik- und Interpunktionsfehler in Gelb hervorgehoben. Die blauen Markierungen hingegen fokussieren sich auf das Vokabular und den Stil deines Textes, einschließlich Füllwörtern sowie Wortdoppelungen. Wenn du eine größere Auswahl an Synonymen für bestimmte Begriffe benötigst, kannst du das Wort einfach markieren und es wird grün gekennzeichnet.

Die Korrekturvorschläge werden übersichtlich neben dem Textfeld angezeigt. Du kannst diese Vorschläge dabei annehmen oder ablehnen. Wenn du einen Vorschlag annimmst, wird der Fehler automatisch behoben. Anschließend kannst du den überarbeiteten Text problemlos aus dem Textfeld kopieren und in dein Dokument einfügen. Falls du die vorgeschlagenen Korrekturen ablehnst, hast du die Möglichkeit, diese Duden-Mentor als Feedback zu melden. Wenn du auf den Listenpfeil unter einem Korrekturvorschlag klickst, erhältst du außerdem eine genaue Erklärung zu den markierten Inhalten und entsprechende Beispiele dazu.

Du willst das Ganze in Aktion sehen? Dann klicke auf das untenstehende Video!


Wusstest du schon, dass…?

…der Wortschatz des Duden-Mentors mehr als 300.000 Wörter umfasst?

…der Duden-Mentor in weniger als 0,2 Sekunden Textprüfungen durchführen kann?


Add-in vs. Browser-Plug-in

Wenn dir der ständige Wechsel zwischen Schreibprogrammen und Online-Tools zu aufwendig ist, bietet der Duden-Mentor eine praktische Lösung. Mit dem Browser-Plug-in oder dem Add-in für Microsoft Word kannst du nämlich deine Texte direkt an Ort und Stelle überprüfen lassen.

Add-in für Microsoft Word

Viele von uns haben sicherlich schon erlebt, dass Word bestimmte Passagen als Fehler markiert, ohne dass wir verstehen, warum. Um nicht im Dunkeln zu tappen und ein besseres Verständnis dafür zu bekommen, warum bestimmte Fehler angezeigt werden, wurde ein Word-Add-in für Duden-Mentor entwickelt.

Damit das Tool deine Texte direkt in Word korrigiert, musst du lediglich das Add-in installieren und schon werden alle Korrekturvorschläge in deinem vertrauten Schreibprogramm angezeigt. Diese Zusatzapplikation ist für Word-Versionen ab 2016 unter MacOS und ab 2019 unter Windows verfügbar und ermöglicht eine umfassende Rechtschreibprüfung mit verschiedenen Funktionen.

Die Installation kann dabei auf zwei Arten erfolgen: Entweder über die lokale Word-Installation, indem du im Word-Menü auf „Einfügen“ klickst und unter „Add-Ins“ nach „Duden-Mentor“ suchst oder über die Add-in-Installationsseite, indem du auf „In Word öffnen“ klickst.

Nachdem das Add-in erfolgreich installiert bzw. aktiviert wurde, hast du die Möglichkeit, dich entweder mit deinen bestehenden Daten einzuloggen oder im Add-in ein neues Konto zu erstellen, falls du noch keines hast.

Browser-Plug-in

Wenn du eine Textprüfung direkt im Browser durchführen möchtest, musst du lediglich das Browser-Plug-in installieren. Die Erweiterung ist für Google Chrome, Mozilla Firefox und Microsoft Edge verfügbar.

Nach der Installation kannst du das Plug-in problemlos in Textfeldern auf verschiedenen Webseiten verwenden. Zum Beispiel in Gmail, um eine wichtige E-Mail zu verfassen oder auf Facebook, um einen Beitrag zu erstellen. Sobald du das getan hast, genügt ein Klick auf die gelbe Schaltfläche mit dem Buchstaben M innerhalb des Textfeldes, um den Duden-Mentor zu aktivieren.

Dadurch öffnet sich ein neues Eingabe- und Korrekturfeld, das als Mentor-Oberfläche bezeichnet wird. Hier erhältst du Korrekturvorschläge für deinen Text. Du kannst diese Vorschläge entweder direkt annehmen oder ignorieren. Wenn du auf „Änderungen übernehmen“ klickst, wird der korrigierte Text automatisch in das Textfeld der entsprechenden Webseite eingefügt und steht dann zum Versenden oder Hochladen bereit.

Das Plug-in ist auch in anderen Diensten wie Twitter, Xing, WordPress, Web.de, GMX.de, Trello und vielen anderen nutzbar.

Die Vorteile auf einen Blick

👉 Bietet eine umfassende Prüfung der Zeichensetzung, Rechtschreibung und Grammatik

👉 Gibt Stilhinweise und überprüft Füllwörter sowie Umgangssprache

👉 Stellt eine Vielzahl von Synonym-Vorschlägen bereit

👉 Liefert Erklärungen zu markierten Fehlern

👉 Bietet ein praktisches Plug-in für Browser und Word

Alles in allem…

…ist das KI-Tool doch echt cool, oder? 😉

Du benötigst einfach nur einen Text, den du prüfen möchtest – und schon übernimmt der Duden-Mentor den Rest. Egal ob Thesis, Hausarbeit oder einfach nur eine E-Mail: Duden-Mentor bietet eine zuverlässige und effiziente Möglichkeit, deine schriftlichen Inhalte zu optimieren und einen professionellen Eindruck zu hinterlassen. Durch die benutzerfreundliche Oberfläche und die vielfältigen Funktionen ermöglicht es dir zudem, dich auf das Wesentliche zu konzentrieren und Zeit zu sparen. Dennoch ist zu betonen, dass selbst die besten KI-Tools nicht fehlerfrei sind. Daher empfehle ich dir, deine Texte auch noch einmal eigenständig zu überprüfen, um auf der sicheren Seite zu sein.

Also, worauf wartest du noch? Nutze jetzt die Gelegenheit, den Duden-Mentor selbst auszuprobieren!

💡Ach übrigens: Wenn du noch mehr über ähnliche Tools erfahren möchtest, dann lies dir unbedingt den Beitrag „LanguageTool: Dein Weg zum fehlerfreien Schreiben“ durch.

Studium

ELICIT: Literaturrecherche leicht gemacht, dank KI

Die gesamte Welt der Forschung – nur einen Mausklick entfernt

Die Idee, die wissenschaftliche Recherche mithilfe von KI effizienter und schneller zu gestalten, stammt von Jungwon Byun und Andreas Stuhlmüller. Mit einem Abschluss der Yale Universität und einem Ph.D. in Cognitive Sciences vom MIT, nutzen die Gründer ihre vereinten Kräfte um Elicit zu erschaffen. Das Tool soll Zeit bei der Literaturrecherche sparen, präzise passende Publikationen finden und somit die Forschung weltweit unterstützen. Das Ganze funktioniert wie folgt:
Durch die Anbindung an die Semantic Scholar Datenbank, hat Elicit Zugriff auf mehr als 125 Millionen akademische Publikationen aus den unterschiedlichsten Fachgebieten, und jede Woche kommen weitere hinzu. Anders als bei herkömmlichen Bibliotheken sucht man bei Elicit nicht nach Stichworten und hofft auf einen passenden Treffer, sondern gibt seine formulierte Frage direkt ein, vergleichbar mit einer Suchmaschine. Sogenannte Crawler scannen dann die Literatur in der Datenbank inhaltlich und filtern sie nach Relevanz in Bezug auf die Forschungsfrage. Darüber hinaus verfügt das Tool über weitere nützliche Funktionen, die das Leben mit wissenschaftlichen Texten erheblich vereinfachen.

Die Funktionen im Überblick

Suchen

Elicit beantwortet die gestellten Fragen mit Hilfe relevanter Literatur zum jeweiligen Thema. Neben den wichtigsten Informationen zu den Publikationen und wo sie zu finden sind, verweist das Tool auch auf Literatur, die das Originalwerk zitiert oder sich dazu äußert. Das erleichtert dir, Werke schnell einordnen zu können. Mit der Option „List of Concepts“ kann neben spezifischen Fragen auch nach ganzen Forschungsbereichen gesucht werden.

Zusammenfassen

Darüber hinaus bietet Elicit die Möglichkeit, Abstracts und Forschungsergebnisse aus Texten zu extrahieren und in wenigen Sätzen zusammenzufassen. Dies ist sowohl mit über Elicit recherchierten Inhalten als auch mit selbst hochgeladener Literatur möglich. So kannst du deine anderweitig recherchierte Literatur schnell und einfach überprüfen.

Chatten

Sollten die bis dahin gesammelten Informationen nicht ausreichen, bietet Elicit an, mit den Texten zu chatten. Dazu öffnet sich ein Dialogfeld, ähnlich wie bei einem Chatbot. Mit Hilfe dieser Funktion können spezifische Fragen zum Inhalt, direkt aus Sicht des Textes beantwortet werden. Das kann viel Zeit und Nerven sparen, wenn ihr nicht ewig nach bestimmten Informationen suchen müsst.

Organisieren

Das neuste Feature names „Notebook“ erinnert an klassische Literaturverwaltungsprogramme. Hier könnt ihr mehrere Suchergebnisse und gespeicherte Texte sammeln und kategorisieren. In Kombination mit selbst hochgeladener Literatur behältst du so auch bei größeren Projekten immer den Überblick.

Das Wichtigste auf einen Blick

Auf der Startseite von Elicit.com stehen dir die wichtigsten Funktionen direkt zur Verfügung

Wie kann ich Elicit nutzen?

Alle der oben genannten Funktionen stehen dir auf Elicit.com zur Verfügung. Das Tool ist derzeit jedoch nur in einem begrenztem Rahmen kostenlos nutzbar.
Als neuer User erhältst du nach dem Anlegen eines Accounts 5000 sogenannte Credits. Diese sind notwendig, um die einzelnen Funktionen nutzen zu können. Für eine einfache Suche werden in der Regel zwischen ein- und zweihundert Credits verbraucht. Ist dieses Startguthaben aufgebraucht, besteht die Möglichkeit das Tool über ein Abo-Modell mit erweiterten Funktionen weiterhin zu nutzen:

Tipps für die Nutzung

Auf Englisch suchen – Zum einen ist Elicit ein amerikanisches Tool, zum anderen ist Englisch die Sprache der Wissenschaft. Die besten Ergebnisse erhältst du daher, wenn du deine Suchanfragen auf Englisch stellst.

Offene Fragen stellen – Je spezifischer die Suchanfrage gestellt wird, desto weniger Literatur wird tendenziell gefunden. Suche zum Beispiel eher nach „What are the latest developments in Long-Covid research?“ anstelle von „What effects does Long-Covid have on the lung capacity of patients?“

Ergänzende Quellen – Nutze neben Elicit weitere Bibliotheken um Literatur zu finden. Die Semantic Scholar Datenbank ist umfangreich aber nicht allumfassend. Da die Funktionen auch mit Fremdliteratur funktionieren, kannst du auch nach der Recherche noch von Elicit profitieren.


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Mehr Informationen

Startschwierigkeiten? Auf dem YouTube Kanal von Elicit werden regelmäßig Tutorials veröffentlicht und neue Features vorgestellt.

Limitierungen

Obwohl Elicit mit vielen sehr nützlichen Funktionen glänzen kann, stößt du irgendwann an die Grenzen des Tools. Wie oben erwähnt, ist die kostenlose Nutzung durch die frei verfügbaren Credits limitiert und anschließend nur noch nach Bezahlung verfügbar.
Zudem scheint die Datenbank, auf die Elicit zugreift, endlos zu sein, ist aber kleiner als beispielsweise die von Google Scholar. Es kann also sein, dass dir wertvolle Informationen entgehen.
Natürlich kann man mit Elicit auch fremdsprachige Publikationen finden, aber das Tool funktioniert am besten, wenn du es ausschließlich in englischer Sprache verwendest, da die Sprachmodelle, die hinter der KI stecken, englische Texte inhaltlich einfacher bewerten und einordnen können.
Schließlich ist natürlich auch zu berücksichtigen, dass die Informationen der KI auf Algorithmen basieren. Das hat zur Folge, dass die Angaben zu den Artikeln irreführend sein können oder zum Teil nicht der Wahrheit entsprechen. Aus diesem Grund solltest du Zusammenfassungen und Schlussfolgerungen immer anhand des Quelltextes überprüfen, bevor du dich in deiner eigenen Arbeit auf diese Informationen stützt.

Fazit

Abschließend kann man sagen, dass Elicit ein super nützliches Tool ist, um dir die Recherchearbeit während des Studiums enorm zu erleichtern. Die Möglichkeit, Fremdliteratur zu importieren und damit zu arbeiten, macht Elicit zu einem super Assistenten vor und während der Erstellung von wissenschaftlichen Inhalten. Die kostenlose Testversion reicht zunächst aus, um sich mit dem Tool vertraut zu machen und es für ein paar kleinere Projekte zu nutzen. Schade ist, dass es keine Möglichkeit gibt, die Credits z.B. gegen eine Einmalzahlung wieder aufzuladen und man somit gezwungen ist, ein Abo abzuschließen. Dennoch kann ich das Tool fürs Studium wärmstens empfehlen und würde jeder und jedem Studi raten, Elicit bei seinem nächsten Projekt auszuprobieren.

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