Studentenleben

Kein Auslandssemester – dafür 3 Wochen allein auf Bali

Mein Auslandssemester hat nicht geklappt, weil mein Englischtest nicht gereicht hat. Erst war ich enttäuscht, weil ich das Gefühl hatte, etwas zu verpassen. Trotzdem wollte ich unbedingt ins Ausland und etwas erleben.

Also habe ich mich gefragt, was mich eigentlich davon abhält, trotzdem zu reisen. Die Antwort war simpel: Nichts! Also habe ich meinen Flug nach Bali gebucht.


Warum Bali?

Die Entscheidung für Bali war kein Zufall. Ich wollte möglichst weit weg aus meinem gewohnten Umfeld und gleichzeitig ein Land, in dem man sich als Alleinreisende sicher fühlt. Bali bietet genau das: eine gute Infrastruktur, viele andere junge Reisende und eine Mischung aus Natur, Kultur und Entspannung. Außerdem hatte ich schon oft gehört, dass es ein perfekter Ort für eine erste Solo-Reise ist.

Rückblickend kann ich sagen: Genau das war es auch. Bali hat mir den perfekten Einstieg gegeben, um mich langsam an das Alleinreisen zu gewöhnen. Der Start der Reise lief dann aber doch etwas anders als geplant.


Anreise & erste Eindrücke

Die Anreise lief bei mir etwas anders als geplant. Ich bin zuerst nach Jakarta geflogen und wollte dort eigentlich ein paar Tage bleiben. Allerdings habe ich mich dort nicht wirklich wohlgefühlt, weshalb ich mich spontan entschieden habe, schon einen Tag später nach Bali weiterzureisen.

Rückblickend war das genau die richtige Entscheidung. Schon bei meiner Ankunft auf Bali habe ich gemerkt, dass sich die Atmosphäre komplett anders anfühlt und ich mich dort direkt wohler fühle. Es hat sich einfach sofort richtig angefühlt.
Gerade bei einer Solo-Reise habe ich gemerkt, wie wichtig es ist, auf sein Bauchgefühl zu hören. Wenn sich etwas nicht richtig anfühlt, darf man seine Pläne auch spontan ändern. Oft entstehen genau daraus die besten Erfahrungen.

Für die Einreise selbst war alles unkompliziert. Das Visum bekommt man direkt am Flughafen, solange man einen Rückflug nachweisen kann.


Meine Route durch Bali

Hier siehst du meine Route durch Bali. Gestartet bin ich in Kuta und bin dann über Canggu und Ubud weiter in den Norden nach Lovina und Kintamani gereist. Danach ging es für mich auf die Inseln nach Nusa Penida und auf die Gili-Inseln, bevor ich zum Abschluss nach Uluwatu und Jimbaran gefahren bin.


Alleine gestartet – aber nie lange allein geblieben

Alleine zu reisen war am Anfang ungewohnt. Ich musste plötzlich alles selbst organisieren und Entscheidungen alleine treffen. Gerade in den ersten Tagen habe ich mich öfter gefragt, ob ich das wirklich schaffe. Das hat sich aber schneller geändert, als ich gedacht hätte. Schon am zweiten Tag habe ich Leute kennengelernt, mit denen ich teilweise auch weitergereist bin. In dem Moment habe ich gemerkt, wie einfach es eigentlich ist, Anschluss zu finden, wenn man offen ist.

Ein besonders schöner Moment war, dass eine Freundin zufällig auch auf Bali war. Wenn es unsere Routen zugelassen haben, haben wir uns immer wieder getroffen. Das hat sich fast ein bisschen nach Zuhause angefühlt, nur auf der anderen Seite der Welt.


Tipps & Tricks

Wie komme ich von A nach B?

Auf Bali kommt man einfacher von A nach B, als man am Anfang denkt. Besonders hilfreich sind Apps wie Grab und Gojek, mit denen man sich schnell und günstig Fahrten buchen kann.
Gerade für den Anfang würde ich empfehlen, diese Apps zu nutzen, um ein Gefühl für die Strecken und den Verkehr zu bekommen.

Unterkünfte buchen & Leute kennenlernen

Unterkünfte auf Bali lassen sich super einfach über Booking.com oder Hostelworld buchen. Gerade Hostels sind eine gute Möglichkeit, um schnell Leute kennenzulernen. Viele bieten gemeinsame Aktivitäten oder Events an, wodurch man direkt Anschluss findet. Für mich war das eine der einfachsten Möglichkeiten, auch als Alleinreisende neue Kontakte zu knüpfen und nicht lange allein zu bleiben.

Mein persönlicher Tipp: Buche die ersten Unterkünfte schon von Deutschland aus, damit du nach der Ankunft direkt einen festen Anlaufpunkt hast. Danach kannst du vieles spontan vor Ort entscheiden, was auf Bali problemlos möglich ist.

Internet & SIM-Karte

Eine SIM-Karte ist auf Bali super praktisch, damit du jederzeit Internet hast und Apps wie Grab oder Gojek nutzen kannst. Du kannst dir entweder schon vor der Reise eine eSIM holen oder dir direkt am Flughafen eine lokale SIM-Karte kaufen. Ich habe mich vor Ort dafür entschieden und hatte direkt nach der Ankunft Internet.


Reise Packliste für Bali

Wenn du dir unsicher bist, was du für deine Reise nach Bali einpacken sollst, kann ich dir dieses Video empfehlen:

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Meine Highlights auf Bali

Die schönsten Sonnenuntergänge

Quad-Tour

Die Quad-Tour war eines meiner absoluten Highlights auf Bali. Durch den Dschungel, Reisfelder, Flüsse und sogar Tunnel zu fahren, war komplett anders als alles, was ich bisher gemacht habe. Es war teilweise ziemlich matschig, aber genau das hat den Spaß ausgemacht.
Besonders cool war, dass man dabei nicht nur Action hatte, sondern gleichzeitig auch die Natur von Bali auf eine ganz andere Art erleben konnte. Für mich war das die perfekte Mischung aus Abenteuer und Natur.

Zur Quad-Tour

Wasserfälle

Die Wasserfälle auf Bali gehören für mich zu den schönsten Orten der ganzen Reise. Mitten im Dschungel, umgeben von Natur und fern vom Trubel, hatten diese Orte etwas total Ruhiges und Besonderes.
Gerade der Weg dorthin war oft schon ein Erlebnis für sich, weil man durch kleine Pfade und tropische Landschaften läuft. Für mich waren die Wasserfälle der perfekte Ort, um einfach mal abzuschalten und die Natur zu genießen.

Tegenungan Waterfall Bali
Tibumana Waterfall

Tauchen auf den Gili-Inseln

Affenpark

Der Affenpark in Ubud war eine super spannende Erfahrung. Die Affen laufen dort frei herum und kommen teilweise sehr nah, was das Ganze gleichzeitig cool und ein bisschen unberechenbar macht.
Man merkt schnell, dass man auf seine Sachen aufpassen muss, aber genau das macht den Besuch auch so besonders.

Der Affenpark

Rückblickend war diese Reise eine der besten Entscheidungen, die ich treffen konnte. Auch wenn mein Auslandssemester nicht geklappt hat, habe ich auf Bali Erfahrungen gemacht, die ich nicht missen möchte.

Wenn du Fragen hast oder selbst überlegst, alleine zu reisen, kannst du mir gerne auf Instagram schreiben: https://instagram.com/jennifersbi


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eigene Aufnahmen

Studentenleben

Stuttgart hautnah erleben: Meine Highlights, Tipps und Must-Sees

Stuttgart ist eine der sieben größten Städte Deutschlands. Doch was kann man hier eigentlich erleben und wo lohnt sich ein Besuch wirklich? Genau diese Frage wurde mir schon oft in der Stadt gestellt – meistens von Leuten, die zum ersten Mal hier sind und nicht so recht wissen, wo sie anfangen sollen. Da ich selbst aus Stuttgart komme und die Stadt auch als Studentin erlebt habe, zeige ich euch hier meine liebsten Spots, Tipps und Must-Sees, damit ihr bei eurem nächsten Trip in die Landeshauptstadt von Baden-Württemberg nichts verpasst.

Ankommen in Stuttgart: Anreise und Fortbewegung

Die Anreise nach Stuttgart ist von Offenburg aus ziemlich entspannt. Am einfachsten klappt es mit dem Regionalverkehr: Ihr könnt mit dem RE2 oder RE7 Richtung Karlsruhe fahren und dort in den RE1 umsteigen, der euch direkt zum Stuttgarter Hauptbahnhof bringt. Alternativ gibt es auch ICE-Verbindungen, mit denen ihr je nach Verbindung noch schneller in der Landeshauptstadt ankommt.

Gerade für Studierende ist die Regionalbahn hier echt praktisch, weil man – falls vorhanden, einfach das Deutschlandticket nutzen kann und so keine zusätzlichen Fahrtkosten hat. Ein weiterer Vorteil: Am Hauptbahnhof angekommen, seid ihr direkt mitten in der Stadt und super angebunden – der perfekte Ausgangspunkt für euren Trip.

Mit dem Auto ist Stuttgart zwar auch erreichbar, allerdings solltet ihr je nach Tageszeit mit Verkehr und teuren Parkmöglichkeiten in der Innenstadt rechnen. Von Offenburg aus seid ihr etwa 1,5 Stunden unterwegs. Da die Strecke über Pforzheim führt, kann sich die Fahrzeit durch eine bekannte Baustelle dort häufig verlängern. Wirklich sinnvoll ist die Anreise mit dem Auto eher abends, da viele Parkhäuser dann günstigere Nachttarife anbieten.

Auch innerhalb der Stadt ist die Fortbewegung super easy. Besonders praktisch ist das Netz aus S-Bahnen und U-Bahnen, die euch schnell in alle wichtigen Stadtteile bringen. Die wichtigsten Knotenpunkte sind dabei der Stuttgart Hauptbahnhof, Charlottenplatz, Rotebühlplatz und der Schlossplatz. Die Bahnen fahren meist im kurzen Takt, oft alle fünf bis zehn Minuten, sodass ihr nie lange warten müsst. Neben der Bahn ergänzen Busse das Verkehrsnetz sehr gut, vor allem dort, wo keine Bahn direkt fährt.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Highlights

Wenn ihr in Stuttgart unterwegs seid, gibt es ziemlich viel zu entdecken – und das Ganze lässt sich auch als Student gut machen, ohne direkt komplett pleite zu gehen.

Für alle, die auf Technik und Autos stehen, sind das Porsche Museum (Eintritt: 15€, ermäßigt: 8€) und das Mercedes-Benz Museum (Eintritt: 16€, ermäßigt: 8€) absolute Klassiker. Gerade für Technik-Interessierte ist ein Besuch besonders spannend, da man hier nicht nur Design, sondern auch die Entwicklung moderner Fahrzeugtechnik hautnah erleben kann. Selbst wenn ihr nicht der größte Autofan seid, lohnt sich ein Besuch alleine wegen der Architektur und der Geschichte.

Wenn ihr mal raus aus dem Stadttrubel wollt, dann ist die Wilhelma mit viel Natur und vielen Tieren ideal für euch. Der Eintritt liegt bei 22€, als Student erhaltet ihr für 14,50€ ermäßigten Eintritt. Ein kleiner Geheimtipp ist der Abendtarif – für 16€ (11€ ermäßigt) ist es nicht nur günstiger, sondern auch viel ruhiger.

Für etwas Süßes zwischendurch könnt ihr bei der Ritter Sport Bunte Schokowelt vorbeischauen. In der Schokowerkstatt könnt ihr eigene Schokolade kreieren (ab 20€), außerdem gibt es zusätzlich noch das Museum Ritter (Eintritt: 8€, ermäßigt: 5€), ein Museums-Café und eine Schokoausstellung rund um Ritter Sport. Kleiner Hinweis: Die Ritter Sport Bunte Schokowelt liegt etwas außerhalb von Stuttgart – lohnt sich also vor allem, wenn ihr mehr als einen Tag vor Ort seid.

Kunstinteressierte kommen im Kunstmuseum am Schlossplatz auf ihre Kosten – für 8€ (ermäßigt 5€) gibt es hier moderne Kunst mitten im Stadtzentrum. Wenn ihr statt klassischer Kunst eher Lust auf etwas Interaktives habt, ist das Museum der Illusionen eine super Alternative: Hier erwarten euch optische Täuschungen und spannende Illusionsräume für 16€ (ermäßigt 14€).

Events und saisonale Highlights

Je nach Jahreszeit hat Stuttgart auch richtig spannende Events auf Lager, die ihr euch nicht entgehen lassen solltet.

Ein absolutes Highlight ist der Cannstatter Wasen mit dem Stuttgarter Frühlingsfest und dem Volksfest im Herbst. Beide dauern jeweils rund drei Wochen und bieten alles von Fahrgeschäften über Essensstände bis hin zu Festzelten – so ist wirklich für jeden etwas geboten.

In der Winterzeit wird es dann deutlich ruhiger, aber mindestens genauso schön: Der Stuttgarter Weihnachtsmarkt gehört zu den größten und ältesten in ganz Deutschland. Mit etwa 280 Ständen ist für viel Abwechslung gesorgt. Hier gibt es von Essen bis Deko alles, was in Weihnachtsstimmung passt.

Wenn ihr Interesse an verschiedenen Events habt, in der Porsche-Arena und der Hanns-Martin-Schleyer-Halle finden regelmäßig Konzerte, Shows und Sportevents statt.

Food und Drinks – meine Lieblingsspots

Auch kulinarisch hat Stuttgart einiges zu bieten. Hier sind ein paar meiner persönlichen Lieblingsspots. Von entspanntem Frühstück bis hin zu richtig gutem Abendessen.

Wenn ihr Lust auf italienisches Essen habt, kann ich euch das Valle empfehlen. Vor allem die Trüffel-Nudeln sind ein Highlight, und das Schokosoufflé zum Abschluss lohnt sich auch immer. Für richtig gute Pizza solltet ihr außerdem bei 60 Seconds to Napoli vorbeischauen. Die neapolitanische Pizza ist dort mit ihrem luftigen Teig richtig lecker.

Für Sushi und asiatische Küche ist N14 genau die richtige Adresse. Perfekt, wenn ihr mal etwas hochwertigeres essen gehen wollt.

Wenn ihr euch nicht entscheiden könnt oder einfach Lust auf Vielfalt habt, ist die Markthalle perfekt für einen kleinen Food-Stop zwischendurch. Hier gibt es Essen aus verschiedenen Ländern und ihr könnt einfach durchlaufen und überall kleine Spezialitäten entdecken.

Zum Frühstück oder für einen entspannten Start in den Tag lohnt sich Ludo total, vor allem die Egg Drop Sandwiches sind richtig gut.

Für Matcha- und Dessert-Fans lohnt sich ein Stopp bei xoxo Matcha, Hali Café und Tiramistu. Hier bekommt ihr leckeren Matcha und Süßspeisen. Besonders bei Tiramistu solltet ihr das Tiramisu probieren, das wirklich ein Highlight ist. Im Hali Café gibt es unter anderem verschiedene Kuchensorten, besonders der Crêpe Cake sticht hier heraus und ist super lecker.

Noch mehr Kuchen-Highlights findet ihr außerdem bei Maison Karl. Vor allem der Käsekuchen ist dort mein persönlicher Favorit.

Wer nicht so der Kuchenliebhaber ist, könnte sich für einen schnellen Snack zwischendurch eine Zimtschnecke bei Zeit für Brot holen. Die Zimtschnecken sind ziemlich bekannt – werden dem Hype aber definitiv gerecht.

Stuttgarts Nightlife – Clubs und Bars

Das Nachtleben in Stuttgart ist ebenfalls sehr vielseitig, von entspannten Bars bis hin zu den verschiedensten Clubs ist alles dabei.

Wenn ihr tagsüber starten und langsam in den Abend übergehen wollt, sind vor allem das Waranga und Tatti perfekt. Beide haben Innen- und Außenbereiche und bieten alles von Matcha und Kaffee bis hin zu unterschiedlichen Drinks. Abends wird die Stimmung dort deutlich lebhafter, mit lauterer Musik und Bar-Vibes.

Eine gute Mischung aus Café und Club bieten das Oscho und Comodo. Auch hier könnt ihr tagsüber entspannt etwas trinken gehen. Abends verwandelten sich die Locations zu einer Kombination aus Bar und Club. Dabei habt ihr sowohl Innen- als auch Außenbereiche, in denen ihr auch abends noch entspannt sitzen könnt.

Wenn ihr Lust auf unterschiedliche Musikrichtungen und ein gemischtes Publikum habt, sind das Amici und das Hi Life gute Optionen. Je nach Event ist hier musikalisch alles dabei.

💡Kleiner Hinweis: Das Amici ist übrigens auch ein Restaurant, sodass ihr auch die Möglichkeit habt dort vorher zu essen.

Für ein etwas jüngeres Publikum (ab 18 Jahren) ist der Club Mica eine beliebte Adresse, während das Zubrovka eher ein etwas älteres Publikum ab 25 Jahren anspricht.

Meine persönliche Empfehlung, wenn ihr mal etwas anderes machen wollt: ⭐ Stereo Karaokebar. Dort könnt ihr eigene Räume für 6-25 Personen mieten (ca. 25-60€ pro Stunde) und einfach gemeinsam Karaoke singen – perfekt für einen lustigen Abend mit Freunden.

Die schönsten Naturspots und Ausblicke

Neben dem Stadtleben gibt es in Stuttgart auch einige schöne Orte, um einfach mal abzuschalten und die Aussicht oder Natur zu genießen – besonders bei gutem Wetter.

Ein echtes Highlight ist die Grabkapelle auf dem Württemberg. Von dort habt ihr einen richtig schönen Blick über die Weinberge und die Stadt, perfekt für einen kleinen Ausflug.

Auch der Killesbergpark eignet sich super, um ein bisschen rauszukommen. Der Park ist groß und vielseitig. Mit dem Killesbergturm habt ihr eine tolle Aussicht, außerdem gibt es verschiedene Tiere und sogar die Killesbergbahn, die durch den Park fährt. Perfekt für einen entspannten Spaziergang mit ein bisschen Abwechslung.

Wenn ihr einen Spot direkt in der Innenstadt sucht, bietet sich der Schlossplatz an. Hier findet ihr eine große Grünfläche direkt vor dem Schloss mit vielen Sitzmöglichkeiten. Geht ihr ein Stück weiter nach hinten, erreicht ihr den Schlossgarten, mit viel Natur und einem See zum Entspannen.

Für eine richtig gute Aussicht lohnt sich außerdem der Fernsehturm – meine persönliche Top-Empfehlung. Er bietet einen beeindruckenden Blick über Stuttgart und die Umgebung. Besonders bei gutem Wetter könnt ihr hier richtig weit sehen und die Stadt aus einer ganz anderen Perspektive erleben.

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Shopping-Spots

Wer Lust auf Shopping hat, wird in Stuttgart definitiv fündig. Die bekannteste Anlaufstelle ist die Königstraße, direkt am Schlossplatz. Die lange Einkaufsstraße zieht sich einmal durch die Innenstadt und hier findet ihr eigentlich alles, von bekannten Ketten bis hin zu kleineren Läden.

Wenn ihr lieber alles an einem Ort habt, lohnt sich ein Besuch im Milaneo. Das große Einkaufszentrum bietet eine riesige Auswahl an Geschäften und ist perfekt, wenn ihr wetterunabhängig shoppen wollt.

Etwas Schicker wird es im Dorotheen Quartier. Hier findet ihr eher exklusive und teurere Läden, ideal für ein etwas hochwertigeres Shopping-Erlebnis.

Stuttgart auf einem Blick

Damit ihr alle genannten Orte besser findet, habe ich euch hierzu eine Karte erstellt.🗺️

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Lohnt sich Stuttgart für euren Trip?

Stuttgart hat einiges zu bieten und ist vor allem durch die Mischung aus Stadtleben, Natur, Essen und Nightlife sehr abwechslungsreich. Egal was ihr sucht – hier findet wirklich jeder etwas. Ich persönlich kann euch die Stadt definitiv empfehlen. Auch wenn es wie in jeder Großstadt ein paar kleinere Nachteile wie Verkehr, Baustellen oder höhere Preise gibt, überwiegen für mich ganz klar die positiven Eindrücke.

Lohnt sich Stuttgart für euren Trip? Meine Antwort ist ganz klar: Ja!

Titelbild Stuttgart: erstellt mit Canva

Abbildung 1 Hauptbahnhof Stuttgart: https://images.unsplash.com/photo-1628089948228-33a0c3ef3c70?ixlib=rb-4.1.0&q=85&fm=jpg&crop=entropy&cs=srgb&dl=christian-lue-asAC2A-n1TI-unsplash.jpg

Abbildung 2 U-Bahn: https://images.unsplash.com/photo-1615111838071-839756a835b0?ixlib=rb-4.1.0&q=85&fm=jpg&crop=entropy&cs=srgb&dl=christian-lue-Dz5LT1AAYzE-unsplash.jpg

Abbildung 3 Porsche Museum: https://images.unsplash.com/photo-1638200975732-3828f089b8cc?ixlib=rb-4.1.0&q=85&fm=jpg&crop=entropy&cs=srgb&dl=marcel-strauss-XguODxYgfQY-unsplash.jpg

Abbildung 4 Porsche Museum: https://images.unsplash.com/photo-1724589056055-4e22c0748ece?ixlib=rb-4.1.0&q=85&fm=jpg&crop=entropy&cs=srgb&dl=jens-riesenberg-4RNVE3lOedQ-unsplash.jpg

Abbildung 5 Porsche Museum Ausstellung: https://images.unsplash.com/photo-1745858525774-0631c187760c?ixlib=rb-4.1.0&q=85&fm=jpg&crop=entropy&cs=srgb&dl=andreas-maier-1L6clixP5_k-unsplash.jpg

Abbildung 6 Mercedes-Benz Museum: https://images.unsplash.com/photo-1579558449098-2bb4e1cfc3ed?ixlib=rb-4.1.0&q=85&fm=jpg&crop=entropy&cs=srgb&dl=marcel-strauss-_GNmX73ix5A-unsplash.jpg

Abbildung 7 Mercedes-Benz Museum Ausstellung: https://images.unsplash.com/photo-1669224281206-cf48d25a49ba?ixlib=rb-4.1.0&q=85&fm=jpg&crop=entropy&cs=srgb&dl=andrew-dawes-pPY77DtnQ7Y-unsplash.jpg

Abbildung 8 Mercedes-Benz Museum Ausstellung: https://images.unsplash.com/photo-1698856712677-7bdfdac579d0?ixlib=rb-4.1.0&q=85&fm=jpg&crop=entropy&cs=srgb&dl=gerhard-siebert-YGkFHTnqlpM-unsplash.jpg

Abbildung 9 Wilhelma Robben: https://images.unsplash.com/photo-1625179220417-f7ed7463bcbb?ixlib=rb-4.1.0&q=85&fm=jpg&crop=entropy&cs=srgb&dl=lisa-burghardt-8bVogUNNLzk-unsplash.jpg

Abbildung 10 Wilhelma Eisbär: https://images.unsplash.com/photo-1625179147049-67d92a6ccf4a?ixlib=rb-4.1.0&q=85&fm=jpg&crop=entropy&cs=srgb&dl=lisa-burghardt-vJA6GwPSS1o-unsplash.jpg

Abbildung 11 Wilhelma Kaktus: https://images.unsplash.com/photo-1558350157-e8f4d5a241c3?ixlib=rb-4.1.0&q=85&fm=jpg&crop=entropy&cs=srgb&dl=maurits-bausenhart-nq5cDvRKl84-unsplash.jpg

Abbildung 12 Cannstatter Wasen: https://images.unsplash.com/photo-1748149807225-4634438b322b?ixlib=rb-4.1.0&q=85&fm=jpg&crop=entropy&cs=srgb&dl=soham-banerjee-IgutlMFZMEk-unsplash.jpg

Abbildung 13 Stuttgarter Weihnachtsmarkt: https://images.unsplash.com/photo-1733091836293-1fdb8a924d3e?ixlib=rb-4.1.0&q=85&fm=jpg&crop=entropy&cs=srgb&dl=georg-eiermann-mmg9GkXXXV8-unsplash.jpg

Abbildung 14-19 Food, drinks, nightlife: eigene Aufnahmen

Abbildung 20 Grabkapelle: https://images.unsplash.com/photo-1637321385271-2d9450216d23?ixlib=rb-4.1.0&q=85&fm=jpg&crop=entropy&cs=srgb&dl=oliver-roos-9SeERzgCPOE-unsplash.jpg

Abbildung 21 Killesbergbahn: https://images.unsplash.com/photo-1756134797314-d48a42ca2876?ixlib=rb-4.1.0&q=85&fm=jpg&crop=entropy&cs=srgb&dl=georg-eiermann-zgQ-SExiWuk-unsplash.jpg

Abbildung 22 Schlossplatz: eigene Aufnahmen

Abbildung 23 Fernsehturm: https://images.unsplash.com/photo-1580419529534-2bc023f73d7a?ixlib=rb-4.1.0&q=85&fm=jpg&crop=entropy&cs=srgb&dl=jan-bottinger-mFBh4x79dwI-unsplash.jpg

Abbildung 24 Stuttgart Schild: erstellt mit ChatGPT

Studium

Adrenalin im Blut, Marketing im Kopf – Mein Weg zum DEC-Master

Manche finden ihren Drive im Hörsaal, ich habe meinen in 4.000 Metern Höhe über den Stränden Australiens gefunden. Wenn mich heute jemand fragt, warum ich Dialogmarketing und E-Commerce studiere, dann ist die Antwort kein trockener Business-Plan.

Australien: Wo der Spirit fliegen lernte 🇦🇺

Mein Jahr Work & Travel und das Semester an der Bond University waren für mich viel mehr als nur eine gute Zeit. Es war die Suche nach mir selbst mit einigen Grenzerfahrungen. Ob beim Skydiving über Mission Beach, beim Klippenspringen in den Blue Mountains oder beim Surfen an der Gold Coast – Australien hat mir gezeigt, was es bedeutet, wenn das Herz bis zum Hals schlägt.

Dort habe ich verstanden, wie eine Brand wie Red Bull funktioniert. Sie verkaufen kein Getränk, sie verkaufen das Gefühl, das ich hatte, kurz bevor ich aus dem Flugzeug gesprungen bin. Und genau diese Verbindung aus Action, Storytelling und Lifestyle ist mein Antrieb.

Der Realitätscheck: Zwischen Elbe und Erkenntnis 💡

Nach meinem Studium in International Business folgte der Sprung in die Praxis: Junior Marketing Managerin in einer Hamburger Immobilienfirma. Eine tolle Stadt und ein wirklich wertvoller Karrierestart.. Ich denke wahnsinnig gerne an diese Zeit zurück, vor allem an die gemeinsamen Mittagspausen mit den Kolleg*innen oder an die gemeinsam geplanten Events. Wir waren ein tolles Team, ich habe unglaublich viel gelernt und den Job wirklich geschätzt.

Aber während draußen der graue Hamburger Regen gegen die Scheiben peitschte, merkte ich, mir fehlt der Speed! Die Immobilienwelt ist strategisch stark, aber für jemanden mit Drang zu Dynamik und Geschwindigkeit zu statisch. Ich wollte weg von langen Investmentzyklen und hin zu Produkten, die Emotionen wecken, Trends setzen und eine tägliche Relevanz im Leben der Konsumenten haben. Ich wollte in die FMCG-Branche. Dorthin, wo die Energie zu Hause ist.

Erfüllung durch Passion ✨

Ich glaube fest daran: Authentisches Marketing lässt sich nicht künstlich im Labor erzeugen. Es entsteht nur dort, wo echte Leidenschaft auf Strategie trifft. Wenn das, was viele nur als Hobby sehen, zum strategischen Herzschlag einer Marke wird, passiert etwas Magisches. Man verkauft nicht mehr – man bewegt etwas!

Die Schlacht der Giganten: Adrenalin VS Geborgenheit

Wer am Regal steht, kommt an großen Playern wie Red Bull oder Coca Cola nicht vorbei. Es wird sofort klar: Es geht nie nur um den Inhalt des Produkts! Diese Marken zeigen perfekt, wie man Menschen erreicht, aber auf völlig verschiedenen Wegen:

  • Red Bull dein Durst nach Freiheit: Die Marke setzt auf die totale Aktivierung und investiert knapp 35 % des Umsatzes zurück in das Marketing. Red Bull verkauft kein Getränk, sondern der Zugang zu einer Welt voller Grenzerfahrungen und Höchstleistungen. Die Dose fungiert lediglich als Eintrittskarte in ein Universum aus Action und Storytelling. Wer zu Red Bull greift, sucht kein Erfrischungsgetränk – er sucht die Bestätigung, über sich hinauswachsen zu können!
  • Coca Cola dein Safe-Space: Der Getränke-Gigant hat „Emotional Branding“ perfektioniert. Bei dieser Strategie geht es nicht um den nächsten Kick, sondern um Beständigkeit, Gemeinschaft und ein tiefes Gefühl von Zugehörigkeit. Während Red Bull zum Sprung motiviert, besetzt Coca Cola die wertvollen Momente der Entspannung und des Miteinanders. Sie haben es geschafft, ein einfaches Erfrischungsgetränk weltweit als universelles Symbol für Glück und Geborgenheit zu etablieren.

Zwei Marken, zwei Welten: Die eine treibt dich an, die andere fängt dich auf. Am Ende ist völlig egal, was in der Dose ist. Entscheidend ist nur, wie du dich fühlst, wenn du sie in der Hand hältst!

Warum DEC? Die Antwort auf die Anforderungen von Global Playern

Vielleicht fragst du dich: Warum braucht man für Marketing und E-Commerce ein ganzes Masterstudium? Ein Blick auf die Anforderungen bei globalen Unternehmen wie Red Bull zeigt: Wer die Zielgruppe erreichen möchte, braucht mehr als nur ein bisschen Online-Gespür. Mein Studium in Offenburg gibt mir genau die strategischen Werkzeuge an die Hand, die für solche Rollen entscheidend sind:

Multi-Channel-Retailing: Egal ob wir im Supermarkt stehen oder auf der Website bestellen eine erfolgreiche Marke wie Red Bull muss heutzutage überall verfügbar sein!

E-Commerce-Konzeption und Testing: Online entscheiden Millisekunden darüber, ob ein Kunde bleibt oder abspringt. Es muss eine nahtlose, intuitive Reise geboten werden, die den Nutzer ohne Reibungsverluste zum Ziel führt.

Data Analytics: In globalen Unternehmen werden Entscheidungen nicht aus dem Bauch heraus getroffen. Daten sind die wichtigste Ressource, um Trends frühzeitig zu erkennen und das Kundenverhalten wirklich zu verstehen.

Social Media: Marken wie Red Bull verkaufen keine Dosen, sie verkaufen Inspiration. Social Media ist dabei der direkte Draht zur Community, um die Marke nicht nur sichtbar, sondern erlebbar zu machen.

Was ist dein Energy-Boost? ⚡️

Am Ende geht es doch um eine Frage: Brennst du für das, was du tust?

Für mich ist klar: Ich will nicht nur zusehen, wie globale Marken Trends setzen, ich will diese Trends aktiv mitgestalten. Mein Studium in Dialogmarketing und E-Commerce (DEC) ist für mich mehr als nur ein Mastertitel. Es hilft mir dabei in einer Welt die von Daten, schnellen Reaktionszeiten und hochemotionalem Storytelling lebt, den Unterschied zu machen.

Vielleicht stehst auch du gerade an einem ähnlichen Wendepunkt.

Mein Weg hat mir gezeigt: Wenn wir fundiertes Wissen über Data-Driven Marketing und E-Commerce mit echter Begeisterung paaren, sind keine Grenzen gesetzt!

Jetzt bist du gefragt: Welche Marke fasziniert dich so sehr, dass du dort nicht nur Kunde, sondern Teil der Erfolgsgeschichte sein willst?

Lass uns darüber diskutieren, wie wir die digitale Welt von morgen ein Stück dynamischer machen können. Ich bin bereit für den nächsten Sprung! Bist du es auch? 🪂

Quellen

Coca Cola (2026): Das Unternehmen. Url: https://www.cocacolaep.com/de/unternehmen/ (zugegriffen am 20. April 2026)

Red Bull (2026): Das Unternehmen. Url: https://www.redbull.com/de-de/energydrink/red-bull-unternehmen (zugegriffen am 20. April 2026)

Red Bull Karriere (2026): Senior Manager Brand & Marketing. Url: https://jobs.redbull.com/de-de/munich-senior-manager-brand-marketing-ref21872s?lang=en (zugegriffen am 20. April 2026)

LinkedIn (2026): Stellenausschreibung Red Bull International eCommerce Manager. Url: https://www.linkedin.com/jobs/view/4129610545/?trackingId=H1qeNcMNTWy%2FC9bBJ%2Fubpw%3D%3D (zugegriffen am 20. April 2026)

Qinyao Zhang (2024): Linking Viral Marketing to Brand Awareness: The Case of Red Bull. Url: https://drpress.org/ojs/index.php/HBEM/article/view/28144 (zugegriffen am 20. April 2026)

Hochschule Offenburg (2026): M. Sc. Dialogmarketing und E-Commerce. Url: https://www.hs-offenburg.de/studium/master/dialogmarketing-und-e-commerce (zugegriffen am 20. April 2026)

Hochschule Heilbronn (2026): B.A. International Business. Url: https://www.hs-heilbronn.de/en/international-business (zugegriffen am 20. April 2026)

Bond University (2026): Study at Bond. Url: https://bond.edu.au (zugegriffen am 20. April 2026)

Wayer (2026): Work & Travel. Url: https://wayers.com/de (zugegriffen am 20. April 2026)

Deliverect (2023): Was ist FMCG? Die Fast-Moving Consumer Goods Branche verstehen. Url: https://www.deliverect.com/de-de/blog/fmcg-und-lebensmittel/was-ist-fmcg-fast-moving-consumer-goods-branche-verstehen (zugegriffen am 20. April 2026)

Schwarzwaldfüherer (2026): Offenburg. Url: https://www.schwarzwaldfuehrer.de/ortenau/ferienorte/offenburg.html (zugegriffen am 20. April 2026)

Foodwatch (2018): Der Coca-Cola-Report. Url: https://www.foodwatch.org/de/der-coca-cola-report (zugegriffen am 20. April 2026)

Jobaaj (2026): Case Study: Coca-Cola’s Emotional Marketing Strategy and Its Impact. Url: https://www.jobaajlearnings.com/casestudies/Case-Study-Coca-Colas-Emotional-Marketing-Strategy-and-Its-Impact (zugegriffen 27. April 2026)

Bildquellen

Abbildung 1: Ich beim Skydiving, eigene Aufnahme bearbeitet mit Canva

Abbildung 2: Sydney Harbour Bridge, Bild erstellt mit Canva

Abbildung 3: Hamburger Regen und FMCG-Branche, erstellt mit Canva

Abbildung 4: Fallschirmspringer, erstellt mit Canva

Studentenleben

48 Stunden Côte d‘Azur: Mein spontaner Kurztrip nach Nizza und Monaco

Einfach mal raus, Sonne tanken und das Meer sehen – und das alles an nur einem Wochenende? Genau das habe ich ausprobiert. Mein Ziel: Nizza und Monaco an der Côte d‘Azur. In gerade mal zwei Tagen habe ich nicht nur zwei völlig unterschiedliche Städte erlebt, sondern auch gemerkt, wie schnell sich so ein Trip wie ein kleiner Urlaub anfühlen kann. Zwischen türkisblauem Wasser, mediterranem Flair und einem Hauch von Luxus teile ich meine persönlichen Highlights und praktische Tipps, perfekt für alle, die spontan raus wollen und in kurzer Zeit möglichst viel erleben möchten.

Es ist früh am Morgen, die Nachtfahrt steckt noch in den Knochen, und plötzlich liegt es vor uns: das Meer. Türkisblau, ruhig, fast schon unwirklich nach den letzten Stunden im Auto. Wenig später stehen wir mitten in Monaco, umgeben von eleganten Gebäuden, Luxusautos und einer Kulisse, die eher an einen Film erinnert als an einen spontanen Kurztrip.

Alles begann nur wenige Tage zuvor mit einer simplen Idee: einfach mal raus und ans Meer. Ohne große Planung, aber mit dem festen Entschluss, in kurzer Zeit möglichst viel zu erleben.

Meine sechs Stopps an der Côte d‘Azur

Zwei Tage, zwei Städte, und jede hat ihren ganz eigenen Charme. Den Anfang macht Monaco, wo Luxus, Meer und beeindruckende Ausblicke aufeinandertreffen.

Nach unserer Ankunft am Morgen tauchen wir direkt in das Herz von Monaco ein. Noch etwas müde von der Nachtfahrt, aber voller Vorfreude starten wir in den Tag und merken schnell: diese Stadt ist alles andere als gewöhnlich…


Tag eins: Monaco entdecken

Vormittag: Casino, Altstadt und Monaco-Flair

Unser erster Stopp ist das berühmte Casino von Monte-Carlo. Schon von außen beeindruckt das Gebäude mit seiner Architektur und der besonderen Atmosphäre. Davor reihen sich Luxusautos aneinander und machen den Ort meiner Meinung nach fast schon zu einer kleinen Ausstellung auf vier Rädern. Auch ein Blick ins Innere ist möglich. In die Eingangshalle kommt man kostenlos hinein. Wer jedoch die prunkvollen Spielsäle sehen möchte, muss Eintritt zahlen (circa 20 Euro).
Unser Fazit: Ein kurzer Blick von außen und in die Lobby reicht völlig aus, um das besondere Flair mitzunehmen.

Nur wenige Schritte entfernt liegt das elegante Hotel de Paris. Zusammen mit dem Platz davor entsteht genau das Bild, das man mit Monaco verbindet: stilvoll, exklusiv und ein bisschen surreal.

Anschließend schlendern wir durch das Viertel rund um das Carré d‘Or. Zwischen Designerläden und kleinen Boutiquen lässt sich das besondere Flair der Stadt perfekt aufnehmen, auch ohne etwas zu kaufen.

Dann geht es Schritt für Schritt nach oben. Durch kleine Gassen und vorbei an Aussichtspunkten erreichen wir schließlich die Altstadt von Monaco, auch bekannt als Monaco-Ville. Hier wartet eines der Highlights des Tages: der Fürstenpalast von Monaco. Hoch oben über der Stadt gelegen bietet er nicht nur einen beeindruckenden Blick über den Hafen und das Meer, sondern auch spannende Einblicke in die Geschichte des Fürstentums. Wenn du dich dafür interessierst, lohnt sich auch ein Blick ins Innere des Palasts. Tickets kannst du vorab online reservieren. Ein besonderes Erlebnis ist außerdem die tägliche Wachablösung, die gegen 11:55 Uhr stattfindet.

👉🏼 Kleiner Tipp: Sei etwas früher da für die Wachablösung, damit du dir einen guten Platz sichern kannst.

Nachmittag: Hafen, Promenade und entspanntes Monaco

Am Nachmittag wird es entspannter. Wir laufen wieder Richtung Wasser und erreichen den Port Hercule, einen der bekanntesten Häfen der Stadt. Palmen, Sonne und das türkisfarbene Meer sorgen sofort für Urlaubsfeeling. Riesige Yachten liegen dicht an dicht, tatsächlich größer und beeindruckender als man es sich vorher vorstellt. Ein Spaziergang entlang des Wassers lohnt sich hier besonders, weil es ständig etwas Neues zu entdecken gibt.

Nach so vielen Eindrücken tut eine kleine Pause gut. Der Strand am Larvotto Beach ist dafür ideal. Direkt am Wasser findest du mehrere Restaurants und Cafés für ein entspanntes Mittagessen. Mein Favorit ist das La Note Bleue. Dort lohnt es sich, ein paar Vorspeisen zu bestellen, um sich ein bisschen durchtesten zu können. Oder man holt sich einfach ein Eis, setzt sich an den Strand und genießt den Moment mit Blick aufs Meer und Sonne im Gesicht.

Zum Abschluss laufen wir noch ein Stück entlang der berühmten Strecke des Monaco Grand Prix. Viele Abschnitte der Formel-1-Strecke verlaufen ganz normal über Straßen, die man einfach zu Fuß abgehen kann. Das ist schon ein besonderes Gefühl, vor allem wenn man bedenkt, dass hier sonst echte Rennwagen vorbeirasen. Auch ohne Rennwochenende ist das definitiv ein echtes Erlebnis.


Wusstest du schon?

– Monaco ist nach dem Vatikan der zweitkleinste Staat der Welt
– hier leben mehr Millionäre pro Quadratmeter als irgendwo sonst
– die berühmte Grand-Prix-Strecke führt mitten durch die Stadt
– für Einwohner gibt es keine Einkommenssteuer
– der Fürstenpalast wird bis heute von der Fürstenfamilie genutzt


Von Monaco nach Nizza

Noch am Abend wechseln wir die Kulisse komplett. Statt Glamour und großen Yachten erwarten uns in Nizza enge Gassen, bunte Häuser und das entspannte Treiben einer Stadt, die sofort dieses leichte, südliche Flair spürbar macht.

Nur etwa 30 Minuten trennen Monaco und Nizza voneinander, und trotzdem fühlt sich die Weiterfahrt wie ein kleiner Szenenwechsel an. Entlang der Küste geht es vorbei an wunderschönen kleinen Orten wie Èze oder Villefranche-sur-Mer. Planst du etwas mehr Zeit als nur ein Wochenende ein? Dann lohnt es sich definitiv einen Zwischenstopp einzulegen in diesen kleinen, charmanten Städtchen mit engen Gassen, den typischen pastellfarbenen Häusern und traumhaften Ausblicken aufs Meer.

Hier bekommst du ein paar Eindrücke dieser kleinen Küstenorte.

Wir haben die Fahrt einfach genossen und sind direkt nach Nizza durchgefahren. Dort angekommen, merkt man sofort den Unterschied zwischen weniger Luxus, dafür aber mehr Leichtigkeit.

Der Abend eignet sich perfekt, um entspannt anzukommen und den Tag ausklingen zu lassen: ein Abendessen in einem kleinen Restaurant, vielleicht Pasta oder Pizza, ein Glas Wein und danach noch in eine Bar oder ein Spaziergang entlang der Promenade, um den ersten Tag Revue passieren zu lassen. Wie du deinen Aufenthalt inklusive passender Unterkünfte am besten planst, zeige ich dir weiter unten.


Tag zwei: Nizza erkunden

Vormittag: Altstadt und französisches Flair

Der nächste Tag startet ganz entspannt ohne Stress, dafür mit viel Sonne. In Nizza muss man nicht hetzen, sondern darf sich einfach treiben lassen und den Tag ganz in Ruhe genießen.

Der erste Stopp am Vormittag ist der Place Masséna, mitten im Herzen von Nizza. Die roten Gebäude, die schwarz-weiß karierten Böden und die besondere Atmosphäre machen den Platz direkt zu einem der schönsten Spots der Stadt für mich. Hier spürt man sofort dieses typische Côte d‘Azur-Feeling. Von dort geht es weiter über die Avenue Jean Médecin, die bekannte Einkaufsstraße von Nizza. Hier findest du viele Geschäfte, kleine Cafés und auch die bekannten Galeries Lafayette, in die sich ein kurzer Blick definitiv lohnt.

Besonders schön ist es aber, einfach ohne festen Plan durch die Altstadt, die Vieux Nice, zu laufen. Hinter jeder Ecke warten kleine Boutiquen, versteckte Plätze und dieser mediterrane Charme. Auf dem Cours Saleya, dem berühmten Markt von Nizza, kannst du dich durchprobieren zwischen frischem Obst, Gewürzen und lokalen Spezialitäten wie Socca oder Pissaladière.

Nach dem Marktbesuch lohnt sich ein Abstecher in eines der kleinen Restaurants für einen Espresso in der Sonne. Auch der nahegelegene Park Promenade du Paillon mit den Wasserspielen ist perfekt für eine kurze Pause, vor allem, wenn die Sonne schon vormittags ordentlich scheint.

Hier bekommst du einen Eindruck von den Spots des Vormittags.

Nachmittag: Promenade, Aussicht und Côte d‘Azur-Feeling

Am Nachmittag geht es erstmal ans Meer mit einem Spaziergang entlang der berühmten Promenade des Anglais. Die Palmen wiegen sich leicht im Wind, das Mittelmeer schimmert in allen Blautönen und man merkt, dass sich das Leben hier draußen abspielt. Jogger, Radfahrer, Spaziergänger – alle scheinen ein gemeinsames Tempo gefunden zu haben, nämlich entspannt. Hier lohnt es sich auch total, sich ein Fahrrad auszuleihen und die Promenade entlangzufahren. Mit Meerblick, Sonne und dieser besonderen Urlaubsstimmung fühlt sich selbst eine ganz normale Radtour gleich viel schöner an. Empfehlen kann ich die Lime Bikes, die man auch hier aus Offenburg kennt.

Natürlich darf auch eine kleine Genuss-Pause nicht fehlen. Ob ein frisches Croissant aus der Bäckerei, ein Crêpe oder ein Macaron am Strand, gerade diese kleinen Momente machen Nizza besonders.

Am späten Nachmittag geht es hinauf zur Colline du Château, dem wohl schönsten Aussichtspunkt über Nizza. Auch wenn vom alten Schloss heute nicht mehr viel übrig ist, lohnt sich der Weg nach oben absolut. Man kann entweder zu Fuß über die Treppen gehen oder ganz entspannt mit dem Aufzug. Oben angekommen wird man mit einem atemberaubenden Blick über die gesamte Bucht, die geschwungene Promenade des Anglais, den Hafen und die roten Dächer der Altstadt belohnt. Es ist der perfekte Ort, um kurz innezuhalten, Fotos zu machen oder einfach nur die Aussicht zu genießen.
👉🏼 Mein Tipp: Plane den Aussichtspunkt eher gegen späteren Nachmittag ein. Das Licht ist dann besonders schön und die Stimmung über der Stadt einfach einzigartig.

Von der Colline du Château kann man dann einen kleinen Weg hinunter laufen Richtung Hafen. Dort ist es ruhiger als in der Altstadt, aber genau das macht meiner Meinung nach dort den Charme aus: kleine Boote, Yachten, Restaurants am Wasser und dieses entspannte Lebensgefühl.

Danach geht es wieder zurück Richtung Promenade des Anglais. Wenn die Füße nach einem langen Tag langsam schwer werden, lohnt es sich einfach die Tram zu nehmen. Zum Abschluss des Tages solltest du dir unbedingt noch Zeit für den Sonnenuntergang nehmen. Am schönsten ist es, sich auf einen der ikonischen blauen Stühle an der Promenade zu setzen, aufs Meer zu schauen und den Tag ganz in Ruhe ausklingen zu lassen.

Hier findest du die passenden Eindrücke zu den zuvor beschriebenen Spots.


Kleine Genussmomente: Was du in Nizza unbedingt probieren solltest

Ein Trip an die Côte d‘Azur ist nicht nur etwas fürs Auge, sondern natürlich auch für den Geschmack. Zwischen Strand, Altstadt und Promenade gehören die kleinen Food-Stopps einfach dazu.

Süße Klassiker

Ein frisches Croissant am Morgen gehört in Frankreich einfach dazu, am besten noch warm aus einer Bäckerei mit einem Café dazu. Für richtig gute Crêpes kann ich besonders Le Pass’Port empfehlen, ein kleines Restaurant direkt an der Hafenpromenade. Die Atmosphäre ist entspannt, die einheimischen Kellner sind total herzlich und die Crêpes dort sind wirklich ein Highlight gewesen. Natürlich dürfen auch Macarons nicht fehlen. Die bunten kleinen Köstlichkeiten findest du in fast jeder Pâtisserie in der Stadt.

Typische Spezialitäten aus Nizza

Wenn du auch etwas wirklich Typisches aus Nizza probieren möchtest, solltest du unbedingt Socca testen. Die goldgelbe Spezialität aus Kichererbsenmehl ist außen knusprig, innen weich und zählt zu den typischsten Streetfood-Klassikern der Stadt. Zu empfehlen ist hierfür Chez Pipo, wo Socca schon seit Jahrzehnten frisch im Holzofen gebacken wird.
Ebenfalls typisch ist die Pissaladière, eine herzhafte Spezialität mit karamellisierten Zwiebeln, Sardellen und Oliven. Am besten holst du dir ein Stück direkt auf dem Cours Saleya, und isst sie ganz unkompliziert auf die Hand beim Schlendern durch die Altstadt.
Auch der berühmte Salade Niçoise darf nicht fehlen. Der frische Salat mit Tomaten, Ei, Thunfisch, Oliven und Gemüse ist gerade an warmen Tagen das perfekte Mittagessen. Empfehlung hierfür ist das Le Safari ebenfalls direkt am Cours Saleya.

Mein Tipp: Rund um den Cours Saleya findest du die besten kleinen Restaurants, Cafés und echten Geheimtipps. Am schönsten ist es, einfach ohne festen Plan loszulaufen, da man die schönsten Food-Spots oft ganz spontan zwischen Marktständen, kleinen Gassen oder versteckten Terrassen findet.


Kurztrip-Guide: Das solltest du vorher wissen


Anreise & Route

Unterwegs in Nizza

Für den Tag in Nizza lohnt es sich, ein Tagesticket (7 €) für Bus und Bahn zu holen, besonders wenn du viel zwischen Altstadt, Promenade, Aussichtspunkt und Hafen unterwegs bist. So kommst du ganz entspannt von A nach B und sparst dir nach vielen gelaufenen Schritten noch einige zusätzliche Wege zu Fuß.

Unterkunft

Hotels in Monaco sind oft sehr teuer. Deutlich günstiger ist daher eine Übernachtung in Nizza.
Natürlich sind Hostels und Hotels auch deutlich günstiger, wenn du nicht in der Hauptsaison reist. Deshalb kann ich dir einen Kurztrip im Frühling, zum Beispiel schon im März oder April, ans Herz legen. Zu dieser Zeit ist es dort schon angenehm warm, aber noch nicht zu heiß, die Städte sind weniger überlaufen und auch die Unterkünfte sind preiswerter als in den Sommermonaten.


Mein Fazit: Raus aus dem Alltag, rein ins Wochenende

Ein Wochenende an der Côte d‘Azur fühlt sich schnell wie eine kleine Auszeit vom Alltag an. Was ich dabei besonders gespürt habe: Man kommt dort an, vor allem in Nizza, und möchte eigentlich gar nicht mehr weg.

Am meisten begeistert an diesem Kurztrip hat mich der Kontrast zwischen den beiden Orten: auf der einen Seite Monaco mit seinem Glamour, den luxuriösen Yachten und der beeindruckenden Atmosphäre, und auf der anderen Seite Nizza mit seinen engen Gassen, bunten Häusern und dem deutlich entspannteren Lebensgefühl. Zwei Städte, die kaum unterschiedlicher sein könnten und trotzdem perfekt in ein einziges Wochenende passen.

Was erstmal nach einer großen Reise klingt, ist von Offenburg aus tatsächlich ganz gut spontan machbar. Genau das macht die Route auch so attraktiv für die, die einfach mal raus wollen, ohne gleich lange Urlaub nehmen zu müssen.

Gerade im teilweise stressigen Alltag zwischen Studium, Arbeit und Terminen habe ich gemerkt, wie wichtig es ist, sich bewusst solche kleinen Auszeiten zu nehmen. Man muss nicht immer weit weg fliegen oder zwei Wochen am Stück verreisen – manchmal reichen schon zwei Tage am Meer, um den Kopf frei zu bekommen, neue Energie zu tanken und einfach mal abzuschalten.

Vielleicht hat dich mein Beitrag ja für deinen nächsten Kurztrip inspiriert – und wer weiß, vielleicht schickst du deinen Liebsten schon bald selbst eine Postkarte von der Côte d‘Azur…

Studium

How to DEC: Auf diese Skills kommt es wirklich an!

Marketing, E-Commerce & Good Vibes in Offenburg. Klingt nach dem perfekten Mix aus Know-How, Kreativität und Campusleben, oder? Aber was steckt wirklich hinter dem Masterstudiengang „Dialogmarketing & E-Commerce“ (DEC) an der Hochschule Offenburg?

In diesem Artikel bekommst du einen ehrlichen Einblick in den Masterstudiengang DEC. Wir schauen uns an, welche Kenntnisse du vermittelt bekommst und was du mitbringen solltest, um dein erstes Semester nicht nur zu überleben, sondern erfolgreich zu meistern.

Theorie und Praxis: Das erwartet dich im DEC-Master

Auf den ersten Blick wirkt der Master „Dialogmarketing & E-Commerce“ wie ein klassischer Marketing-Studiengang, wie ihn viele Unis und Hochschulen anbieten. Die Studiengang-Übersicht auf der Website der Hochschule Offenburg verspricht dir dabei einen bunten Mix aus Theorie und Praxis, Kooperationen mit Unternehmen aus der Wirtschaft und individuelle Vertiefungsmodule.

Abb. 1: Steckbrief Masterstudiengang DEC

Nach dem ersten Semester kann ich dir sagen: DEC hält definitiv, was es verspricht. Du wirst Einblicke in die unterschiedlichsten Bereiche, wie beispielsweise Data Analytics, SEO- und Content-Marketing, Social Media oder auch das Programmieren einer eigenen App erhalten. Neben der Theorie kommt die Praxis dabei nie zu kurz. Unsere Profs und Lehrbeauftragten sind in Offenburg und Umgebung so gut vernetzt, dass dir in fast jedem Modul ein spannendes Projekt mit echten Praxispartnern begegnet.

In meinem ersten Semester hatten wir zum Beispiel eine Kooperation mit dem FOCUS-Magazin von Burda. Wir durften dafür eine Eyetracking-Studie im CXT-Labor der Hochschule durchführen. Anhand dieser konnten wir wertvolle Handlungsempfehlungen für das Unternehmen ableiten und viele neue Kenntnisse für uns selbst mitnehmen. Hier siehst du einen Ausschnitt aus unserer Eyetracking-Analyse:

Abb. 2: Ausschnitt aus unserem Eyetracking für das FOCUS-Magazin

Was viele jedoch unterschätzen: Im DEC entscheidet nicht nur dein Fachwissen über deinen Erfolg. Viel wichtiger ist, wie du dieses Wissen anwendest, wie gut du mit anderen zusammenarbeiten kannst und wie du dich selbst und deine Kenntnisse präsentierst.

Welche Skills du im Master Dialogmarketing & E-Commerce wirklich brauchst

Schon nach den ersten Wochen im Studium war mir klar: Es sind nicht die klassischen „Lern-Skills“ (auswendig lernen, in der Klausur hinschreiben und schnellstmöglich vergessen), die dich nach vorne bringen. Vielmehr geht es um persönliche, soziale und organisatorische Fähigkeiten, die den Unterschied machen.

Hier habe ich dir die vier wichtigsten Kompetenzen zusammengestellt, die du für ein erfolgreiches DEC-Erlebnis mitbringen solltest:

1. Zusammenarbeit: Teamwork makes the dream work

Im DEC arbeitest du selten allein. Deine Projekte werden in 99% der Fälle in Gruppen stattfinden, und das über das gesamte Semester hinweg.

Ein sehr gutes Beispiel hierfür ist das Fach „Marketing Projekte“ aus dem aktuellen Sommersemester. Hierfür arbeiten wir in Kleingruppen Marketing-Strategien für reale oder fiktive Firmen und Produkte aus. Das Ganze steht in Verbindung mit dem Einsatz verschiedener KI-Tools, die wir im Laufe des Projekts für bestimmte Verwendungszwecke testen und bewerten.

Das bedeutet für dich, dass du dich nicht nur auf dich selbst verlassen können musst, sondern vor allem auch auf dein Team. Gute Teamarbeit entsteht aber nicht einfach so, sondern hängt nach meiner Erfahrung von mehreren Faktoren ab:

  • Kommunikationsfähigkeit: Wichtig ist, dass du klar und offen kommunizieren kannst. Gerade bei längeren Projekten gibt es immer wieder Phasen, in denen die Motivation oder der Fokus nachlässt. Hier macht es einen großen Unterschied, ob ihr als Team im Austausch bleibt oder ob jeder für sich arbeitet.
  • Kompromissbereitschaft: Unterschiedliche Meinungen sind im Marketing-Alltag (nicht nur im Studium, sondern auch im Berufsleben) völlig normal. Entscheidend ist, wie ihr damit umgeht. Aus eigener Erfahrung kann ich dir mitgeben, dass es am produktivsten ist, immer im Sinne des Projektes zu entscheiden. Es geht nicht darum, die eigene Meinung durchzusetzen, sondern objektiv zu bewerten, was der sinnvollste nächste Schritt ist.
  • Verlässlichkeit: Du kennst das bestimmt auch: Du arbeitest mit vier anderen Team-Kollegen an einem Projekt und eine Person verpasst ständig eure Deadlines. Total nervig, oder? Deine Mitstudierenden verlassen sich darauf, dass du deine Aufgaben rechtzeitig und gewissenhaft erledigst. Wenn das nicht funktioniert, leidet schnell die gesamte Gruppenleistung. Versuche also immer, selbst ein gutes Teammitglied zu sein, um eine gute Stimmung aufrecht zu halten.

Real Talk: Im DEC hängt dein Erfolg oft direkt von deinem Team und eurer Dynamik ab. Wähle daher deine Gruppenmitglieder weise und wäge ab, ob du dir eine gute Zusammenarbeit wirklich vorstellen kannst. Viele Probleme, die durch unterschiedliche Lern- oder Arbeitstypen entstehen, kannst du so im Vorhinein umgehen.

2. Präsentationsfähigkeit: Dein Schlüssel zum Erfolg

Klausuren? Fehlanzeige! Klassische Prüfungen machen nur einen kleinen Teil deiner Noten im DEC aus. Stattdessen wirst du in den meisten Fällen zusammen mit deinem Team Projekte vor deinen Profs und Kommilliton*innen vorstellen. Dabei ist es nicht nur wichtig, dass du Inhalte präzise strukturieren und auf den Punkt bringen kannst, sondern auch, wie du dich selbst präsentierst.

Hier sind meine Tipps, wie du deine Präsentationsfähigkeit zum echten Erfolgsfaktor machst:

  • Bringe komplexe Sachverhalte kompakt und verständlich auf den Punkt.
  • Pro Tipp: Präsentationstechniken wie Storytelling sind dabei ein echter Game Changer.
  • Sei gut vorbereitet auf Rückfragen und gehe souverän mit ihnen um.

Sicherheit im Auftreten ist dabei genauso wichtig. Gerade am Anfang kostet es vielleicht Überwindung, vor Gruppen zu sprechen. Mit der Zeit wirst du aber merken, dass du immer sicherer dabei wirst. 

Fun Fact: Während meiner Schulzeit hatte ich mit extremer Präsentationsangst zu tun. Heute würde ich sogar sagen, dass mir diese Art von Prüfung am meisten liegt. Mir hat es tatsächlich am meisten geholfen, mich immer wieder bewusst in diese Angstsituation zu begeben, um Routine aufzubauen. Du wirst merken, dass dir das mit der Zeit total viel Sicherheit vermittelt. Wer weiß, vielleicht macht es dir irgendwann sogar Spaß, vor Menschen zu sprechen und sie von deinen Ideen zu begeistern. Lass dich also auf gar keinen Fall davon abschrecken, wenn du hier vielleicht noch Probleme hast. DEC kann wirklich eine Chance für dich sein, dir diesen Skill anzueignen.

Tipp: Diese Fähigkeit ist übrigens nicht nur fürs Studium entscheidend, sondern auch eine der wichtigsten Kompetenzen im späteren Berufsleben. Es lohnt sich also, hier Zeit zu investieren, um sich zu verbessern.

3. Organisation & Selbstmanagement: So behältst du im DEC den Überblick

Der Master ist im Vergleich zu den meisten Bachelorstudiengängen sehr kompakt aufgebaut. Du wirst regelmäßig an mehreren Projekten gleichzeitig arbeiten, Deadlines koordinieren und Präsentationen vorbereiten. Ohne eine gute Organisation kann das schnell zu viel werden. Ich spreche aus Erfahrung, da ich das Thema Zeitmanagement am Anfang meines DEC-Masters total unterschätzt habe. ich habe viele Dinge zu lange vor mir hergeschoben, sodass meine Prüfungsphase das reinste Chaos gewesen ist. Hier sind meine Tipps für dich, wie du das Semesterende stressfrei überstehst:

  • Must Have: Eine strukturierte Zeitplanung ist das A und O im DEC.
  • Time Management: Behalte deine Aufgaben immer im Blick und versuche realistisch einzuschätzen, wie viel Zeit du für sie brauchst.
  • Game Changer: Lerne Prioritäten zu setzen, um effizienter und stressfreier zu arbeiten.

Was dir dabei helfen kann, ist ein detaillierter Projektplan für deine einzelnen Gruppenprojekte. Hier kannst du verschiedene Meilensteine mit Deadlines versehen und Verantwortlichkeiten verteilen. So hast du den aktuellen Stand deiner Gruppenarbeiten immer im Blick und kannst schnell reagieren, falls es zeitlich einmal eng werden sollte. Meinen Projektplan habe ich dir oben abgebildet. Ich habe ihn mit Canva erstellt, du kannst aber natürlich auch andere Tools wie Notion oder Google Docs verwenden.

Was oft vergessen wird: Auch Pausen und Freizeit gehören zu einer guten Planung dazu. Gerade in intensiven Phasen ist es super wichtig, dass du dir genug Zeit zur Erholung und für die Dinge nimmst, die dir wirklich Spaß machen. Nur so kannst du langfristig motiviert und leistungsfähig bleiben.

4. Offenheit & Neugier: Wachse im DEC über dich hinaus

Im DEC bekommst du Einblicke in viele verschiedene Bereiche des digitalen Marketings. Du arbeitest zum Beispiel mit UX-Methoden im Eyetracking-Labor, entwickelst eigene App-Konzepte oder beschäftigst dich intensiv mit Datenanalyse und Performance Marketing.

Gerade am Anfang kann dir das schnell zu viel werden. Gleichzeitig ist das eine der größten Stärken des Studiengangs. Denn: Du bekommst die Chance, verschiedene Disziplinen auszuprobieren und herauszufinden, was dir wirklich liegt. Vielleicht entdeckst du hier Bereiche, an die du vorher noch gar nicht gedacht hast. Für mich persönlich habe ich zum Beispiel erst durch den Master gemerkt, dass mir der UX-Bereich total viel Spaß macht und ich hier gerne mein Wissen vertiefen möchte. Hier findest du ein paar Ausschnitte aus den Projekt-Arbeiten im Wintersemester 2025/26:

Dafür brauchst du vor allem Offenheit gegenüber neuen Themen. Nicht alles wird dir sofort leichtfallen, und das ist völlig okay (bei Data Analytics hat es bei mir auch länger gedauert). Wichtig ist, dass du bereit bist, dich auf neue Inhalte einzulassen, Dinge auszuprobieren und auch mal Fehler zu machen. Genau hier nimmst du die meisten Erkenntnisse für dich mit und kannst über dich hinauswachsen.

Mindset im DEC-Master: Warum deine Einstellung entscheidend ist

Neben den ganzen Skills und Fähigkeiten (oder wie auch immer du es nennen möchtest) gibt es eine Sache, die dich unschlagbar macht: Dein Mindset.

Natürlich hilft dir ein solides Grundwissen in Marketing oder BWL beim Einstieg. Langfristig entscheidet aber dein Umgang mit Herausforderungen über deinen Erfolg im Studium.

  • Bringst du die Motivation mit, dich selbst zu challengen und wirklich an deinen Aufgaben zu wachsen?
  • Bringst du Durchhaltevermögen mit, um spannende Langzeitprojekte zum Erfolg zu führen?
  • Und natürlich das Wichtigste: Hast du Lust, die optimale Grundlage für deinen späteren Job im Marketing oder E-Commerce zu schaffen?

Wenn du diese Fragen mit „JA“ beantworten kannst, kann ich dir versichern, dass du mit DEC die richtige Wahl für dicht triffst.

Du willst mehr über den DEC-Master erfahren?

Wenn du dich für den Studiengang interessierst, lohnt sich ein Blick auf die offizielle Website der Hochschule Offenburg. Dort findest du alle Infos zum Bewerbungsprozess, Studienverlauf und den Inhalten des Masters.

Du bist schon eingeschrieben? Dann findest du hier viele spannende Artikel zu Offenburg, Gengenbach und dem Campusleben der Hochschule Offenburg (inklusive Insider-Tipps natürlich 😊)

Quellenverzeichnis

  • Titelbild: Private Aufnahmen, eigene Darstellung mit Canva
  • Abb. 1: Steckbrief Masterstudiengang DEC, eigene Darstellung mit Canva
  • Abb. 2: Ausschnitt aus unserem Eyetracking für das FOCUS-Magazin, eigen Darstellung
  • Fotos: Erstellt mit Gemini
  • Projektplan: Eigene Darstellung, erstellt mit Canva
  • Carousel: Ausschnitte aus meinen Projektarbeiten, eigene Darstellungen

Studentenleben

People Pleasing: Trau dich Nein zu sagen!

In unserer Gesellschaft wird oft großen Wert darauf gelegt, anderen zu gefallen. Sei es in der Familie, am Arbeitsplatz oder im Freundeskreis – das Bedürfnis, von anderen gemocht und akzeptiert zu werden, ist tief in uns verwurzelt. Doch obwohl es wichtig ist, respektvoll und hilfsbereit zu sein, kann ein übermäßiges Streben danach, es allen recht zu machen, zu großen Problemen führen. In diesem Blogbeitrag wollen wir uns genauer mit dem Phänomen des „People Pleasing“ beschäftigen. Bist du bereit, deine eigenen Bedürfnisse zu priorisieren?

Was bedeutet People Pleasing?

Der Begriff „People Pleasing“ stammt aus dem anglo-amerikanischen und bedeutet übersetzt „Menschen gefallen“. Es bezieht sich auf das Verhalten, in dem Menschen systematisch versuchen, anderen zu gefallen, oft auf Kosten der eigenen Bedürfnisse, Werte und Grenzen. People-Pleaser beschäftigen sich übermäßig damit, wie sie für andere Menschen sein müssen und ihre Gedanken kreisen immer um die Frage, wie sie es schaffen können, dass die Menschen um sie herum zufrieden sind.

So richten People-Pleaser nicht nur ihr Denken und Verhalten nach anderen aus, sondern auch ihre Gefühle. Wer es allen recht machen will, verbirgt beispielsweise seinen Ärger oder stellt die eigenen Bedürfnisse für andere zurück. People-Pleaser haben oft Angst vor Ablehnung oder Konflikten und streben danach, Harmonie und Zustimmung um jeden Preis aufrechtzuerhalten. Wie zu Beginn erwähnt, handelt es sich dabei nicht um eine psychische Erkrankung, sondern um ein erlerntes Verhaltensmuster.

Dabei ist mir wichtig hervorzuheben, dass People Pleasing nichts ist, wofür man sich schämen muss. Wie jedes erlernte Verhalten kann es durch Achtsamkeit und Training überwunden werden.

Wie entsteht People Pleasing?

Es gibt verschiedene Gründe, warum Menschen zu People-Pleasern werden. Hier einige mögliche Faktoren:

Kindheitserfahrungen

Viele People-Pleaser haben in ihrer Kindheit gelernt, dass die Bedürfnisse und Wünsche anderer wichtiger sind als ihre eigenen. Das kann beispielsweise durch Eltern vermittelt worden sein, die hohe Erwartungen hatten oder Zuneigung und Anerkennung nur für bestimmte Verhaltensweisen zeigten. Zusätzlich wird in manchen Familien viel Wert auf Harmonie gelegt, um Konflikte zu vermeiden. So lernen Kinder, dass es besser ist, die eigenen Bedürfnisse zurückzustellen, um den Frieden in der Familie zu wahren.

Sozialer Druck

Auch soziale und kulturelle Erwartungen können eine Rolle spielen. In manchen Kulturen oder sozialen Gruppen wird das Bedürfnis, anderen zu gefallen und sich anzupassen, besonders gerne gesehen. In Japan beispielsweise ist es kulturell verankert, dass Harmonie und Anpassung in der Gruppe einen hohen Stellenwert haben. Menschen bemühen sich oft, ihre eigenen Wünsche und Meinungen zugunsten des Gruppenwohls zurückzustellen und soziale Erwartungen zu erfüllen.

Geringes Selbstwertgefühl

Ein geringes Selbstwertgefühl kann auch dazu führen, dass eine Person ständig nach Bestätigung und Anerkennung durch andere sucht, um sich wertvoll zu fühlen.
Du hast das Gefühl, du zweifelst an dir selbst? Dann schaue dir doch den Beitrag „Mut statt Zweifel: Tipps für mehr Selbstvertrauen“ an!

Angst vor Kritik und Ablehnung 

Auch negative Erfahrungen wie Kritik oder Ablehnung in der Vergangenheit können dazu beitragen, dass jemand besonders sensibel auf die Meinung anderer reagiert. Beispielsweise wurdest du in der Schule für ein Referat stark kritisiert und hast seitdem große Schwierigkeiten, vor einer Gruppe zu sprechen. Diese Erfahrung hat sich negativ auf dein Selbstvertrauen ausgewirkt, wodurch du jetzt bei Vorträgen nervös bist und stundenlang an deinen Präsentationen feilst, um jegliche Kritik zu vermeiden.

Woran erkenne ich, ob ich ein People-Pleaser bin?

Um festzustellen, ob du dazu neigst, die Bedürfnisse und Erwartungen anderer über deine eigenen zu stellen, gibt es bestimmte Verhaltensweisen und Denkmuster, die darauf hindeuten können:

„Klassischerweise sagen People-Pleaser Ja, selbst dann, wenn sie eigentlich Nein meinen.“  

Frau Dr. Wardetzki,
Diplom-Psychologin, Supervisorin, Coach und Autorin

Du opferst deine eigenen Bedürfnisse und Ansichten, um die Wünsche, Forderungen und Erwartungen anderer zu erfüllen. Dabei stimmst du allem zu und verzichtest auf deine eigene Meinung, um der Ansicht des anderen zu entsprechen und seine Gefühle nicht zu verletzen. Zum Beispiel gehst du zu Veranstaltungen, obwohl du keine Lust hast, nur um deine Freunde nicht zu enttäuschen.

Es fällt dir schwer, um Hilfe zu bitten, weil du Angst hast, andere zu verärgern. Außerdem hast du das Gefühl, dass du es nicht wert bist, dass man sich um dich kümmert. Das kann im Studium der Fall sein, wenn du ein Thema in der Vorlesung nicht verstehst, oder später im Berufsleben, wenn du zu viel Arbeit auf dem Tisch hast.

Ein weiteres typisches Merkmal ist, dass du anderen sehr leicht verzeihst. Das gilt auch dann, wenn du immer wieder von denselben Menschen verletzt wirst. Oft entschuldigst du dich sogar für Dinge, an denen du keine Schuld hast, um Konflikte zu vermeiden. Beispielsweise hat ein Freund oder eine Freundin deine Gefühle wiederholt verletzt, und du entschuldigst dich dafür, dass du so sensibel reagiert hast.

Um das Verhalten noch besser zu verstehen und gleichzeitig etwas zum Lachen zu haben, schau dir den Sketch aus der amerikanischen Comedy-Fernsehsendung „Saturday Night Live“ mit der berühmten Sängerin und Schauspielerin Ariana Grande an:

Negative Folgen des People Pleasing

Wer nicht auf seine eigenen Bedürfnisse achtet und gesunde Grenzen setzt, verausgabt sich, fühlt sich irgendwann erschöpft und wie in einem Hamsterrad gefangen. People Pleasing führt unweigerlich zu mehr Stress und psychischer Belastung und das Risiko für psychische oder psychosomatische Erkrankungen steigt. Das Selbstwertgefühl leidet, weil People-Pleaser extrem hohe Ansprüche an sich selbst stellen, die sie oft nicht erfüllen können. Sie machen nicht die Erfahrung, dass andere sie auch mögen, wenn sie nicht gefällig sind, und sie erfahren nicht den Respekt, den Menschen haben, wenn man ihnen klare Grenzen setzt.

People-Pleaser sagen nicht, was sie belastet, was sie brauchen oder was sie frustriert. Diese Gefühle verschwinden aber nicht, nur weil sie nicht ausgesprochen werden. Deshalb entladen sie sich zeitversetzt. Nicht zuletzt kann People Pleasing die eigene Lebendigkeit und Authentizität kosten. Denn wer ständig andere und anderes über sich stellt, lebt früher oder später an sich selbst vorbei und verliert sich.

Meine Tipps für Wege aus dem People Pleasing

Um das Muster des People Pleasings zu durchbrechen, kannst du bewusst Schritte dagegen unternehmen. Hier sind einige praktische Tipps, die dir dabei helfen können:

Übe dich in Selbstreflexion

Nimm dir Zeit, deine eigenen Bedürfnisse, Wünsche und Gefühle zu erkennen. Frage dich selbst: Tue ich das, weil ich es wirklich will oder nur, um jemand anderem zu gefallen? Dazu gibt es tolle Tipps und Übungen, mit denen du deine Fähigkeit zur Selbstreflexion verbessern kannst.

Setze klare Grenzen

Übe, klare Grenzen zu setzen und „Nein“ zu sagen, wenn etwas nicht deinen Bedürfnissen entspricht. Wenn ein Freund dich bittet, ihm beim Lernen für seine Logistikklausur zu helfen, du aber unbedingt für deine anstehende Statistikprüfung lernen musst, ist es in Ordnung zu sagen: „Ich kann dir diesmal leider nicht helfen“.

Verbessere deine Kommunikationsfähigkeiten

Arbeite daran, deine Gedanken und Gefühle auf gesunde und konstruktive Weise auszudrücken. Wenn bei deiner nächsten Projektarbeit für die Hochschule immer ein Mitglied die Führung übernimmt, ohne die Meinungen der anderen zu berücksichtigen, musst du dich nicht zurückhalten, sondern kannst sagen: „Ich finde es wichtig, dass wir alle unsere Ideen einbringen. Können wir herausfinden, wie wir effektiver zusammenarbeiten können?“

Praktiziere Selbstfürsorge

Gib deiner eigenen Selbstfürsorge Priorität. Nimm dir regelmäßig Zeit für Aktivitäten, die dir guttun und dich erfüllen. Das kann etwas ganz Einfaches sein, wie ein Buch zu lesen, das du schon lange lesen wolltest. Ein kleiner Buchtipp von mir zum Thema People Pleasing ist „Du musst nicht von allen gemocht werden“.

Baue dein Selbstvertrauen auf

Arbeite daran, dein Selbstvertrauen zu stärken. Erkenne deine Stärken und Erfolge und erinnere dich daran, dass dein Wert nicht von der Zustimmung anderer abhängt. Hier findest du 30 Übungen, mit denen du dein Selbstvertrauen stärken kannst. Egal, ob du gerade erst anfängst oder schon etwas Erfahrung hast – diese einfachen Tipps lassen sich problemlos in deinen Alltag integrieren. Schon eine aufrechte Haltung kann dir zu mehr Selbstvertrauen verhelfen!

Suche professionelle Hilfe

Wenn du merkst, dass People Pleasing dein Leben stark beeinträchtigt, kann es hilfreich sein, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Trau dich, darüber zu sprechen, denn es geht vielen Menschen so wie dir!

Ein paar Worte zum Schluss…

People Pleasing mag auf den ersten Blick eine positive Eigenschaft sein, kann aber langfristig zu großen Problemen führen. Es ist wichtig, sich bewusst zu machen, dass es unmöglich ist, es allen recht zu machen und es bedeutender ist, für seine eigenen Bedürfnisse einzustehen. Dennoch ist es entscheidend, keine harten Grenzen zu ziehen und nicht egoistisch zu werden. Es ist ein Ausdruck von Wohlwollen, sich um andere zu kümmern. Aber es macht einen Unterschied, ob man es macht, weil man Angst vor den Konsequenzen hat oder ob man sich frei dafür entscheidet.

Studium

Präsentationen wie vom Profi? Kann ich – mit dem KI-Tool von SlidesAI!

Schon zu Semesterbeginn wird klar, dass neben den anstehenden Klausuren auch diverse (Gruppen-)Projekte auf dich warten – und davon gibt es nicht gerade wenige. Keine Sorge, ein Teil dieser Arbeit kann heute schon von künstlicher Intelligenz übernommen werden, insbesondere die Erstellung bzw. Gestaltung der Präsentation selbst. Verabschiede dich vom gewohnten Standard wie PowerPoint, Canva und Co. und heiße SlidesAI willkommen!

1. Was ist SlidesAI?

SlidesAI ist ein innovatives Präsentationsprogramm, das dir dabei hilft, richtig ansprechende und professionelle Präsentationen zu erstellen. Dabei nutzt das Programm fortschrittliche künstliche Intelligenz, um automatisch Inhalte zu generieren, Layouts zu optimieren und visuelle Elemente anzupassen – basierend auf den von dir eingegebenen Informationen.

Mit SlidesAI kannst du also Zeit sparen, weil das Programm wiederholende Aufgaben wie das Duplizieren des Slides automatisch erledigt und dir so ermöglicht, dich auf den eigentlichen inhaltlichen Aspekt deiner Präsentation zu konzentrieren. Das i-Tüpfelchen in meinen Augen? Es ist ohne umfangreiche Designkenntnisse oder Grafikfähigkeiten möglich.

Es bietet außerdem eine Menge Vorlagen, Layouts und Stile, die du ganz nach deinen Wünschen und deinem persönlichen Stil anpassen kannst. Klingt zu schön, um wahr zu sein? Das denke ich nicht!

2. Wie funktioniert SlidesAI?

SlidesAI ist ein Add-on für Google Workspace. Du brauchst also ein Google-Konto und musst Präsentationen über Google Slides erstellen.

Installation von SlidesAI über den Google Workspace Marketplace

Als erstes öffnest du den Google Workspace Marketplace und suchst nach SlidesAI. Du wirst sicherlich schnell fündig werden, denn es gibt nicht viele Anbieter, die das blaue Leinwandlogo besitzen. Sobald du auf das Programm geklickt hast, musst du nur noch auf den Button „Installieren” klicken.


Öffne Google Slides und erstelle eine neue Präsentation

Sobald das Programm heruntergeladen wurde, sollte es in deinem Google Workspace unter Google Slides integriert sein. Um sicherzugehen, kannst du gerne folgenden Link nutzen: http://slides.new. Dieser Link erstellt automatisch eine neue und leere Präsentation über dein Google-Konto.


SlidesAI in den Erweiterungen finden

Nun hast du eine neue und leere Präsentation bei Google Slides vor dir. Wenn du unter „Erweiterungen” nachsiehst, erkennst du, dass SlidesAI erfolgreich installiert wurde.


Folien generieren und Inhalte einfügen

Klicke auf „Folien generieren”, um ein neues Dialogfenster zu öffnen. Hier kannst du unter „Text” deine Inhalte einfügen.

Wichtig: SlidesAI ist eine künstliche Intelligenz. Das bedeutet, sie lernt nur mit dem Input, den sie erhält. Daher sind längere und ausführlichere Texte zu einem Thema immer besser. Auf der rechten Seite kannst du festlegen, wie viele Folien deine Präsentation haben soll. In meinem Fall habe ich mich für acht entschieden. Zusätzlich soll meine Präsentation unter den Bereich des Präsentationstyps „Educational” fallen. Wenn du dich erst einmal ausprobieren möchtest, kannst du auch „Or try an example” verwenden.


Themes wählen

Nachdem du das Dialogfenster mit Inhalten gefüllt hast, kannst du auf der linken Seite unter „Themes” springen. Hier werden dir aktuelle Designvorschläge gezeigt. Wenn du ein Design gewählt hast, kannst du mit „Folien erstellen” deine ganz individuelle Präsentation generieren.


Deine Präsentation ist fertig!

Nach einigen Minuten des Wartens kommt der Moment, auf den wir alle gewartet haben: Innerhalb von wenigen Minuten hast du deine komplette Präsentation vor dir. Du kannst natürlich nachträglich noch Anpassungen vornehmen. Dafür gehst du einfach auf „Slides” > „Edit Theme” und kannst anschließend alle Inhalte nach deinen Wünschen anpassen sowie korrigieren.

Falls du ergänzend zu der obigen Schritt-für-Schritt-Anleitung noch einen detaillierteren Einblick benötigst, schaue gerne das veröffentlichte SlidesAI Tutorial von dem Kanal IPSR AcademiX an:

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Mehr Informationen

3. Was kostet mich SlidesAI?

Die Basic-Variante von SlidesAI ist kostenlos. Du kannst drei Präsentationen im Monat erstellen und 2.500 Zeicheneingaben nutzen. Ein sogenanntes KI-Guthaben füllt sich monatlich um 10 Punkte. Das ist relevant, wenn du dir weitere Themes zulegen möchtest, die nicht in der Basic-Variante inkludiert sind. Außerdem kannst du ein Video monatlich hochladen und in einen der drei Präsentationen einbinden. SlidesAI selbst ist der Meinung, dass die Basic-Variante völlig ausreichend ist, um anzufangen.

Studierende und Lehrkräfte können ebenfalls das Profipaket für 9,39 EUR monatlich erwerben. Dafür gibt es dann eine Erweiterung auf 10 Präsentationen und 6000 Zeichen. Das KI-Guthaben wächst um 50 Punkte pro Monat sowie 10 Video-Exporte. Weniger relevant für uns ist das Paket Prämie – welches überwiegend für geschäftliche Zwecke notwendig ist.

SlidesAI Preismodelle im Überblick

4. Fazit

SlidesAI verspricht eine revolutionäre Lösung für das Erstellen von Präsentationen durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz. Das Programm macht es dir möglich, in Sekundenschnelle ansprechende und professionelle Folien zu generieren. Dadurch sparst du dir Zeit und Mühe! Aber bedenke: auch wenn künstliche Intelligenz einiges erleichtert, ist die Technik dahinter noch nicht ausgereift. Das Tool kann nur mit dem arbeiten, was du zur Verfügung stellst. Aus diesem Grund müssen deine Recherchen zuverlässig sein. Zudem ist es möglich, dass die typischen Fehler in Bilder vorkommen oder der Kontext nicht richtig erkannt wird.

Das Programm lässt sich dennoch einfach und nahtlos als Add-on für Google Workspace integrieren. Es gibt flexible Preismodelle, die auf deine individuelle Bedürfnisse eingehen. Die Benutzerfreundlichkeit und die vielen Funktionen könnten für dich bedeuten, dass sich die Effizienz im Studien- und Arbeitsalltag deutlich verbessert. Wenn du dir selbst einmal ein Bild machen möchtest, klicke einfach hier: Mehr über SlidesAI erfahren. Zudem kann ich dir den Beitrag unserer lieben Sophia ans Herz legen, welche ebenfalls über ein KI-Präsentationstool geschrieben hat: Fesselnde Präsentationen dank KI: Entdecke den AI-Presentation Maker

Ich kann das Programm also jedem empfehlen, der im Sommer lieber mehr Sonne tanken möchte, anstatt Folien in PowerPoint oder Canva zu erstellen. Worauf wartest du?

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